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Eine Frage der Loyalität Kapitel 2
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Entscheidungen

Harry kannte Dumbledores Bedauern in dessen Augen gut lesen, aber er war noch lange nicht bereit, dem Mann wirklich zu verzeihen – selbst wenn er inzwischen das Leid und die Schrecken eines Krieges am eigenen Leib erfahren hatte.
„Aber ich bin nicht hier, um alte Geschichten aufzuwärmen, Professor. Ich bin hier, weil ich sie um etwas bitten muss.“
„Und das wäre?“
Dumbledore beugte sich schon wieder überrascht über seinen Schreibtisch vor und erwartete gespannt die Antwort.
„Sie können „Nein!“ sagen, da sie sonst sicher in Schwierigkeiten geraten könnten und gegen die Gesetze des Ministeriums verstoßen werden. Das verlange ich nicht von ihnen, sondern ich bitte sie lediglich darum. Denn auch, wenn Sie mich damals enttäuscht haben, haben sie nach der Zeit noch immer meine Dankbarkeit für die Taten der Vergangenheit, als sie noch bereit waren, zu kämpfen.
„Also ist es ein schwarzmagisches Problem.“
Stellte Dumbledore fest und Harry nickte.
„Ich habe mir gleich gedacht, dass du zur schwarzen Magie gewechselt bist, Harry. Es war die einzige Möglichkeit für dich in die Zauberergemeinschaft zurückzukehren ohne dem Ministerium in die Fänge zu laufen, da diese nicht fähig ist, Schwarzmagier zu überwachen. Und das erklärt natürlich auch deine enorme Machtentwicklung.“
Harry nickte erneut zustimmend.
„Ja, ich erkannte schnell, dass ich ein Talent für die schwarze Magie besitze – und zwar ein ähnlich großes Potential wie Voldemort. In mancherlei Hinsicht habe ich ihn sogar schon übertroffen, aber in anderer Hinsicht habe ich noch viel zu lernen. Jedenfalls hätte ich nie gedacht, jemals so viel über Kriegszauber zu erfahren.“
In den Ohren anderer, hätte diese Aussage vielleicht wie Prahlerei geklungen, aber Dumbledore hatte diese Kräfte in dem Jungen zumindest im Ansatz schon früher erkannt. Deshalb nickte er bloß und fragte:
„Also, wobei soll ich dir nun helfen?“
„Jemand, der mir sehr wichtig ist, wurde mit einem gesicherten altrömischen Seuchenfluch belegt, nachdem die Person einige Zeit zuvor gefoltert worden war. Es verhindert nun, dass sich die Wunden schließen und man hat diesen Jemand nun zurückgeschickt, um mich mürbe zu machen. Ich soll mir hilflos ansehen, wie er stirbt.
Ich habe es oft genug versucht, wenigstens ein Dutzend Mal, aber ich bin trotz allem einfach noch nicht mächtig genug, um den Fluch alleine zu brechen. Und kein anderer kann mir helfen, weil der Fluch sie sonst auch befallen würde, da sie nicht genug Macht besitzen, um den fluch abzuwehren. Ich kenne nur eine Person, die genug Macht besitzt und mir möglicherweise nicht nur helfen kann, sondern auch will, und das sind Sie, Professor. Also, werden Sie mir helfen?“
Glücklicherweise machte Dumbledore diesmal nicht den Fehler unbedarft zu reagieren, was Harry mit gewisser Hochachtung bemerkte. Dem Gesicht des alten Zauberers war deutlich anzusehen, welche Gefühle sich in ihm regten, als er gründlich über die Entscheidung nachdachte. Dies war auch nötig, denn Harry wäre bei einem anderen Verhalten sofort gegangen, selbst wenn die Antwort positiv ausgefallen wäre und hätte nie wieder zurückgeblickt.
„Ich nehme an“, so begann der Ältere „dass ihr gegen Voldemort gekämpft habt und dies nun direkte Folgen davon sind.“
Harry zögerte kurz abschätzend, dann senkte er zustimmend und auffordernd den Kopf, damit Dumbledore fortfuhr:
„Wir haben seit 9 Jahren nichts Schlechtes mehr von ihm gehört, deshalb interessiert es mich, wie es wirklich mit ihm aussieht. Ist noch so viel Zeit, dass du mir kurz erklären kannst, was du nach deinem Abschluss gemacht hast und warum du noch immer gegen ihn kämpfst? Dann kann ich vielleicht besser entscheiden.“
Harry überlegte etwas, entschied dann, dass für eine kurze Erklärung noch Zeit sei. Also nahm er tief Luft und ließ seine Erinnerungen treiben.
