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Eine Frage der Loyalität Kapitel 3
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Eine Reise, Hilfe und Besorgnis

Die Reise nach Bulgarien war etwas beschwerlich, da sie ständig Kontrollen des Ministeriums ausweichen mussten oder Kontrollen von Todesserwachen am Eingang des Landes, aber auch die anderen Länder hatten ähnliche Einrichtungen wie das englische Zaubereiministerium vorzuweisen und machten strenge Kontrollen.

Sie apparierten schließlich anderthalb Kilometer entfernt zu dem momentanen Hauptversteck des Widerstandes, so wie es ihre Sicherheitsmaßnahmen verlangten.

Harry verband Dumbledore die Augen und führte ihn schließlich zum Eingang der unterirdischen Gewölbe. Dort nahm er ihm die Binde schließlich wieder ab und klopfte in einem bestimmten Rhythmus an die Tür. Daraufhin öffnete sich diese, und ein Knabe von höchstens 15 Jahren öffnete sie vorsichtig mit gezücktem Zauberstab.

Harry nannte ein bulgarisches Losungswort und der Junge schien sehr erfreut, Harry zu sehen. Die beiden unterhielten sich kurz, dann gingen sie weiter. Sie kamen durch viele Höhlen, in denen überall Räume abgingen, bis sie schließlich nach unzähligen Wegkreuzungen an einer weiteren Tür tief im Innern ankamen.

Auch hier klopfte Harry erneut in einem bestimmten Rhythmus und diese schwere Eichentür wurde von keinem geringeren als Lucius Malfoy höchstpersönlich geöffnet, was Dumbledore ziemlich große Augen machen ließ.

„Hallo Lucius, wie geht es ihm?“

„Unverändert schlecht, Harry. Wie ich sehe, hast du deine Entscheidung getroffen. Ich wünschte, du wärst gar nicht erst in diese unmögliche Zwickmühle hineingeraten.“

„Ich wünschte, er wäre nicht so leichtsinnig gewesen, Lucius!“

seufzte Harry und fuhr sich müde durch die Haare.

„Du weißt doch, wie er ist. Wenn es um deine Sicherheit geht, kennt er keine halben Sachen!“

stellte Lucius fest und ging zur Seite, um den Besuch hinein zu lassen.

„Ja, aber dafür wird er von mir auch noch gehörig die Leviten gelesen bekommen, wenn er endlich wieder fit ist.“

Schmunzelte Harry schwach.

„Ich glaube eher, er wird sie dir lesen, wenn er erfährt, wen du da zu seiner Rettung herbeigeschleift hast!“

gab Lucius ernst zurück.

„Weißt du was, Lu? Es ist mir tausendmal lieber, ich muss mir eine Schimpftirade von ihm anzuhören, bei der er kerngesund ist, als dass ich ihn nur noch eine einzige weitere Sekunde so hilflos leiden sehen muss.“

„Da hast du auch Recht Harry, kommt herein, es ist wirklich höchste Eisenbahn.“

Bevor Dumbledore die Möglichkeit erhielt nachzufragen, warum die ganze Zeit die Rede von einem „er“ war, sah er endlich ihren Patienten und erschrak zutiefst:

In seiner Zeit als Spitzel hatte Dumbledore Severus Snape durchaus schon öfter übel zugerichtet gesehen. Voldemort ging nie nett mit seinen Leuten um, aber das hier war schlichtweg eine Katastrophe! Sein ehemaliger Tränkemeister sah einfach nur furchtbar aus und der Schulleiter konnte sehr gut verstehen, warum Harry bei dessen Anblick alle seine Ideale über Bord geworfen hatte und ihn um Hilfe bat. Eine besondere Erschwerung dieser Tatsachen erkannte der alte Zauberer, als er tatsächlich auch noch den gleichen Ring an Severus linkem Ringfinger entdeckte, den er schon bei Harry gesehen hatte.

Dumbledore war es zwar ein großes Rätsel, wie sich ausgerechnet zwischen diesen beiden eine Beziehung entwickelt haben sollte, aber das zu erfahren würde sich bestimmt später noch die Möglichkeit ergeben.

Jetzt galt es zunächst einmal das Leben seines ehemaligen Tränkeprofessors und Freundes zu retten, im Besonderen, da er die tiefe Sorge und den Kummer in Harrys Augen bemerkt hatte.

Er bot dem Exgoldjungen seine Hand an, während sie einen Bannkreis um den befluchten erschufen. Dumbledore staunte nicht schlecht, während Harry seine tatsächliche Macht Stück für Stück aufbaute und entblätterte. Es war unglaublich, zu was sich der Junge in diesen 9 Jahren entwickelt hatte. Harry nahm die ihm dargebotene Hand und beide Zauberer begannen zeitgleich mit der Beschwörung des Gegenfluchs.

Es wäre eine Lüge zu behaupten, es wäre einfach gewesen, oder Snapes Leben hätte nicht mehr als einmal auf der Kippe gestanden. Einige Male schien es auch, als dass der Fluch auf die helfenden Zauberer zurückfallen würde. Doch nicht nur Harry und Dumbledore hatten gekämpft, auch Snape hatte gekämpft, das konnten beide deutlich spüren.

Schließlich hatten die drei es wirklich geschafft. Der Fluch war von Snape genommen und Harry ließ sofort nach Lucius rufen – der zuvor wegen der vielen gefährlichen Magie den Raum verlassen hatte – damit dieser endlich wirkungsvoll die Verletzungen von der Folter verarzten konnte.

