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Eine Frage der Loyalität Kapitel 4
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Erwachen und klärende Gespräche, eine Gegenleistung
Unermüdlich redete er Tag und Nacht behutsam auf den Tränkmeister ein, um ihn zum Aufwachen zu bewegen. Meistens hielt er dabei dessen Hand oder streichelte sanft über dessen unterarme und Wangen. Manchmal legte er sich selbst völlig erschöpft und müde einfach neben ihn auf Severus Krankenlager und ruhte dort eine Weile gedankenverloren, während er dem ruhigen Atmen seines Partners lauschte.
Ab dem fünften Tag nach dem Gegenzauber wurde Severus schließlich immer unruhiger, wachte aber erst am achten Tag früh morgens endlich auf.
Harry schlief zu diesem Zeitpunkt sitzend mit dem Kopf auf dessen Bettdecke, während er seine Hand hielt. Severus kam nur langsam zu sich, als er die vertraute Wärme von Fingern an seiner Hand spürte. Da ihm das Aufrichten noch schwer fiel, erwiderte er den sanften Druck, um sich bemerkbar zu machen, woraufhin Harry auch sofort erwachte.
Mit einem breiten Strahlen über das ganze Gesicht schloss Harry daraufhin seinen Geliebten vorsichtig in die Arme, nachdem er sich über ihn gebeugt hatte.
Auch Lucius, der zur gleichen zeit ebenfalls anwesend war, reagierte sofort und begann Severus gleich auf Herz und Nieren durchzuchecken. Dieser ließ die Prozedur nur nörgelnd und meckernd über sich ergehen und gab sich schlecht gelaunt und kalt wie eh und je. Dennoch übersah niemand die Blicke – halb erstaunt, halb liebend – die Severus Harry schenkte.
Als Lucius den Raum beruhigt und nach einigen notwendigen Behandlungen in Form von Zaubersprüchen und Tränken wieder verlassen hatte, kehrte zunächst eine beunruhigende Stille zwischen beiden Partnern ein, während sie sich still musterten.
Schließlich seufzte Severus tief und stellte die Frage, die ihn seit seinem Erwachen auf dem Herzen gelegen hatte:
„Du konntest den Bann unmöglich alleine lösen, Harry. Wer?“
Harry hatte gehofft, er würde von ihm noch nicht so schnell mit dieser Frage konfrontiert werden, aber andererseits ging es hier um SEINEN Snape, und er kannte den Tränkemeister seines Herzens inzwischen viel zu gut, um wirklich etwas anderes erwartet zu haben. Also schlug er bloß die Augen nieder, seufzte ebenfalls tief und schaute dann geradewegs in das forschende schwarze Pupillenpaar:
„Die Antwort wird dir nicht gefallen, Sev. Wir kennen beide nur noch einen, der so mächtig ist und auch noch bereit uns zu helfen.“
Severus verzog unwillig das Gesicht zu einer Grimasse, bevor er schnaubte:
„Mächtig, mag ja sein. Aber bereit uns zu helfen? Den Vertrag ignorieren? Ich KANNTE so jemanden einmal, der aber vor gut acht Jahren alle diese Ideale, die ich an ihm schätzte und für die ich ihm folgte, durch sein Verhalten für nichtig erklärte.“
„Er hat nicht gezögert mir zu helfen, Severus, obwohl er zunächst gar nicht wusste, um wessen Rettung es ging. Als er dann sah, wie schlecht es dir tatsächlich ging, hat er sofort reagiert und mit mir zusammen das Ritual ausgeführt. Ich bin genauso enttäuscht wie du über sein damaliges Verhalten, aber ich kann auch seine sofortige Hilfsbereitschaft jetzt nicht gänzlich ignorieren.
Ich stehe jetzt in seiner Schuld, ob mir das nun passt oder nicht! Und ich halte meine Versprechen immer, das weißt du genau!“
„Genau das IST ja das Problem, Harry, du hättest dich nicht bloß wegen mir in seine Hände begeben sollen. Die anderen brauchen dich, wie sollst du die anderen führen, wenn du für IHN Schoßhund spielen musst, weil du in seiner Schuld stehst?“
gab der Tränkmeister mürrisch und aufgebracht zurück ohne zu ahnen, wie heftig Harry auf diese Anklage reagieren würde.
Wütend war dieser von seinem Platz am Bett aufgesprungen und begann unruhig in dem kleinen Raum auf und abzuwandern.
„Du bist so ein blöder Idiot, weißt du das?“
knurrte der Goldjunge schließlich und erstaunlicherweise sparte sich Snape eine Antwort darauf. In dem Augenblick nämlich, in welchem er kurz in Harrys Augen geblickt hatte, hatte er seinen Fehler bemerkt. Er bereute seine voreiligen und unbedachten Worte jetzt – auch wenn wahrscheinlich außer Harry und einer handvoll Leuten nicht einmal bewusst war, dass er dazu überhaupt fähig war.
