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A Taste of Honey, tasting much sweeter than wine, doodoobdoodoo

- Be careful for what you wish. Wishes may come true –

 

"Das kann nicht dein Ernst sein, Albus". Severus Snape wusste, dass seine Stimme verzweifelt klang. Er konnte es nicht ändern. Zum Teufel mit seiner Würde. Albus hatte ihm schon alles genommen, sollte er auch die nehmen.

Der Rektor zwinkerte. "Doch Severus, ausnahmsweise schon." Die beiden Männer starrten sich an. Severus wusste, dass seine Augen dunkler und bedrohlicher waren als die freundlichen blauen des Rektors. Aber irgendwie schien der immer noch einen Trick mehr zu kennen. Er schlug die Augen nieder. Sein Magen sank. Oh verdammt noch mal.

Severus erhob sich, als Dumbledore ihm die Schale mit den Süssigkeiten hinschob. Er wollte verdammt sein, wenn er auf seinen sauren Magen jetzt auch noch Süsskram schüttete. "Danke Rektor", sagte er mit einer Stimme, die seinen Unmut nicht verhehlte. "Du hast mir mein Leben schon genug versüsst. Mehr wäre nicht gut". Mit einem schroffen Kopfnicken drehte er sich um und verließ das Büro. Während er mit der Tür kämpfte, ein weiterer Abstrich an seiner Würde, hörte er Dumbledore kichern. "Das könnten andere anders sehen." Severus tat als habe er nichts gehört. Die Tür gab ihren Widerstand auf und öffnete sich schmollend. Severus floh in seine Kerker.

Die nicht mehr lange seine Kerker sein würden. Dank Albus. Und seiner genialen Ideen. Und der Idiotie von Longbottom und Finnegan. Und ganz Gryffindor, im allgemeinen. Severus Snape schäumte. Und er musste zu seinen Schülern. Er beruhigte sich, indem er ein langes und kompliziertes Rezept ausprobierte, das allerlei fürchterliche Dinge anrichten konnte, wenn man nicht genau darauf achtete. Er bereitete den Zaubertrank zu seiner vollsten Zufriedenheit zu, verkorkte ihn und stellte ihn in den Giftschrank. Dann begab er sich in den Aufenthaltsraum seiner Schüler. Er meinte, Rauch zu riechen, was natürlich unmöglich war. Der Gryffindorturm, oder das was von ihm übrig war, war weit weg. Seine Laune verschlechterte sich wieder. Die ganze Mühe mit dem Zaubertrank war umsonst gewesen. Verdammte Gryffindors!

Draco Malfoy hatte die Slytherins versammelt. Man mochte über seine Herkunft denken was man wollte, zuverlässig war der Junge. Und er hatte Autorität. Auch die älteren Slytherins waren seiner Aufforderung gefolgt. Severus hatte seine Gründe gehabt, ausgerechnet Draco zum Präfekten zu ernennen. Es hatte sich gelohnt.

Severus ließ seinen Blick über die Versammelten gleiten. Er ließ sich seine Trauer und Wut nicht anmerken, aber ihm war leicht übel. So wenige übrig. Aus der höchsten Klasse nur noch drei, aus der vorletzten, der Dracos, noch vier Jungen und zwei Mädchen. Auch in den unteren Klassen waren es nicht viel mehr. Der Hut schien niemand mehr in Slytherin einordnen zu wollen. Snape konnte es ihm nicht verdenken. Das Schicksal meinte es nicht gut mit Slytherin. Entweder im Untergrund, beim dunklen Lord, oder in Azkaban, oder auf der Flucht vor einem Abgesandten einer der Seiten. Ein wunderbarer Ausblick. Die verbliebenen Slytherinschüler waren mißtrauisch nach außen und innen, gereizt und gefährlich. Auch deshalb hatte er Draco zum Dompteur gemacht.

Und um das alles noch schöner zu machen, um noch die Lunte an das glimmende Pulverfaß zu legen, kam nun die Idee von Albus.

