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Rapture - Prolog
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Es wird eine Zeit geben, viel später, wenn Harry Hermine fragen wird, wie es begonnen hat. Er wird an ihrer Wohnungstür erscheinen, mitten in der Nacht und der Regen wird seinen Rücken hinabtropfen, wird an seinen Fingern hängen und an seinem Haar und seinen Wimpern. Es wird nicht das erste mal sein, daß er verzweifelt gegen die dünne Eichentür hämmert, fiebrig heiß, trotz des kalten Regens.

Hermine wird die Tür öffnen (Ron wird zweifellos schlafen oder auf seinem Hintern sitzen oder so was) und Harry wird mit einer Rolle Pergament winken, Hände und Gesicht geschwärzt von Tinte, und er wird sie fragen, wo er anfangen soll. Welches Wort, welcher Satz könnte rechtfertigen (außer „Es tut mir leid, es tut mir leid, es tut mir so leid“)?

„Wie fängt man an, diese Geschichte zu erzählen? Wie kann irgendjemand - “

Später wird er sich dazu entscheiden, die Geschichte hier zu beginnen, an seinem zwanzigsten Geburtstag, aber eigentlich gibt es gar keinen Anfang. Er könnte in seine Erinnerungen zurückkehren, silberflüssig und spiegelscharf in der kleinen zugekapselten Phiole oder er könnte zurückgehen zu geworfenen Flüchen und „nenn mich nicht Feigling“, oder noch früher, zu Snapes zerschmettertem Gesichtsausdruck (Panik, verdammte Panik), als er Harry an der Tür traf, das Gesicht frisch zertreten, blutverschmiert, oder noch weiter, noch weiter, noch weiter zurück, verflucht, am Bein verwundet, den Dunklen Künsten frönend.

Er könnte noch früher anfangen.

Aber das wird er nicht tun. Er fängt an seinem zwanzigsten Geburtstag an, sein Kopf ist schwer von Alkohol, sein Bauch voller Essen und er ist so verliebt in Ginny Weasley. Sie sind ein perfektes Paar, das sagen immer alle („Warum müsst ihr zwei so verdammt glücklich sein? Da kann einem ja schlecht werden…“). Sie berühren sich ständig, sie fassen sich immer an, sie schlängeln sich umeinander wie Weinreben, klammern, klammern.

Denn das ist Liebe, richtig? Daß man sich ständig gegenseitig braucht („Bitte, verlaß mich nicht“), daß man sich immer festhält und schaut, ob der Andere noch da ist, daß man in die Augen des Anderen schaut, um zu sehen, ob er noch da ist.

Liebe.

Und was spielt es für eine Rolle, daß sie sich die meisten Nächte nur festhalten, anstatt rumzumachen. Sie respektieren einander, doch der Sex war immer mittelmäßig. Meistens ist Harry kaputt nach einem Unterrichtstag, und er muß noch einen Blick in die Bücher werfen und es gibt danach wenige Optionen außer dem Schlaf. Und sie rollen sich beide ein wie Katzen, wie Kinder.

Verliebt und berauscht bekommt Harry ein Geschenk.

„Es war in Dumbledores Verlies, wissen Sie”, sagt der Zauberer sanft und krallt sich mit knorrigen Fingern an das kleine Päckchen. Harry weiß nicht, wann der Mann gekommen ist, wer ihn hereingelassen hat, doch er weiß, daß er hier ist. „Es sollte genau jetzt zugestellt werden. Es war ziemlich schwierig Sie ausfindig zu machen, ansonsten wäre ich etwas früher hier gewesen. Ich dachte, daß ein Mann mit Ihrer Geschichte immer Spuren hinterläßt, wohin auch immer er geht, aber das war hier gar nicht der Fall. Überhaupt nicht. Die Familie Dumbledore hat ziemliches Glück an jemanden wie mich geraten zu sein, jemanden, der nichts spannender findet, als den Nervenkitzel einer Aufgabe- “