Und Harrys nachfolgende Worte – auch wenn er irgendwie auf sie gefasst gewesen war – rührten etwas tief in ihm, was er nach sechs Jahren noch immer nicht so recht begreifen konnte und wohl auch nie begreifen würde. Etwas, was er nicht geglaubt hatte, jemals für einen anderen empfinden zu können.
„Man sollte meinen, dass du nach sechs Jahren mit mir endlich kapiert hättest, wie viel du mir inzwischen bedeutest! Aber Mister-die-Pflicht-ist-das-wichtigste-und-kommt-bei-mir-über-alles denkt natürlich wieder nur mit dem Kopf. Ich dachte, dir wäre in all der Zeit klar geworden, dass ich schon lange nicht mehr für die anderen kämpfe sondern nur noch für mich selbst. Ich glaubte, du wüsstest, dass ich endgültig daran zerbrechen würde, wenn ich nicht langsam verstehen würde, dass man niemals wirklich für die anderen kämpfen kann um glücklich zu sein. Ich kämpfe für mich und allein das macht mich stark. Ich kämpfe um dich und für dich, weil ich mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen will und kann. Kannst du mir dann bitte sagen, wie das funktionieren soll, wenn ich dich hier vor meinen Augen sterben lasse?“
Harry zitterte am ganzen Körper vor Wut, aber Severus vermutete, dass auch Angst bei dieser Reaktion eine Rolle spielte. Kurzentschlossen streckte er deshalb seine Hand aus, ergriff Harry am Arm und zog ihn wieder zurück zu sich aufs Bett ins Sitzen.
„Harry, ich mache mir doch bloß Sorgen um dich! Ich ertrage es einfach nicht, dass ich Schuld bin, wenn du dich ihm regelrecht auslieferst. Immerhin weiß er genau, dass du deine Schulden stets einlöst – immerhin hat er dir dieses Bewusstsein jahrelang eingetrichtert. Was verlangt er denn überhaupt?“
„Bisher hat er noch nichts Genaues gesagt. Er meinte, er wolle warten, bis du wieder ganz fit seist und sich dann zuerst noch mit dir unterhalten. Keine Ahnung wieso, vielleicht hält er mich ja noch immer für einen kleinen Jungen, der keine eigenen Entscheidungen treffen kann!“
maulte Harry halblaut und mürrisch.
„Ich weiß es auch nicht, aber wir werden es zusammen durchstehen, wie wir alles die letzten Jahre zusammen gemeistert haben, okay?“
Severus strich Harry durch die schwarzen Zotteln und sprach inzwischen in einem vertrauensvollen Tonfall. Er klang entschuldigend, was Harry sehr wohl bemerkte. Der jüngere hatte seinem Partner so oder so schon längst wieder verziehen und schämte sich sogar ein klein wenig, weil er sich so hatte gehen lassen. Immerhin HATTE er sich bei dieser Entscheidung wie ein kleiner Junge aufgeführt, dennoch glaubte er fest daran, das Richtige getan zu haben.
Deshalb wandte er sich Severus jetzt ganz zu, um sich vertrauensvoll an dessen Brust zu kuscheln.
Der Tränkemeister erwiderte die Umarmung sanft und hing genau wie Harry seinen eigenen Gedanken eine ganze Weile nach, bevor sie sich wieder voneinander trennten. Kurz darauf klopfte Lucius an die Tür und brachte den beiden etwas zu Essen. Fürs erste war das Problem um Dumbledore so also vergessen und die beiden widmeten sich erst einmal ihren hungrigen Mägen.
Am nächsten Tag, an welchem Severus’ Genesung schon erstaunlich viele Fortschritte gemacht hatte, erhielt er dann zur Mittagszeit auch den erwarteten Besuch.
Er sah Dumbledore zum ersten Mal hier in Bulgarien und war überrascht, dass der Mann sich kaum verändert hatte. Lediglich etwas müder als früher sah er aus, aber ansonsten könnte man glauben, es wären nicht annähernd 7 ½ Jahre vergangen, seit er ihn zuletzt gesehen hatte.
Snape musterte seinen ehemaligen Schulleiter misstrauisch, als dieser ihn freundlich begrüßte und fragte, ob er sich zu ihm setzen dürfe, und sich etwas mit ihm unterhalten könne.
„Ich wüsste nicht, worüber wir uns unterhalten sollten, Albus. Ich denke, dass ich meinen Standpunkt das letzte Mal mehr als klar gemacht habe. Also stell deine Gegenleistung, warte, bis sie erfüllt wurde und geh dann wieder deines Weges.“
Grummelte er feindselig auf die Bitte, was Dumbledore nur etwas breiter Lächeln ließ. Severus war noch nie ein einfacher Gesprächspartner gewesen, da er immer geradewegs aussprach was er dachte, ohne Diplomatie, Manieren oder gute Sitten zu beachten. Doch Dumbledore wusste auch, dass dies zwar eine unbequeme, aber auch besonders lobenswerte und nützliche Eigenschaft an dem mürrischen Slytherin war.