Snape verschaffte sich mit einem Blick Ruhe. Nicht dass die Schüler sehr lebendig gewesen waren. "Wie ihr sicher mitbekommen habt, ist es der geballten Inkompetenz von Gryffindor gelungen, ihren Turm in Brand zu setzen und nahezu komplett zu vernichten. Ich muss zugeben, dass mich die Konsequenz der Zerstörung nahezu beeindruckt. Ich hätte weder Mr. Finnegan noch Mr. Longbottom zugetraut, etwas so komplett zu machen." Er machte eine Kunstpause und ließ seinen Blick über die Schüler gleiten. Draco hing an seinen Lippen und schien seine Worte trinken zu wollen wie Butterbier. Ach Gott. Es war schön, so gewürdigt zu werden. "Nicht einmal komplette Zerstörung." Die beinahe ständige Spannung löste sich in Gelächter und Geläster. Snape ließ sie sich ein wenig austoben und hob dann die Hand. Sofort herrschte wieder Ruhe.

Er richtete seine schwarzen Augen auf die Gruppe als ganze und ließ sie dann vom einem zum anderen wandern. Dies war nicht einfach für ihn und er musste es gut machen. Genau die richtige Mischung war wichtig, aus Hohn und Spott und Ehrerbietung. Dies kam seiner Rolle sehr nahe. Aber diesmal war auf seiner Seite sogar noch mehr Bitterkeit als sonst involviert. Er richtete den Blick auf Draco, dessen Augen leuchteten und dessen Mund leicht geöffnet war. Wirklich ein leicht zu beeindruckendes Kind. So ganz anders als sein Vater. Severus Snapes Mund verzog sich.

"Dem Rektor in seiner allumfassenden Weisheit hat es gefallen, die beiden Übeltäter nicht von der Schule zu werfen. Wer hätte es auch anders erwartet". Das war gut. Genug Spott und Bitterkeit wegen der Vorzugsbehandlung für Gryffindor. Es fiel ihm nicht schwer, das zu sagen. Nein, eigentlich nicht. Seine Kinder sahen angemessen zornig aus. Wütendes Gemurmel, in dem Severus meinte, "der alte muggelliebende Narr" zu hören. Er tat so, als habe er das nicht gehört. Direkte Beleidigungen des Rektors durfte er nicht dulden, das verlangte seine Rolle als Lehrer. Ihm war aber nicht danach, gerade in diesem Fall zu widersprechen.

Er wartete, bis sie sich richtig in Wut geredet hatten, und hob dann die Hand. "Durch Mr. Longbottoms und Mr. Finnegans unerwartete Radikalität im Umgang mit Zauberstäben und Zaubersprüchen, haben wir jetzt ein Platzproblem." Er ließ das sinken. Nun, nicht sehr weit. Crabbe und Goyle sahen ihn mit offenen Mündern und ohne ein Anzeichen für Leben an. Er schaffte es, nicht angewiderter dreinzuschauen als vorher. Er wollte einfach nicht glauben, dass diese beiden Mutanten ein Symbol dafür waren, wie weit es mit Slytherin gekommen war Nein, das musste einfach etwas anderes bedeuten. Dass Inzucht wirklich nicht der beste Weg der Fortpflanzung war, vielleicht. Und dass, wenn sich Leuten keine andere Möglichkeit bot, Aussterben auch ältester Familien vielleicht die bessere Wahl wäre. Er schauderte leicht, als sich ungewollt Vorstellungen von Fortpflanzungstätigkeit im Zusammenhang mit Crabbe und Goyle einstellten. Ihre Väter hatten mehr als ihren gerechten Anteil an den Greueln der Todesser gehabt, wie er selbst bezeugen konnte. Irgendwie bezweifelte er aber, dass es bei ihren Söhnen selbst zu den grundlegendsten Gehirnfunktionen, die für die Koordination gewisser Körperteile, die in dem Zusammenhang gebraucht wurden, reichte. Und wieviel besser das für alle Beteiligten war.

Er wandte den Blick wieder erfreulicheren Dingen zu. Draco zeigte Anzeichen für Gedankentätigkeit. Seine cremeweiße Stirn war in Falten gelegt. Wie niedlich. "Der Rektor in seiner allumfassenden Weisheit" – den Spruch sollte er sich patentieren lassen – "hat beschlossen, aus diesem unerfreulichen Ereignis das Beste zu machen und die Gelegenheit zu nutzen, um, wie er es nennt, etwas für den Zusammenhalt der Häuser untereinander zu tun."

Wieder sah er sich um. In Dracos Augen leuchtete so etwas wie Horror auf. Gut. Für den Jungen bestand Hoffnung. Es lohnte sich nicht, auf Crabbe und Goyle zu sehen. Die anderen zeigten die übliche Mischung aus Neugier und Mißtrauen. Er atmete tief aus. Nun musste er es sagen und mit dem Ergebnis leben.

