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Der Zauberlehrling Kapitel 2
"

Die Tür schwang auf und ließ mehrere rot-goldene Gestalten herein. Zumindest erschien es so, in dieser silber-grünen Höhle. Schweigend traten die Gryffindors in den Kreis, der sich um sie bildete. Snape seufzte schwer. "Die Potterbande. Das Slytherinhaus fühlt sich außerordentlich geehrt durch Ihren Besuch. Bitte versuchen Sie, unsere Räume heil zu lassen. Es gibt nicht mehr so viele Ausweichmöglichkeiten."

Höhnisches Lachen bei den Slytherins, Beschämung auf den Wangen Longbottoms und Finnegans. Empörung bei Potter und Weasley. Der Unterschied war nur, dass die Röte der Empörung dem blassen schwarzhaarigen Jungen gut stand, während sie den Rothaarigen geradezu lächerlich rosa aussehen ließ. Snape sah, wie Granger die beiden zurückhielt. Richtig. Für Granger musste das hier der Horror sein. So viele Gelegenheiten, Hauspunkte zu verlieren, gab es sonst nicht. Tag und Nacht. Unter direkter Aufsicht des Lehrers, dem sie die Abnahme all der Punkte verdankten, die Potter auf dem Besen holte.

Snape wandte sich an die Rotgoldenen. "Mr. Malfoy hier ist Präfekt. Sie werden ihn ja alle kennen." Oh ja. Potters Gesicht zeigte eine sehr ansprechende Wut. Vielleicht würde das hier doch noch ein Spass werden. Die Demütigung von Harry Potter. Endlich mal etwas anderes als das heldenhafte Leben des Harry Potter.

Snape zeigte sein Grinsen nicht. Nicht sehr. "Mr. Malfoy ist ihr Ansprechpartner bei Angelegenheiten, die nicht so schwerwiegend sind, dass sie meine Aufmerksamkeit erfordern. Und ich erwarte von allen Anwesenden, dass nichts vorfällt, was meine Anwesenheit erfordert." Snape ließ seinen Blick in ähnlicher Weise über die Gryffindors gleiten, wie vorher über die Slytherins. Und mit mehr Erfolg. Die Hälfte von ihnen wurde bleich und schluckte. Harry Potter nicht. Natürlich nicht. Der starrte nur reglos. Er hätte ihn wirklich gerne verprügelt. Zu gern. Nun, vielleicht ließ es sich arrangieren, dass er zumindest zusehen konnte, wenn Draco es tat. Mal sehen.

"Oder ich werde sehr ungehalten werden. Wirklich sehr ungehalten." Noch einmal ließ Snape seinen Blick über alle Anwesenden schweifen. Dann drehte er sich mit einer schnellen Bewegung, die seine Robe in Schwingung versetzte, wie er sehr wohl wusste, um. "Mr. Malfoy, Sie verteilen unsere Gäste auf die Zimmer." Snape verließ den Raum durch die bewachte Tür. Draußen lehnte er sich an die Wand, um durchzuatmen. Das wurde allmählich zu anstrengend für ihn. Kunibert betrachtete ihn mißtrauisch. "Schwäche, Snape?", piepste er. Kunibert der Wichtige hatte zu Lebzeiten natürlich nicht gepiepst, aber sein Gemälde war nicht lebensgroß. Seine Stimme auch nicht. "Niemals", bellte Snape und zog sich in seine Räume zurück.

Er hatte Ruhe bis nach dem Abendessen. Immerhin. Er hatte schon beinahe gedacht, es würde gut gehen. Zumindest einen halben Tag. Aber nein. Soviel Glück auf Erden war ihm nicht beschieden. Es war Blaise Zabini, der ihn holte, nicht Draco. Das war kein gutes Zeichen. Auch kein sonderlich schwer zu lesendes.