„Ich verstehe ja, dass du gute Gründe hast, nicht mit mir reden zu wollen, doch auch wenn du mir das nicht glaubst, habe ich deine Argumente damals sehr wohl verstanden und einige Anklagen durchaus als berechtigt erkannt.“
Severus wollte aufbrausen und sagen, dass er ihm das nicht abkaufe, aber eine Geste des Älteren ließ ihn erstaunlicherweise schweigen. Trotz allem was geschehen war, hatte Snape noch immer Respekt vor seinem ehemaligen Lehrer, Schulleiter und Mentor.
„Mich hat bloß die Neugierde hergetrieben. Ich möchte nicht über die alten Zeiten mit dir reden, oder darüber, dass ich damals einen Fehler begangen habe. Ich würde einfach nur sehr gerne wissen, wie es euch inzwischen hier ergangen ist und natürlich warum ausgerechnet ihr beide zueinander gefunden habt.“
„Und was soll dir das bringen? Ich wüsste nicht, was dich angehen würde, warum und wann Harry und ich ein Paar wurden.“
Wieder ein verschmitztes Grinsen – der Mann konnte einen damit echt in den Wahnsinn treiben, fand Severus.
„Du solltest mich nach den Jahren besser kennen, Severus. Vor allen Dingen meine Neugierde. Ich möchte einfach nur wissen, wie ihr es geschafft habt, euch gegenseitig so stark zu machen, dass ihr den Kampf gewagt habt, vor dem ich mich so fürchtete und noch immer fürchte.“
Vielleicht erweichte die Tatsache, dass jemand wie Dumbledore seine Angst zugab, seinen Widerstand. Dennoch gab es da ein Problem, welches zuerst noch ausdiskutiert werden musste.
Snape nickte Dumbledore nachgiebig zu, dann schloss er die Augen und konzentrierte sich so fest er in seinem angeschlagenen Zustand konnte. Es hatte durchaus Vorteile, einen Zauberer zu heiraten, denn das brachte einige gute neue Zauber mit sich. Unter anderem den, dass man seinem Partner über jede Entfernung hinweg grobe Gefühle durch Gedanken übermitteln konnte, solange beide bei Bewusstsein waren.
Keine drei Minuten später betrat Harry dann auch schon stirnrunzelnd das Zimmer und schaute besorgt zu Severus:
„Du wolltest mich sehen? Was ist denn los?“
„Albus hier möchte gerne wissen, wie es uns erging, und wie wir zueinander fanden und ich wollte nichts erzählen, bevor ich dich nicht gefragt habe, ob du überhaupt damit einverstanden bist. Was hältst du davon?“
Harry ging hinüber ans Fenster und schaute nach draußen, während er darüber nachdachte. Schließlich nickte er und meinte:
„Von mir aus gerne, wenn Sie es unbedingt wissen wollen, Professor Dumbledore. Ich weiß zwar nicht, was es ihnen bringen soll, aber es macht mir nichts aus. Aber sie sollten wissen, dass wir das nie jemand anderem erzählt haben, weil es zum einen auch für andere nicht wichtig ist, finde ich, und weil es auch niemand anderen etwas angeht. Deshalb möchte ich sie auch bitten, die Geschichte niemandem zu erzählen.“
Die Ernsthaftigkeit, mit der beide dieses Thema ansprachen, überraschte den alten Zauberer sehr, da er wirklich einfach nur neugierig gewesen war. Vielleicht sah er in Harry trotz allem noch den kleinen Jungen, von dem er vielleicht geglaubt hatte, dass er sich einfach nur an die einzige Person geklammert hatte, die ihm noch aus seinem alten Leben geblieben war. Doch das hier sah nach etwas ganz anderem aus und ein wenig beschämte ihn nun sogar, dass er das unbewusst geglaubt hatte. Umso gespannter war er nun, die Geschichte zu hören.
Harry hatte sich inzwischen zu Severus auf das Bett gesetzt und die beiden führten ein stummes Zwiegespräch, in dem sie wohl den Wortführer auswählten. Überraschenderweise erzählte Severus die Geschichte, obwohl Dumbledore fast hundertprozentig sicher gewesen wäre, dass Harry es erzählen würde. Gespannt lauschte er den Worten, während Harry es sich dabei an Severus Seite bequemer machte:
„Der Grund warum wir zusammen sind, ist der, dass wir die tiefe Traurigkeit des anderen gesehen haben. Aber ich beginne besser mal mit dem Anfang…“






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