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"

Schon auf dem Weg zu seinen Räumen verfluchte Severus sich selber. Wunderbar. Was sollte er jetzt mit Potter? Seine Räume waren recht großzügig, aber es gab nur ein Bett. Nicht dass es ihm etwas ausmachen würde, wenn der Junge am Morgen vom Liegen auf dem Boden verspannt sein würde, aber Albus konnte etwas dagegen haben. Und überhaupt: Seit seiner Schulzeit hatte er allein in einem Zimmer geschlafen, es war die einzige Zeit und der einzige Ort, wo er er selbst sein konnte. Welcher Teufel hatte ihn geritten, dass er nun ausgerechnet Potter erlaubte, in sein Refugium einzudringen? Sein Geisteszustand musste doch schlimmer sein, als selbst er angenommen hatte.

Nun, er war verantwortlich für die Sicherheit der Gryffindors. Insbesondere Potters Sicherheit. Und Potter war nicht sicher, wenn Malfoy in der Nähe war. Albus sei verdammt. Es war wie Öl ins Feuer schütten, diese zwei miteinander. Nun. Er selber war nicht gerade ein Feuerlöscher bei Harry Potter. Aber er war erwachsen. Ein Todesser. Konnte sich beherrschen. Und all das.

"Du wirst dich hier benehmen, Potter", knurrte er, als die Tür sich hinter ihnen geschlossen hatte. "Oder du wirst nicht mehr viel Zeit haben, es zu bedauern." Der Junge hörte gar nicht richtig zu, aber wann hätte er das je getan? Er sah sich neugierig um. Typisch. "Du kannst dich dahinten hinsetzen, und deine Hausaufgaben machen, oder was immer du um diese Zeit tust. Natürlich nur, wenn es nicht einen Unsichtbarkeitsumhang erfordert. Oder Freunde. Oder unsittliche Berührungen."

Der schwarze Kopf bewegte sich mit einem befriedigenden Schnappen von der Beobachtung der schwimmenden Zaubertrankingredienzien zu der des Gesichts seines Lehrers. Snape grinste befriedigt. Er hatte es doch gewusst.

"Kein Problem", sagte Potter ein wenig zu kalt. "Unsittliche Berührungen kommen nur unter Freunden vor. Ich würde hier bei den Slytherins nie daran denken."

Snape hob eine Augenbraue. "Entschuldige bitte, dass ich das nicht ganz glaube. Du bist 16, du denkst ständig daran. Aber ich bin schon zufrieden, wenn du es nicht tust." Er schenkte Potter sein durchdringendstes Starren und wandte sich dann ab, um in sein anderes Zimmer zu gehen. Allein im Raum konnte nicht mal Potter viel Unheil anrichten. Es fehlten Opfer. Und Zuschauer.

Ein durchdringendes Geräusch belehrte ihn wenig später eines schlechteren. Das war eine Alraune gewesen, verdammt noch mal. Er griff seinen Zauberstab – besser vorbereitet sein, wenn Gryffindors Held in der Nähe war – und brachte das mitleiderregende Heulen zum Verstummen. Wunderbar. Das war eine perfekt eingedoste Alraune gewesen, die ihm noch gute Dienste geleistet hätte. Und er konnte nicht schon wieder eine bekommen. Sprout würde mißtrauisch werden.

"Verdammt noch mal, Potter, ich dachte, sogar du seist intelligent genug, eine Alraune nicht ohne Ohrenschutz anzufassen." Grüne Augen sahen ihn indigniert an. "Bin ich auch." Gott, wie kindlich er klang. Ganz unpassend zu seinem Körper, der erstaunlich erwachsen war. Gewachsen nicht so sehr, aber ganz eindeutig nicht mehr kindlich. "Das Regal hat das mit Absicht gemacht". Jetzt klang wenigstens seine Stimme nicht mehr so nervtötend, auch wenn seine Brust sich heftig hob und senkte. Snape konnte es ihm nicht verdenken. Der Schrei einer Alraune war immer ein Schock.

Harry starrte wütend auf das Regal. Snape kniff seine Augen zusammen. Nun, das Regal sah unschuldig genug aus. Aber das hatte nichts zu sagen. Er seufzte lauter als er eigentlich gemusst hätte. "Genug, Potter. Du gehst ins Bett. Anderes Zimmer."

Snape sah, wie sich Potters Kehle bewegte. Er verkniff sich ein Grinsen. So, das war einfach gewesen. Ohne Zeugen konnte er dem Jungen viel leichter Gehorsam einbleuen.

"Professor?" Der verdammte Bengel. Da war er wieder. Gerade eine Minute war er ihn los gewesen. Er drehte sich zu ihm um, langsam, ganz langsam. Was war das für ein lächerlicher Aufzug? Der Schlafanzug sah aus, als sei er 20 Jahre alt und für einen sehr viel größeren und breiteren Jungen – Mann gemacht.