Natürlich waren es Draco und Potter. Nun, es hätten auch andere sein können, aber diese beiden waren die wahrscheinlichsten. Sie standen sich gegenüber und starrten sich hasserfüllt an. Schwer atmend. Die Zauberstäbe erhoben. Severus hatte ein Deja vu-Erlebnis. Hatte er das nicht schon mal erlebt? Nun, er hatte so ziemlich alles Vorstellbare schon mal erlebt. Lockhart. Potter und Malfoy. Eine Schlange. Oh ja. Magie surrte im Raum. Severus verfluchte Draco. Der Junge musste doch allmählich wissen, dass er im fairen Kampf keine Chance gegen Potter hatte. Der verdammte Bengel strömte soviel magische Kräfte aus, dass es ihn, den erfahrenen und Voldemort-geprüften Zauberer schwindlig machte. Nun, das war Potter auch. Voldemort-geprüft.

Severus schluckte. Alles was recht war. Der verdammte Bengel sah großartig aus. Die grünen Augen sprühten Funken, aber noch beherrscht. Sein ganzer Körper zitterte vor mühsam unterdrückter Erregung. Sein Atem ging schwer. Anscheinend hatte der Kampf körperlich begonnen, in Muggelmanier. Potters übergroßes Flanellhemd - wer kaufte dem Jungen bloss immer diese Sachen? Sie sahen aus wie von einem viel älteren und dickeren Cousin geerbt – hing offen unordentlich aus der Hose, das T-Shirt darunter wies einen Riss auf. Cremeweiße Haut war durch den Riss zu sehen.

Severus wandte abrupt seine Augen ab. Er war froh, dass er in langen Jahren Körperbeherrschung gelernt hatte. Und monatlich einen Trank gegen Rotwerden nahm. Potters weiße Haut – was ging die ihn an? Potters Haut, welcher Farbe auch immer, hatte kein Recht ihn zu verwirren. Potters Haut hatte keinerlei Recht, sichtbar zu sein, und viel ältere Zauberer sich viel jünger und sonderbar schwach fühlen zu lassen. Der ganze Potter war und blieb einfach eine Zumutung.

Severus richtete seinen schwarzen Blick auf seinen Präfekten. "Mr. Malfoy. Ich bin immer bereit zu lernen. Was an meinen Worten war irgendwie unverständlich? Habe ich mich nicht klar ausgedrückt: Ich will keinerlei Aufruhr hier?"

Der blonde Junge hyperventilierte schier und seine Zauberstabhand zitterte. Meine Güte, Lucius hatte ihn wirklich schlecht erzogen. Der Junge wollte mal Voldemort zu Füßen sitzen? Keine Chance, dass er das überlebte, wenn er sich jetzt schon so aufregte.

Severus fiel in einen nahezu katatonischen Zustand. Das passierte ihm in letzter Zeit häufig. Er sah Münder sich bewegen, öffnen und schließen, die Röte der Erregung in Gesichter steigen, wütende Gesten, Schweißperlen. Aber er nahm es wahr wie durch eine Wand. Er hörte auch nichts. Er empfand das als einen Fortschritt, den er sich mit jahrelanger Abhärtung verdient hatte.

Er sah abwechselnd von Potter zu Malfoy und wieder zurück. Nein, er wollte es nicht wissen. Er wollte es einfach nicht wissen. Er wollte seine Ruhe. Ganz einfach. Als beide schwer atmend und zitternd dastanden, und sich anscheinend ausgetobt hatten, hob er die Hand. "Ich habe eine ganz einfache Aufgabe gestellt", sagte er mit seiner seidenweichsten Stimme. "Ich hätte es besser wissen müssen. Sogar das ist zu viel verlangt, wo Potter involviert ist." Der Dunkelhaarige machte wieder den Mund auf, aber Snape brachte ihn mit einer Geste zum Verstummen. Es war nur ein ganz kleiner Zauber, der schnell verfliegen würde, aber er reichte, um Potter nachdenklich zu machen. Und schweigsam. Was wichtiger war.