Dumbledore und Harry machten es sich im gleichen Raum auf zwei Pritschen bequem und schliefen fast im selben Augenblick vor Erschöpfung ein.

Als der Schulleiter aufwachte, sah er als erstes, dass Harry schon längst wieder auf den Beinen war. Er hatte sich an Severus’ Krankenlager gesetzt, hielt dessen hand und erzählte leise, was ihm wohl so gerade einfiel, auf Bulgarisch. Dumbledore verstand die Sprache leider nicht besonders gut, was aber wohl auch der Grund war, warum Harry kein Englisch sprach.

Harrys liebender Tonfall jedenfalls ließ auf schöne Dinge schließen, mit denen Harry seinen Partner aus dem Koma wecken wollte.

Daraufhin drehte Dumbledore sich noch einmal um und schlief beruhigt weiter.

In den folgenden Tagen fragte Harry mehrmals, was Dumbledore für seine Hilfe wolle. Doch dieser lehnte jedes Mal ab, darauf zu antworten, solange Severus noch nicht vollkommen genesen sei.

Eigentlich wollte der weißbärtige Zauberer ja ganz auf eine Gegenleistung verzichten, aber er wusste, dass Harry das niemals zulassen würde. Weder seine Verbittertheit noch sein Stolz würden das zulassen, deshalb bat Dumbledore bloß darum, noch solange bleiben zu dürfen, bis es Severus wieder gut ginge und er sich mit ihm etwas unterhalten könne.

Diese Zeit nutzte er, um Harry zu beobachten. Seine Neugier trieb ihn dazu herauszufinden, was den ehemaligen Gryffindor dazu getrieben hatte sich ausgerechnet mit Severus Snape, dem Slytherin schlechthin, einzulassen, der niemals einen Hehl aus seiner Verabscheuung für ihn gemacht hätte.

Da er sich nützlich machte, indem er Lucius Malfoy bei der Betreuung der Verletzten zur Hand ging, lernte er auch diesen besser kennen – und entdeckte Seiten an dem Slytherin, die er nie vermutet hätte.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die auf ihre allseits präsente gegenseitige Abneigung zurückzuführen war, kamen sie dann doch irgendwann ganz gut zusammen klar und versorgten andere Krankenfälle gemeinsam.

Lucius war der Heiler des Widerstandes, da er gemeinsam mit seiner Frau erstaunlich viele Talente an den Tag legte.

Dennoch wunderte es den Schulleiter noch immer, dass dieser einst so treue Todesser nun im Widerstand arbeiten sollte. Bei einem Mittagessen, das sie gemeinsam einnahmen, fragte er ihn schließlich vorsichtig danach, wobei es zunächst so aussah, als würde Lucius ihn über seinen eigenen Haufen fluchen, es dann aber doch unterließ und antwortete.

„Sie irren sich, Dumbledore. Ich war nie ein treuer Todesser. Ich war stets nur mir selbst treu und meiner Familie. Und meine Familie war es dann auch, die mich dazu brachte, mich von ihm abzuwenden. Draco besuchte damals seinen Patenonkel Severus, nachdem er ein paar Jahre von der Schule abgegangen war, ohne zu wissen, dass er inzwischen im Widerstand arbeitete. Dabei erfuhr er dann auch, wer inzwischen an Severus Seite lebte und wer ihm seine Loyalität geschenkt hatte.

Und Harrys Loyalität zu Severus ist groß, das können Sie mir ruhig glauben. Wäre das nicht so, hätte er sie niemals hergerufen, um Severus zu retten. Das ist der Grund, warum er Draco überzeugt hat ihm zu folgen und auch der Grund, warum Draco uns überzeugen konnte, ihm ebenfalls zu folgen.“

Harry verbrachte jede freie Minute, die er erübrigen konnte, an Severus Seite, auch wenn das mit Sicherheit deutlich wenigere waren, als ihm lieb gewesen wäre, was man ihm auch ab und an deutlich ansehen konnte.

Dumbledore hatte sehr schnell erkannt, in welch hoher Position Harry in dieser Widerstandsgruppe agierte.

Sein Hass Voldemort gegenüber hatte ihn von einem ausgestoßenen, jungen Exschüler Hogwarts zu einem Anführer entwickeln lassen, der sich von niemandem mehr in seinen Entscheidungen etwas vorschreiben lassen musste. Dennoch nahm er stets Empfehlungen und Ratschläge von seinen Beratern an, während er die Hilfeleistungen für überfallene Dörfer plante, sich um die Versorgung mit Nahrungsmitteln kümmerte oder sich mit dem Widerstand in Form von Kriegen und Zauberern auseinandersetzte.

Harry war zum Kopf des Widerstandes geworden, aber er war dabei längst nicht mehr so hitzig und unbeherrscht, wie Dumbledore den ehemaligen Goldjungen zuweilen kennen gelernt hatte.

Der Schulleiter hatte auch eine Vermutung, wem diese ungewohnte Beherrschtheit und Kälte an dem jungen Potter zu verdanken war und es müsse schon ein ziemlicher Zufall sein, wenn er damit falsch lag. Denn nur an Severus Seite, dicht am Krankenlager, sah Harry manchmal ganz wie der alte aus, wie der kleine Junge, der er nie hatte sein dürfen.






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