"Was ist, Potter? Kannst du nicht allein ins Bett? Soll ich dir eine Gutenachtgeschichte vorlesen und deine Hand halten, damit du besser einschläfst? Ist das in Gryffindor so üblich? Dann muss ich dich enttäuschen: In Slytherin gibt es solche Sentimentalitäten nicht. Hier sind Männer noch Männer und Frauen noch Frauen." Severus hätte beinahe selber über den Blödsinn gelacht, den er da erzählte. Wenn er da an Millicent Bulstrode dachte. Oder an Zabini. Oder – nun, er musste gar nicht so weit gehen. Auch seine Sexualität war oft angezweifelt worden. Und nicht völlig zu Unrecht.

Aber das Gesicht von Potter war Gold wert. Wut, Verwirrung, Verachtung, und noch einige andere Gefühle kämpften um die Vorherrschaft in dem, was wohl die Schaltzentrale in dem sein sollte, was der Junge sein Hirn nannte. Es war immer wieder spannend, was bei Potter gewinnen würde, auch noch nach all den Jahren. Seine Erziehung zum guten Jungen, der sich beherrschte, und nur das tat, was von ihm erwartet wurde. Oder die Wildheit, die Aggressivität, die ihn befähigte, einer der besten Quidditchspieler zu werden, die Hogwarts je gesehen hatte. Und dazu, Voldemort immer wieder zu besiegen, natürlich. Gegen alle Regeln.

Der gute Junge siegte, knapp.

"Wo soll ich schlafen?", fragte Potter und seine grünen Augen blitzten wütend hinter der Brille. Nun gut, da hatte er einen Punkt. Nicht dass Snape ihm den geben würde. Er hob eine Augenbraue in einer Weise, von der er wusste, dass sie theatralisch war. Theatralisch aber wirkungsvoll.

"Im Bett, Potter? Wo schläfst du sonst?" In der Kehle des Jungen arbeitete es und die Lippen bewegten sich auch. Es kam nur kein Ton. Nicht dass Snape ihn vermisste. Eine Stummfassung von Harry Potter wäre ihm sehr lieb gewesen. Nun, lieber als die jetzige. Nicht so lieb wie gar keine. Severus riss sich zusammen. "Was ist, Potter? Das Bett ist bereits frisch bezogen. Du musst keine Sorge haben, dass du dich ansteckst, an meiner Schmierigkeit."

So. Das hatte er schon lange mal sagen wollen. Und dies war eine schöne Gelegenheit. Ohne Zeugen. Mochte der Junge morgen seinem Clown erzählen, dass Snape tatsächlich Gedanken lesen konnte. In Wirklichkeit konnte Snape nur besonders gut mit der Wand verschmelzen und lauschen. Aber das brauchte niemand zu wissen.

Er sah den Jungen auffordernd an. "Was ist jetzt noch? Noch irgendwelche Sorgen?" Nun ja. Er konnte es ihm nicht verdenken. Er hätte sich an seiner Stelle auch nicht sicher gefühlt. Aber was war schon sicher, in diesem Leben?

Die rosigen Lippen öffneten sich und heraus kam tatsächlich ein Ton. Nun ja. Man konnte nicht alles haben. "Wo schlafen Sie?"

Ach du lieber Gott. Nun hatte er auch noch Angst um seine sicher lange verschwundene Unschuld. Er funkelte den Jungen an. "Wieso interessiert dich das, Potter? Hast du Angst, du musst das Bett mit dem widerlichen Zaubertränkelehrer teilen und überlebst es nicht? Ekelst dich zu Tode, oder so?"

Die grünen Augen blinzelten nur kurz. "Nein, eigentlich nicht. Es war mehr Höflichkeit. Ich will Ihnen nicht das Bett wegnehmen." Oh. Höflichkeit. Er hätte es sich denken können. Gryffindor und all das.

Severus wandte sich ab. Er fühlte sich plötzlich sehr müde. Widerlich sein war nicht so leicht wie es aussah. "Mach dir darum keine Sorgen." Er überlegte, ob er das nicht irgendwie böser hätte ausdrücken können. Doch durchaus. Aber nicht mal er konnte 24 Stunden am Tag auf der Höhe seiner Bösartigkeit verweilen. "Ich werde einfach den Sessel da drüben verzaubern. Gute Nacht." Aus den Augenwinkeln sah er das grüne Aufblitzen, aber alles was Potter sagte, war: "Gute Nacht."

Severus Snape saß noch eine ganze Weile an seinem Schreibtisch, neben sich ein Glas Scotch und vor sich Stapel von unnützen Arbeiten von Studenten. Einer davon lag gerade in seinem Schlafzimmer. Mangelhaftes Denkvermögen natürlich, wie üblich. Snape fluchte, als er im letzten Moment merkte, dass er nicht das Glas, sondern sein Tintenfässchen zum Mund geführt hatte. Verdammter Potter.

Er schloss das Fass und nahm das Glas mit zum Sessel. Noch ein wenig lesen, im Zaubertränkealmanach, um die fürchterlichen Arbeiten, die er eben gelesen hatte, vergessen zu machen. Dann konnte er vielleicht auch schlafen.






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