"Besondere Gelegenheiten erfordern besondere Mittel. Mr. Malfoy, Sie haben mich enttäuscht." Draco sah ihn wütend an, dann ließ er den Kopf hängen und vermittelte den Eindruck eines Geschlagenen. Gut. "Mr. Potter, Sie haben mich nicht enttäuscht. Ich habe nichts anderes erwartet, als dass Sie sich in den Mittelpunkt spielen müssen, koste es was es wolle." Potter öffnete wieder den Mund, aber der Zauber wirkte noch. Snape lächelte – beinahe.

"Es ist offensichtlich unmöglich, dass Ruhe und Frieden herrscht, wo Sie beide involviert sind. Logische Folge ist: Sie beide müssen getrennt werden." Dagegen schien niemand etwas einzuwenden zu haben. Snape fuhr fort, wobei er sich die Stirn rieb. "Mr. Malfoy: Sie versuchen Ihr Temperament zu zügeln. Und das der anderen Anwesenden. Es sollte auch in Ihrem Alter möglich sein, die Nacht zum Schlafen zu benutzen."

So. Soweit das. Severus rieb sich die Schläfe. Er starrte die Kinder an. Potter und Malfoy starrten verwirrt zurück. Verwirrt? Ach ja. Der andere Delinquent. "Potter. Da Sie offenbar nicht reif genug sind, mit Altersgenossen zu übernachten, kommen Sie mit mir. Packen Sie ihre Sachen und folgen Sie mir. Mal sehen, wie Sie sich verhalten, wenn das Publikum fehlt."

Entsetztes Starren. Das war gut. Weasley und Granger tuschelten miteinander, mit grauenerfüllten Blicken auf ihn. Er meinte die Worte Kerker und Gefängnis zu hören. Auch Ketten klang gut. Finnegan übertrieb wie üblich mit Todeszelle. Damit würde er doch nie durchkommen.

Er ließ seinen Blick über die Versammelten schweifen. Keiner hatte sich bewegt. "Nun, Potter? Muss ich mich wiederholen?"

"Aber, Sir", stotterte Malfoy und sah aus, als hätte er liebend gern mit Potter getauscht. Seltsam. Potter stand stumm und starr da, als sei er schon gestorben. Nein, da war noch das übliche renitente Funkeln in den grünen Augen. Selbst mit Brillengläsern von der Stärke von Flaschenböden wäre dieses Funkeln noch unverschämt gewesen.

"Potter, wenn du eine schriftliche Einladung erwartest, wirst du bitter enttäuscht werden. Meine Geduld ist ziemlich am Ende." Seine Stimme war von einem Flüstern zu einem Brüllen geworden, vom Anfang des ersten Satzes bis zum Ende des zweiten. Ein Zittern durchlief den mageren Körper des Gryffindorschatzes und endlich setzte er sich in Bewegung. Niemand außer ihm rührte einen Muskel, während Potter in einem Schlafsaal verschwand und wenige Minuten später mit einem Bündel wiederkehrte, in dem sich hoffentlich seine Schlaf- und Hygienesachen befanden. Und keine unsichtbar machenden Umhänge oder dergleichen. Snape wartete, bis Potter vor ihm stand, in der Haltung eines zum Tode Verurteilten, aber immer noch mit dem Funkeln in den Augen. Mit dem würde er wahrscheinlich einmal begraben werden.

"Gut", sagte er mit harter Stimme. "Ohne den Anführer werden die Gryffindors es möglich finden, sich zu benehmen. Und Mr. Malfoy ist mir dafür verantwortlich, dass es eine ruhige Nacht wird. Wenn ich gestört werden muss, dann nur, wenn irgend etwas in Flammen steht. Seien Sie versichert, dass es in dem Fall Ihre letzte Sorge sein wird, wo wer dann übernachtet." Mit einem Blick auf Potter, den sogar der nicht mißverstehen konnte, drehte er sich um und ging. Potter folgte ihm wie der brave kleine Hund, der er nicht war.






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