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Der Zauberlehrling Kapitel 5

"Nun gut", sagte Potter und schlug die Beine übereinander, als mache er sich für ein längeres Gespräch bereit. Muskulöse Beine, wie Severus bemerken musste. Ohne es zu wollen. Dass er es bemerkte, verbesserte seine Stimmung nur unwesentlich, vertiefte aber die Falte auf seiner Stirn. "Ich hörte Sie schreien, wie gesagt. Ich versuchte, Sie zu wecken, aber Sie schlugen nur um sich. Sie schienen Qualen zu leiden, also versuchte ich es weiter. Ich habe Sie geschlagen, um Sie zu wecken."

"Das ist dir sicher sehr schwer gefallen", sagte Snape, und versuchte nicht, die triefende Ironie aus seiner Stimme zu verbannen. Die grünen Augen blitzten wieder auf, und die Grübchen vertieften sich. "Ungeheuer", sagte der Bengel und grinste. Snape behielt seine Mundwinkel unter Kontrolle. Es ging nicht an, dass er mit dem Jungen darüber lachte, dass er ihn geschlagen hatte. Was würde danach noch kommen?

Jetzt lachte der Junge nicht mehr. "Sie fingen an, noch mehr zu kämpfen. Sie haben mich ziemlich gekratzt." Snape gab sich keine Mühe, sein zufriedenes Grinsen zu verbergen. Immerhin – seinen Instinkten konnte er noch vertrauen. Potter fasste ihn an, schlug ihn, er kratzte zurück. Völlig richtig. Nichts, was zu Küssen führen musste.

"Was erwartest du", sagte Snape, "wenn du mich schlägst, wehre ich mich." "Sie haben nicht gegen mich gekämpft", sagte Potter und sah ihn prüfend an. "Sie sprachen dabei." "Oh", sagte Severus. Mehr fiel ihm nicht ein. Nun wusste der Bengel also, dass der ehemals gefürchtete Zaubertränkelehrer von Voldemort und seinen Dienern träumte. Und Angst hatte. Nie wieder würde dem Jungen die Furcht des Herrn beibringen können.

"Mir blieb nichts anderes übrig, als Sie ruhig zu stellen. Sie wurden immer aufgeregter." Potter sah tatsächlich aus, als könne er es selbst nicht fassen. Snape und aufgeregt – diese Worte schlossen sich rechtmäßig aus. "Dabei sind Sie dann ohnmächtig geworden."

"Hm", sagte Snape unbestimmt. Kein Wunder. Er hatte ja gedacht, Voldemort würde ihn mit Cruciatus belegen. Der Junge hatte wirklich Macht. Und Kraft. Viel mehr als ihm zustand. Und anscheinend immer noch mehr als er wusste. Nach all den Kämpfen sollte ihm doch eigentlich endlich bewusst sein, wie mächtig er war. Aber kein Wunder, dass er nicht lernte, damit umzugehen. So wie er auch im Unterricht nicht aufpasste. "Weiter".

"Nun und dann sahen Sie ziemlich schlecht aus, und waren wirklich weg. Ihr Herz schlug nur noch sehr sporadisch." "Du hast meinem Herzschlag gelauscht?", fragte Snape, wie vom Donner gerührt. Am meisten von seiner Sprache. Die Vorstellung, wie Potter sein Ohr auf seine Brust legte, musste ihn dermaßen verwirrt haben, dass er lyrisch wurde. Gelauscht – also bitte.

Potter hob eine Augenbraue. "Ich habe Ihren Puls gefühlt. Am Handgelenk". "Ah", sagte Snape und kam sich dumm vor. "Und dann erinnerte ich mich an den Erste Hilfe-Kurs, den ich mal besuchen musste. Damit ich überhaupt für etwas gut bin, wie Onkel Vernon sagte." Der Junge klang nur wenig verbittert. Snape hob eine Augenbraue. "Ah", sagte er wieder. Anscheinend war der Junge an schlechte Behandlung gewohnt. Kein Wunder, dass er nicht mehr so gut auf seine Bemühungen ansprang. War schon ziemlich abgenutzt, die Methode. Nicht dass er ihm völlig glaubte. War wahrscheinlich nur wieder so eine typische Pottergeschichte, um sich wichtig zu machen.