Das Leben bei den Dursleys hielt Harry überraschenderweise ganz gut aus. Die erste Zeit nach seinem Ausschluss hatten sie ihn oft gehänselt und ausgelacht, manchmal beschimpft, weil er nicht zurückkehren durfte. Er hatte sie einfach ignoriert und sich von ihnen fern gehalten, so gut es ging. Er hatte schon Schlimmeres erlebt, als diese unterbelichteten Muggel, als dass ihre Worte noch etwas in ihm hätten berühren können.
Er ging gar nicht erst in eine Muggelschule, weil ihm dafür zu viel Stoff gefehlt hätte. Stattdessen arbeitete er bei einem Obst- und Gemüsehändler als Aushilfe.
Dieser hatte ein Herz mit dem stets traurigen aber bemühten und sorgenvollen jungen und versorgte seine tyrannischen Verwandten mit falschen Informationen über den Lohn Harrys. Den „offiziellen“ Lohn musste dieser natürlich komplett bei den Dursleys abgeben, aber fast noch einmal so viel konnte er jeden Monat mit Hilfe des Gemüsehändlers sparen.
Nach anderthalb Jahren beurteilte er sein gespartes als ausreichend und verließ das Haus seiner Kindheit, ohne sich auch hierhin ein letztes Mal umzudrehen. Lediglich von seinem Chef verabschiedete er sich.
So schnell er konnte verließ er dann das Land der Zauberer, die ihn so erbarmungslos in ihrer eigenen Furcht ausgestoßen hatten.
Er folgte den Jahreszeiten durch die verschiedensten Länder Europas, so dass ihn weder Hitze noch Kälte zu sehr beanspruchen konnten. Harry mochte dieses unstete Wanderleben, da er so oder so keinen Ort hatte, an den er zurückkehren konnte oder wollte. Er blieb nie länger als einen Tag in einer Stadt, es sei denn, er brauchte etwas Geld und arbeitet dann kurzfristig einige Tag, aber nie länger als zwei Wochen in Gelegenheitsjobs.
Irgendwann führte ihn seine Reise nach Bulgarien und damit durch einen Zufall in ein Zaubererdorf. Normalerweise hielt er sich von diesen Dörfern fern, aber er hatte sich am Nachmittag verlaufen und die Nacht brach herein, als er am Ortseingang stand.
Es war einfach zu gefährlich, jetzt noch nach einem neuen Dorf zu suchen, besonders, da seine Vorräte zur Neige gingen. Damals glaubte Harry, dies alles sei ein Zufall gewesen, aber mittlerweile war er der Meinung, dass es eben Schicksal war. Niemand konnte vor seiner Bestimmung davon laufen und niemand änderte eine Prophezeiung.
Es war einfach zu gefährlich in den angrenzenden Waldgebieten um außerhalb des Dorfes zu übernachten, deshalb ging er tiefer in das Dorf hinein und bemerkte schon nach wenigen Metern, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmte.
Überall gab es zerstörte Hauswände mit deutlichen Zeichen von Fluchschäden. Je näher er der Dorfmitte kam, desto lauter wurden Hilfeschreie und das Weinen und Wehklagen von Menschen. In der Mitte des Dorfes lag kein Stein mehr auf dem anderen, hier und dort brannte es, überall verstreut lagen verletzte und unzählige Leichen.
Harry überlegte nicht lange. Er stürzte zu den nächstbesten Verletzten und versuchte ihnen ohne zu Zögern zu helfen. Einige, die ihn als einen Muggel sahen, versuchten ihn sanft aber bestimmt davon abzuhalten und mehr oder minder sanft zu verscheuchen, damit sie ungeschoren zaubern konnten.
Er war inzwischen jedoch schon lange genug in Bulgarien um sich verständlich zu machen und zu erklären, dass er sehr wohl wusste, dass sie Zauberer seien, auch wenn er ihnen nicht als solcher helfen konnte.
Daraufhin wurde ihm dankbar unter die Arme gegriffen und alle packten tatkräftig bei der Bergung von Verletzten mit an.
Vier Tage und Nächte arbeitete er fast ununterbrochen mit den Zauberern zusammen und fühlte sich zum ersten Mal seit 2 ½ Jahren wieder so richtig lebendig.
Am fünften Tag traf dann endlich in dem entlegenen Dörfchen ein Hilfstrupp Zauberer und Hexen ein, die zuvor noch mit anderen zerstörten Dörfern beschäftigt gewesen waren.
Harry wollte bei deren Ankunft eigentlich wieder in sein altes Leben zurückkehren, als ihn kurz vor seinem Aufbruch ein alter Bekannter traf. Viktor Krumm war äußerst überrascht ihn zu sehen und berichtete ihm schließlich auch, wem sie dieses Massaker zu verdanken hatten.