„Ja, das sind Sie”, pflichtet Harry ihm bei, nicht um ihn zu unterbrechen, aber um den Redefluß anzutreiben. Bisher war alles nur Spannungsaufbau und sicherlich ist es einem Mann gestattet, seinen Geburtstag mit seinen Freunden zu verbringen und nicht mit einem Fremden, der sich weigert, den Flur zu verlassen. „Und ich schätze es wirklich sehr. Wirklich.“

„Natürlich, natürlich. Es ist mir klar, daß das jetzt eine Überraschung ist – ein Geschenk eines vor langer Zeit Verstorbenen, eines Mannes, den Sie zweifellos bewundert haben, bis, hm, bis zum bitteren Ende, eines Mannes, dessen Name Stoff für Legenden ist, auch heute noch, trotz -“

„Harry.“ Ginny schaut in den Flur, ihre Augen weiten sich verstohlen, als sie feststellt, daß der ungeladene Gast noch nicht gegangen ist. „Oh, Entschuldigung, ich wollte nicht -“

„Keine Sorge”, grinst Harry. „Das wird nur noch einen kleinen Moment dauern.“

Ginny lächelt ihn an, ein Lächeln, das nur für ihn reserviert ist und geht zurück ins Wohnzimmer. Der alte Zauberer kräuselt seine Nase und betrachtet Harry ernst.

„Ich kann sehen, daß Sie ein vielbeschäftigter Mann sind, ich werde nicht noch mehr von Ihrer kostbaren Zeit stehlen. Es ist mir eine große Ehre, es Ihnen präsentieren zu dürfen… Ihr Geburtstagsgeschenk. Gefälligkeit von Albus Dumbledore.“ Ein kleines Bündel aus Samt wird in Harrys Hand gedrückt und in ihm zittert etwas. Das Geschenk ist nicht verflucht, das merkt Harry sofort (er kann es förmlich riechen), aber es ist anders. Die Magie ist fühlbar, so stark, daß er sie durch den Samt an seinen Fingerspitzen fühlen kann. Er starrt es an, kann sich aber nicht bewegen.

„Also”, zischt der Zauberer neben ihm und sein fauler Atem erreicht Harrys Nase. „Wollen Sie es nicht öffnen?“

Etwas ist seltsam an der Dringlichkeit der Worte, aber Harry kann auch nicht nein sagen. Er fummelt an dem dunkelblauen Samt, bis er eine Öffnung findet, seine zitternden Finger langen hinein. Etwas Kühles fällt in seine Hand und er hebt das Objekt gegen das Licht, erwartet das Schlimmste. Stattdessen –

Findet er eine Uhr. Eine Taschenuhr, die nicht tickt.

„Es ist eine Uhr“, sagt Harry dumpf und schaut auf ihren Zusteller.

„Eine feine Uhr“, bemerkt der alte Zauberer, „gute Qualität, exzellentes Gehäuse -“

„Ja. Sie ist sehr schön”, fährt Harry fort und begutachtet sein Geschenk. „Sie funktioniert nicht.“ Er klopft an der Uhr, zieht den Schlüssel auf und wartet auf das Ticken. Nichts passiert, nichts verändert sich und er schüttelt sie ein wenig frustriert. „Ich kann sie nicht – hat Dumbledore Ihnen irgendwelche Anweisungen gegeben? Ist da etwas, was ich wissen sollte, was Sie mir sagen sollten, oder -“

„Meine Güte. Es scheint ja fast, als ob Sie nicht zufrieden sind mit dem großzügigen Geschenk, das Albus Dumbledore als passend befunden hat. Nein, Mr. Potter, das wäre alles. Und nun habe ich meine Aufgabe erfüllt, wie undankbar sie auch war und werde mich von Ihnen verabschieden.“

„Sind Sie sicher?“, unterbricht Harry den Zauberer und hält ihn davon ab, aus der Tür zu gehen. „Sind Sie sicher, da war nichts anderes, vielleicht eine kleine Notiz, oder -“

„Mr. Potter”, zischt der Zauberer noch einmal und nimmt Harrys Hand von seiner Schulter. „Ich bin mir immer sicher. Es ist mein Job, mir sicher zu sein.“

Harry runzelt abwesend die Stirn, schüttelt dann seinen Kopf. „Natürlich. Danke vielmals. Es ist nur so – überraschend.”