"Slytherin hat die große Ehre, die Klasse der Zerstörer aufzunehmen." So, er hatte es gesagt. Er fühlte wieder Wut in sich aufwallen. Wut auf Albus, den wohlmeinenden menschenfreundlichen Albus. Und wer musste hinterher die Leichen wegräumen und würde Ärger kriegen, weil er es nicht geschafft hatte, alle am Leben zu halten? Severus Snape natürlich. Er hasste sein Leben.

Die Gesichter – bis auf die von Crabbe und Goyle – zeigten Schock, Empörung und ohnmächtige Wut. Snape ließ ihnen wieder eine Weile Zeit. Es wunderte ihn nicht, dass der Name Potter in fast allen wütenden Ausrufen eine wichtige Rolle spielte. Potter, der Held Gryffindors, der Immer-Wieder-Zerstörer Voldemorts, war eine noch mehr gehasste Figur unter Slytherins als selbst Ron Weasley, dessen Vater so ehrenhaft und arm war, oder Hermine Granger, die von Muggeln abstammte. Finnegan und Longbottom waren zu unwichtig, um gehasst zu werden. Harry Potter war der Anker, an dem alle Gefühle der Schule sich festmachten.

Severus Snape schnaubte. Es bereitete ihm ein grimmiges Vergnügen, seine Kinder all die Gefühle durchleben zu sehen, die er selbst sich nicht gönnte. Nicht gönnen konnte, so auszuleben. Dracos weißes Gesicht war ganz rot vor Empörung. Kein Wunder. Er und Potter waren immer noch die Rivalen, die sie vom ersten Moment gewesen waren. Die beiden in den wenigen Stunden geteilten Unterrichts und auf den Gängen voneinander fernzuhalten, war schwierig genug gewesen, und immer mal wieder war einer oder beide im Krankenflügel gelandet. Sie nun unbewacht von Erwachsenen tags und nachts aufeinander loszulassen, kam einem Todesurteil für einen der beiden gleich. Vorher würde aber noch er, Snape, bei dem Versuch draufgehen, sie zu bewachen.

Er räusperte sich. "Ich erwarte von euch, dass ihr euch wie Slytherins benehmt." Grinsen. Bei den meisten, die meinten, ihn verstanden zu haben. "Ich erwarte, dass keinem der Gryffindors ein Haar gekrümmt wird, während sie unsere Gastfreundschaft genießen." Die Kiefer derjenigen, die gemeint hatten, verstanden zu haben, fielen. "Ich verlasse mich darauf, dass ihr eure Ehre als Slytherins daran setzt, euch nicht provozieren zu lassen."

Severus richtete seinen Blick auf jeden einzelnen, auch auf Crabbe und Goyle, deren Gesichter nicht einen Muskel geregt zu haben schienen. Er hatte keinerlei Hoffnung, dass sie auf ihn hören würden, nicht unter den Umständen, es waren schließlich Teenager, und er wusste nur noch zu gut, wie er sich gefühlt haben würde, wenn man ihm Sirius oder James so zum Fraß vorgeworfen hätte, seinerzeit. Er konnte ein kleines übles Lächeln nicht verhindern. Sein Gehirn hätte sofort angefangen, die kompliziertesten Rachepläne zu schmieden, und er hätte es nicht daran hindern können. Er zweifelte keine Sekunde daran, dass es bei der heutigen Generation von Erbfeinden genauso war.

Er ließ seinen Blick noch mal bedeutungsschwer auf jedem einzelnen ruhen. Die Gesichter sahen angemessen wütend und unterdrückt aus. Gut. Mehr konnte er jetzt nicht tun. Er drehte sich um, als ein Lärm von der Tür zu hören war. Ritter Kunibert der Wichtige, der den Eingang bewachte, klapperte mit Schwert und Schild und verlangte das Passwort von jemand, der Einlaß begehrte. Kunibert war nicht für seine Geduld bekannt.

Severus unterdrückte einen Seufzer. "Da sind sie schon. Kunibert, öffne." Ein Protestlaut aus dem Gemälde. Severus war blitzschnell bei ihm. Das fehlte noch, dass ein Gemälde seine Autorität untergrub, so kurz bevor hier die Hölle losbrach. Er blitzte den wütenden Ritter an und schnarrte: "Öffne – die – Tür." Kunibert tat wie ihn geheißen wurde. Severus‘ Gesichtszüge lösten sich. Das war wahrscheinlich das letzte Mal, das jemand auf ihn hörte. Er sollte es besser genießen.






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