"Und dann habe ich Sie wiederbelebt." Die Stimme klang ungerührt, doch Snape war trotzdem irritiert. Extrem irritiert. "Du meinst, du hast mir das Leben gerettet? Wiedergegeben? Schon wieder? Wird das allmählich zur Manie bei dir?" Nun, eigentlich konnte er sich nicht beschweren. Was ihn natürlich nicht daran hinderte, es doch zu tun. Potter war der Schüler, er, Snape, der Lehrer. Snape hätte Potter damals retten müssen, in Lucius‘ Keller, und nicht andersrum. Da konnte Potter sagen, was er wollte. Dass er den Schlag nur hatte führen können, weil Snape alles vorbereitet hatte. Und die anderen im entscheidenden Moment ablenkte. Demütigend. Äußerst demütigend.

Die grünen Augen sahen ihn ungerührt an. Ungerührt, und als wenn sie all das Unausgesprochene verstanden hätten. Er sollte sich mal nach Potters Noten bei Sybil erkundigen. Falsch. Er hätte sich erkundigen sollen, bevor er den Bengel hier hereingelassen hatte. Zu spät. Wie so oft in seinem Leben. Zu spät.

Ungerührt. Das hätte sein Ausdruck sein sollen. Irgendwie wurde ihm dieser unbekannte Potter langsam unheimlich. Konnte es sein, dass sich jemand nur als Potter verkleidet hatte? Aber nein, alles andere, was Potter ausmachte, war auch da. Es war nur etwas dazu gekommen. Eine erstaunliche Reife. Er hatte die zumindest nie vorher bemerkt. Nicht dass er danach Ausschau gehalten hatte. Er hatte überhaupt nicht Ausschau nach Potter gehalten. Nicht dass ihm das etwas genützt hatte.

"Das ist nur die Muggelbezeichnung für das, was ich getan habe." Seit wann konnte der verdammte Bursche seine Stimme so ruhig halten? War er nicht gestern noch im Stimmbruch gewesen? Und seit wann klang seine Stimme so – vielsagend? Weise? Er musste verrückt sein. Oder auf dem besten Wege dazu. Weise. Potter. Klar. Die Hölle fror zu. Wahrscheinlich hatte Potter ihn angesteckt. Durch diese - Wiederbelebung. Sie teilten nun etwas miteinander. Wie diese Muggel, die sich Nieren spendeten. Ih. Nun ja. Etwas anders war es doch. Potters Kuss des Lebens hatte nichts Bleibendes hinterlassen, verdammt noch mal. Atem war flüchtig. Spucke auch. Der Gedanke war nicht so widerlich, wie er rechtmäßig hätte sein sollen.

"Haben Sie das öfter?" Die grünen Augen waren viel schlimmer als die blauen des Vaters. James hatte nie so geguckt. So als ob er alles verstünde. Dr. Harry Potter, der neue Medizinzauberer von Severus Snape, dem größten Idioten von Hogwarts, möglicherweise der Welt. Snape richtete sich mühsam auf. Was machte die Hand Potters da schon wieder? Und wieso merkte er das erst jetzt? Wieso hatte die ihn nicht schon früher gestört? Er warf einen vielsagenden Blick auf die im Vergleich zu seiner doch recht kleine Hand. Klein und stark. Quidditch. Wieder mal. Verdammt. Wieso nahm der Junge die Hand nicht weg? Und wieso sahen diese Augen ihn immer noch so an? In den letzten Jahren zusammen genommen hatte Potter ihn nicht so lange angeguckt.

"Habe ich was öfter, Potter?" Er würde die Hand nicht erwähnen. Wenn der Junge nicht wusste, was gut für ihn war, ging es ihn nichts an. Er würde nicht mehr seine Zeit damit vergeuden, Harry Potter zu erziehen. Vergebene Liebesmühe. Er starrte besonders böse, um seine Schwäche zu überdecken.

"Alpträume". Ganz ruhig. Und die Augen wichen nicht aus. Wunderbar. So weit war es nun mit Severus Snape, dem Schrecken Hogwarts gekommen. Verständnisvoll befragt von Harry Potter, dem Engel der Schule. Fehlten nur die Flügelchen. Aber die brauchte Potter ja nicht. Er flog auch ohne gut genug. Seine Hand zuckte, nervös. Potters Hand machte die Bewegung mit. Ließ nicht los. Schien zu ihm zu gehören. Irgendwie. Das fehlte noch.