Harry hatte zwar auch so ganz genau gewusst, wer Schuld daran trug, denn er kannte nur einen, der so grausam war, aber es aus Viktors verbitterten Geschichten zu erfahren, machte ihn noch wütender.
Obwohl Viktor sehr erfreut darüber war, dass Harry ihnen so tatkräftig geholfen hatte, wie die anderem ihm berichtet hatten, war er dennoch nicht gerade besonders erfreut einen Engländer zu sehen. Harry konnte ihm das sicherlich nicht verdenken.
So fühlte er sich gezwungen, ihm seine eigene missliche Lage zu erklären und sie redeten lange, als alles aus Harry herausbrach, was ihn so furchtbar verletzt hatte. Viktor schaute nicht gerade begeistert und ziemlich aufgeregt, als der Exgoldjunge schließlich endete und sagte, dass er wohl jetzt aufbrechen müsse.
In dem Moment sah man Viktor an, wie er mit sich selbst rang, dann aber doch zu einer positiven Entscheidung kam: Er fragte Harry, ob er nicht doch mit ihm gegen Voldemort kämpfen wolle.
Als Harry ihn erneut darauf hinwies, dass er gar kein Zauberer mehr sei, grinste der Bulgare bloß wissend und verbesserte ihn:
Er sei bloß kein Weißmagier mehr.
Harry traf diese Erkenntnis wie ein Schlag und er wollte den Bulgaren schon fragen, ob er noch alle Tassen im Schrank habe – wenn er gewusst hätte, wie man das auf bulgarisch sagt, hätte er es auch zweifelsohne getan – ließ sich dann von Viktor jedoch erklären, das Schwarzmagier nicht zwingend böse sein müssten. Die schwarze Magie sei bloß gefährlicher und mächtiger, weswegen sich die meisten vor ihr fürchteten. Es sei nun einmal die Magie des Kampfes und der Verteidigung und das einzige hilfreiche Mittel gegen Voldemort. Außerdem müsse man ein gewisses Talent für die schwarze Magie besitzen, sonst könne man sie nicht kontrollieren.
Harry ließ sich drei Tage Zeit für die Entscheidung, dann wusste er, dass er es wenigstens versuchen musste – und wollte. Wenn er kein Talent haben würde, könnte er jederzeit wieder gehen, das versprach Viktor ihm. Lediglich eine Sicherheitsvorkehrung gab es, wenn er doch gehen wollte, nämlich dass Harry dann eine Gedächtnislöschung vornehmen lassen musste, aber nur darüber wo das Versteck war und was er schwarzmagisches gelernt hatte, damit er5, wenn er in Voldemorts Hände geriet, nichts verraten konnte.
Damit gab Harry sich einverstanden, stimmte Viktors Angebot zu und ließ sich von diesem in die Wiederstandszelle bringen. Diese diente als Ausbildungslager für junge, kräftige Hilfen, die noch nicht bereit waren für den Kampf und deshalb noch von ein paar wenigen Leuten in schwarzer Magie ausgebildet wurden.
Dort traf Harry eine weitere Person, die er nie geglaubt hatte, je wieder zu sehen. Und dann würde es ausgerechnet diese Person sein, die er einst so dermaßen gehasst hatte, die ihm wieder einen Lebenssinn geben würde und ihn zu dem mächtigen Zauberer ausbilden würde, der er heute war.
Harry brach in seiner Erzählung an dieser Stelle ab, denn er war der Meinung, dass er mehr als genug gesagt hätte, um Dumbledore seine Entscheidung zu erleichtern. Dieser sah sehr nachdenklich aus, bis er schließlich fragte:
„Gehe ich recht in der Annahme, dass diejenige, von der du sprichst, denselben Ring an ihrem linken Ringfinger trägt wie du? Und dass es auch diejenige ist, für die du mich um Hilfe bittest?“
Harry musste leicht schmunzeln, aber nicht, weil er so schnell durchschaut worden war, sondern weil eine Kleinigkeit an seiner Feststellung nicht richtig war, welche den Schulleiter bestimmt ziemlich überraschen würde.
Nach dieser Frage hatte Harry keine Zweifel mehr, dass Dumbledore mitkommen würde, um ihm zu helfen, deshalb nickte er jetzt, ohne den Mann zu verbessern. Das würde er noch früh genug merken, dachte sich Harry und wurde auch nicht von Dumbledore enttäuscht:
„Dann lass uns endlich aufbrechen Harry, wir haben lange genug hier gesessen!“






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