Er folgt dem alten Mann in den Flur und sieht zu, wie er die Treppe hinabhumpelt.

„Wie war Ihr Name noch mal?“

„Mein Name ist nicht von Wichtigkeit. Wichtig ist Ihr Name, und den kenne ich gut.“ Der Zauberer dreht sich halb und hebt die knochige Hand zu einem halbherzigen Abschied.

„Leben Sie wohl, Harry Potter.“

Harry nickt und schließt die Tür, kurz bevor er den Knall der Apparation hört.

Ginny kommt in den Flur und hört, wie das Schloß zufällt. Sie lacht nervös und fährt sich durch das Haar.

„Was war das denn?”

Harry klammert sich an die Uhr in seiner Hand. Für einen Augenblick fühlt es sich an, als ob sie ticken würde, ganz leicht, aber es ist nur der Schlag seines eigenen Pulses. Er nickt seiner Freundin zu und läßt die Uhr in seine Tasche gleiten.

„Das war ein Freund von Albus. Er wollte mir zum Geburtstag gratulieren.“ Die Lüge fällt ihm fast zu leicht und das macht Harry Sorgen.

Es gibt keinen Grund dafür, ihr nichts von diesem seltsamen Geschenk zu erzählen.

Harry überzeugt sich selbst, daß er ihr alles erzählen wird, wenn er mehr über die Uhr herausgefunden hat. Ginny hat schon genug Sorgen. Sie würde sich ohne bedrohliche magische Gegenstände im Haus besser fühlen.

Aber manchmal ist eine Uhr auch nur eine Uhr.

„Er hätte doch ein Stück Kuchen essen können. Merlin, lange genug war er ja hier.“

Harry gluckst und legt einen Arm um Ginnys Schultern.

Zusammen gehen sie zurück ins Wohnzimmer (ein perfektes Paar), wo Ron irgendetwas brüllt, man kann ihn durch die Wände hören und Hermine lacht, so wie sie nur lacht, wenn sie viel getrunken hat, Bill und Fleur streiten sich schon und Neville hat sich wahrscheinlich völlig unbemerkt aus dem Staub gemacht und – das Leben ist vertraut. Das Leben ist sanft.

Die Uhr bleibt über Monate ein totes Gewicht in Harrys Tasche, er fühlt sie, wenn er sich bewegt. Und vergißt sie manchmal, aber hat sie trotzdem immer bei sich, warum kann er sich nicht erklären. Und an einem Abend, kurz nach Weihnachten, willigt Harry ein, sich mit George auf ein Bier in London zu treffen. George hat immer irgendein Geschäft im Kopf, trinkt häufiger als daß er nicht trinkt (irgendwann wird auch seine Familie besorgt sein, aber zum jetzigen Zeitpunkt ist die Angst um ihn nur ein Keimling.)

Natürlich kommt er zu spät und es regnet, Harry ist völlig durchnäßt, läuft in seiner Straße herum (Wohnungen und Warenhallen), mit knurrendem Magen. Er verflucht George für seine eigene Dummheit. Als er um die Ecke biegt, sieht er Lichter eines Pubs und für einen Moment denkt er, er hätte den Treffpunkt gefunden, aber natürlich irrt er sich. Er schwört sich, nach Hause zu apparieren, denkt sich schon höfliche Ausreden aus. Und als er weiter in Richtung Pub läuft, die Schwingtür öffnet, das glühende, warme Licht durch den Regen spürt, da fühlt er es.

Die Uhr hat begonnen zu ticken.

 


Und bevor er weiß, was passiert ist, ist er weg.

 






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