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Reunion OneShot
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Es war ein wirklich schöner Spätsommertag. Obwohl gelbes Laub bereits zu Teilen die grüne Wiese des Hofs bedeckte, gab die Sonne doch noch ihr Bestes und ließ eine warme Brise durch Harrys Haare wehen. Abwesend stand er auf der Wiese, die vom Morgentau noch etwas feucht war, das Moos fühlte sich weich unter den Sohlen seiner Turnschuhe an. Wie oft war er hier entlang gegangen, hatte auf dem Brunnenrand gesessen und mit seinen Freunden gescherzt, eben so wie die Erstklässler, die jetzt dort saßen und vor sich hin kicherten.
 

Eigentlich hätte er sich umdrehen müssen, einfach gehen müssen, doch irgendetwas in ihm zwang ihn regelrecht dazu, auf das Tor zuzugehen. Er wollte nur noch einmal hindurch gehen, überwältigt werden von der Gewaltigkeit des sich dahinter auftürmenden Schlosses. Harry hatte sich hier immer so wohl gefühlt, Hogwarts war sein Zuhause geworden in all den Jahren und die Bewohner zu seiner Familie.
 

Die Luft roch warm und ein wenig süßlich, genauso wie man sich Luft im Spätsommer vorstellt. Harry spürte seine Haut prickeln und seine Stirn kitzeln, da wo seine Haare vom Wind darüber gestrichen wurden. Beklommen ging Harry ein paar Schritte, spürte dabei, wie seine Füße in den Boden einsanken, wie jeder Muskel in ihm arbeitete. Dies war also das letzte Mal. Die Erstklässler schienen ihn bemerkt zu haben und kicherten nun nur noch lauter und tuschelten. Harry war es egal, er war das gewöhnt.
 

Dann sah er ihn. Er ging vorgebeugt, zwei Schüler im Schlepptau, die schwarze Robe wie immer viel zu dramatisch im Wind flatternd. Harry glaubte, sein Herz müsse jeden Moment stehen bleiben. Er zwang sich irgendwie, einfach weiter zu gehen, sich nichts anmerken zu lassen. Vielleicht würde er Harry ja gar nicht bemerken. Seine Hoffnung wurde zunichte gemacht, als Snape kurz den Kopf hob und ihn ansah. Der Moment war so magisch, dass es Harry den Atem verschlug. Es lagen etwa zwanzig Meter zwischen ihnen und doch sah er ihm so eindeutig in die Augen, dass Harry nicht mal hätte stehen bleiben können, wenn er es gewollt hatte.
 

Auch Snape ging weiter, ihre Köpfe wandten sich, als sie aneinander vorbei gingen, dann brach Snape den Blickkontakt. Harry fühlte sich hundeelend, er hatte das Gefühl, die Temperatur hätte um zwanzig Grad abgenommen und die warme Brise fühlte sich nun schneidend kalt an. Sein Kopf pochte und er spürte nicht, wie sich seine Augen mit Tränen füllten und dann von seinem Kinn tropften. Erschöpft ließ Harry sich auf die Knie fallen, alles um ihn herum völlig vergessend. Er vergrub das Gesicht in den Händen während der Stoff seiner Hose an den Knien durchweichte.
 

Plötzlich war alles wieder so real, alle Erinnerungen, die er zu verdrängen versucht hatte, stürzten wieder auf ihn ein und versuchten, sein Herz aus seiner Brust zu quetschen. Warum war es nur so weit gekommen, was hatte sie beide zu dem gemacht, was sie jetzt waren, offenbar Feinde? Wo waren all die schönen Zeiten hin, die sie gemeinsam verbracht haben, das Gefühl von Geborgenheit, wenn Snape bei ihm gewesen war? Harry schluchzte auf. Plötzlich wurde es dunkel um ihn herum und Harry brauchte einen Moment um auszumachen, woran es lag. Etwas warf einen Schatten auf ihn. Skeptisch öffnete er die Augen.
 

Vor ihm stand Severus und sah ihn mit einem unergründlichen Blick an. „Potter...!“ hauchte er ohne die Lippen zu bewegen und ließ sich dann zu Harry auf die Knie sinken. Harry wandte erschrocken den Blick ab, doch Snape hob seine Hand an Harrys Kinn und drehte es sanft zu sich. „Sieh mich an.“ das sanfte Timbre von Severus' Stimme jagte Schauer durch Harrys Rückgrat und doch sah er auf. Er wusste nicht, was passieren würde, nach all der Zeit, die sie sich nicht gesehen hatten, nicht gesprochen hatten, nicht einmal gewusst hatten, ob der andere noch lebte.
 

Dann trafen seine Augen auf die schwarzen des Tränkemeisters, mittlerweile etwas gezeichnet vom Alter, wenn auch immer noch so unergründlich wie früher. „Halt mich fest.“ flüsterte Harry und spürte im nächsten Moment, wie er an Severus Brust gerissen wurde, der ihn so fest an sich drückte, dass er kaum noch atmen konnte. Sie klammerten sich aneinander wie zwei Ertrinkende, sogen den Geruch des anderen ein, spürten den Herzschlag des anderen an der eigenen Brust. Harry hätte auf der Stelle sterben können.
 

Er drückte sich noch näher an Severus und flüsterte dann „Ich habe dich immer geliebt, Severus...immer.“ Er spürte, wie Snape leicht nickte und Erleichterung machte sich in ihm breit. „Lass uns gehen, Potter!“ Snapes Stimme klang, als hätte er sie lange nicht mehr benutzt. Er erhob sich und streckte Harry die Hand entgegen. Vorsichtig ließ Harry seine Hand in die immer noch größere von Severus gleiten und stand etwas wacklig auf. Ein letzter Blickkontakt, dann gingen sie nebeneinander durch den Torbogen Richtung Schloss und ließen ein paar völlig verwirrte Schüler auf dem Schulhof zurück.






Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Annie, 23.12.2011 um 00:34 (UTC):
Oha sehr melodramatisch geschrieben. Zwar nicht so mein Stil, aber das Bild dass die Geschichte malt ist toll

Kommentar von Ni-chan, 28.04.2011 um 17:05 (UTC):
Sehr schön geschrieben
auch wenn die vorgeschichte ein wenig fehlt

Kommentar von Vivien Lyall, 05.04.2010 um 11:17 (UTC):
Obwohl es völlig aus dem Zusammenhang gerissen scheint, sehr emotional und mitreißend.
Die "Magie" zwischen den beiden war greifbar. Dieser Augenblick des Begegnens ihrer Blicke. Wünderschön in Worte verpackt.

Kommentar von Sora, 08.02.2010 um 18:35 (UTC):
Sehr emotional! Obwohl es teilweise sehr verwirrend war! Aber ansonsten gefällt mir der Schreibstil!



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