"Du wirst mir sicher gleich sagen, wieso du glaubst, dass dich das etwas angeht, Potter, oder?" Er konnte doch die Macht seines Blicks nicht völlig verloren haben? So schnell ging das doch sicher nicht?

Diese verdammten Augen. "Ich habe auch welche. Jede Nacht." Das war – überraschend. Warum eigentlich? Weil Potter immer so – sorglos - wirkte? So oberflächlich? So mutig war, ohne nach den Folgen seines Mutes zu fragen? So jemand konnte doch keine Alpträume haben? Ähnlich gefoltert werden wie er selbst? Ähnlich – tief sein? Nein keinesfalls. Aber offensichtlich war Potter anderer Meinung.

"Und du hast jetzt das dringende Bedürfnis, mit deinem Lieblingslehrer intime Geständnisse auszutauschen? Hoch interessanter Einblick in deine Psyche, für den deine Fans sicher einiges geben würden. Falls es bis jetzt deiner Aufmerksamkeit entgangen sein sollte, die ja nicht dein stärkster Punkt ist: Ich bin kein Fan von dir. Tut mir nicht leid, dich zu enttäuschen." So. Er konnte es noch. Er ließ dieser Rede seinen gefährlichsten Blick folgen. Nun würde sich Potter doch sicher zurückziehen. Oder?

Oder. "Ja ja", sagte Potter, als nehme er seine Rede nicht weiter ernst. Unverschämtheit. "Können wir das Geplänkel nicht für einen Moment sein lassen? Wie Sie schon sagten: Es gibt hier keine Zeugen. Sie müssen nicht so böse zu mir sein." Severus starrte. Seit wann war es dem Bengel erlaubt, so mit ihm zu reden? Wie mit einem Gleichgestellten? Schlimmer: Als sei er, Potter, irgendwie reifer und weiter als sein Lehrer? Blicke mehr durch? Sehe, was wirklich wichtig war? Pah!

"Sie waren nie mein Lieblingslehrer. Aber Sie sind der einzige, der Bescheid weiß. Wirklich Bescheid. Und wenn Sie noch die nächsten 100 Jahre so tun, als hätten wir nichts miteinander zu tun, ist es trotzdem nicht so. Sie und ich – wir wissen, wie es wirklich ist."

Severus fühlte sich, als habe er einen Besenstil in den Bauch bekommen, im vollen Flug. Das war ihm vor Jahren einmal passiert. Sein Verhältnis zu Quidditch war nie wieder das gleiche geworden. Natürlich zeigte er das nicht. Jahrelange Übung hatte ihn zumindest gelehrt, sein Gesicht zu wahren. "Du wirst mir sicher gleich sagen, was diese ominösen Worte bedeuten, Potter. Denn irgendwas werden sie ja bedeuten, zumindest in deinem Spatzenhirn."

Die grünen Augen zuckten nur kurz als Antwort auf die Beleidigung. "Sie und ich haben erlebt, was das Böse wirklich ist." Nun, das konnte hinkommen. "Niemand sonst hat auch nur die blasseste Ahnung." Das war nicht völlig falsch. "Dumbledore meint zu verstehen, aber er hat es nie erlebt. Er war nie in den Händen Voldemorts." Ja. Allerdings. "Das Ministerium hat keine Ahnung." Nun, um das zu wissen, musste man kein Genie sein. "Malfoy junior meint, er will es. Aber er flirtet nur mit der Gefahr." Einsicht. Unerwartet, von vollkommen unerwarteter Seite. "Ron – er war bei einigen Kämpfen dabei. Aber nie bis zum Ende." Und auch wenn hatte der jüngste Weasley einfach nicht genügend Vorstellungskraft, um sich wirklich zu fürchten. Beneidenswert, auf eine komplett oberflächliche Art, natürlich. "Hermine – sie meint, sie versteht. Das ist das schlimmste." Severus merkte, dass er nickte. Buchwissen. Sicher sehr nützlich. Aber kein Buch konnte wirklich das Entsetzen beschreiben. Das Entsetzen, in der Nähe Voldemorts zu sein, und seiner Gnade ausgeliefert. Immer wieder. "McGonagall – sie hat soviel Angst vor dem Bösen, dass sie nie verstehen könnte, wie sehr es auch – reizt."





Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Cien, 03.01.2011 um 17:12 (UTC):
Ich schließe mich sofort an.

Kommentar von besucherin, 22.11.2010 um 16:23 (UTC):
wahnsinns story! ich bin echt begeistert



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