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"

A Real Love

 

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Verhalten lächelnd betrat Harry den Speisesaal in Hogwarts. Das Schuljahr hatte gerade angefangen und die Haustische füllten sich allmählich. Langsam schritt Harry durch die Reihen auf den Lehrertisch zu. Dumbledore hatte ihn entdeckt und winkte ihm freudig zu, er solle näher treten. Auch Remus war da und nickte ihm aufmunternd zu.
Harry hoffte von Herzen, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte...

Snape und er waren damals am nächsten Tag tatsächlich nach Hogsmeade gegangen und hatten Geschenke für Draco und Ron eingekauft. Als sie abends wieder das Schloss betraten, hatte Remus bereits auf Harry in dessen Zimmer gewartet.
"Remus", hatte Harry überrascht ausgerufen. "Was willst du denn hier?"
"Ich habe hier auf dich gewartet, weil ich dich etwas sehr Wichtiges fragen muss", hatte Remus geantwortet. "Ich hatte dich eigentlich schon gestern fragen wollen, aber da warst du wohl zu beschäftigt", hatte er nicht unfreundlich gesagt. Ein feines Lächeln hatte seine müden Züge erhellt, und Harry kam nicht umhin sich zu fragen, wieviel Remus wohl wusste oder zumindest ahnte.
"Und das wäre?" hatte Harry deshalb schlicht gefragt.
"Wie du weißt, unterrichte ich nun schon seit zwei Jahren wieder Verteidigung gegen die dunklen Künste, aber ich möchte das nicht ewig machen. Ich muss auch zugeben, dass es mir allmählich ein wenig zu viel wird. Meine Gesundheit ist nicht die Beste", hatte Remus geantwortet.
"Und was hat das mit mir zu tun?"
"Ich habe bereits mit Dumbledore gesprochen und er ist von der Idee sehr angetan." Remus hatte eine kleine Pause gemacht und Harry sehr eindringlich in die Augen gesehen. "Ich möchte, dass du mein Assistenz-Lehrer wirst."
Zuerst hatte Harry natürlich protestiert, hatte von seiner mangelnden Erfahrung gesprochen, von seinem jugendlichen Alter, von seiner Unfähigkeit zu unterrichten, doch dann hatte Remus seinen letzten Trumpf ausgespielt.
"Du musst deshalb nicht zwangsläufig meine Nachfolge antreten, wenn ich mich aus dem Lehrerberuf zurück ziehe, aber bis dahin könntest du die ganze Zeit in Hogwarts sein." Er hatte Harry unter seinen Wimpern hindurch gemustert. "Ich könnte mir denken, dass sich jemand sehr darüber freuen würde", hatte er noch hinzugesetzt und Harry hatte nicht vermeiden können, dass ihm eine sanfte Röte in die Wangen stieg. Schliesslich hatte er zugestimmt.

Mittlerweile waren einige Wochen vergangen, in denen er und Snape einen regen Briefwechsel unterhalten hatten und sich auch einige Male in Hogsmeade getroffen hatten. Doch Harry hatte ihm nichts von der Assistenten-Stelle erzählt, weil er ihn damit hatte überraschen wollen. Nun befielen ihn auf ein Mal leise Zweifel. Dennoch trat er vor Dumbledore um ihn zu begrüssen und nahm an dessen Seite am Lehrertisch Platz. Einige Lehrer fehlten noch und auch die Haustische waren noch nicht voll besetzt. Auch Snape war noch nicht da. Harry unterhielt sich halbherzig mit Madam Hooch, während seine Gedanken ganz woanders waren. Da betrat Snape den Saal. Harry erblickte ihn im selben Moment, in dem Snape Harry erkannte. Ein leichtes Zucken seines rechten Mundwinkels war die einzige Reaktion, die Snape zeigte, bevor er sich ans andere Ende des Lehrertisches setzte. In diesem Augenblick stand auch Dumbledore schon auf und begrüsste alle Anwesenden. Harry musste sich so konzentrieren um nicht die ganze Zeit in Snape's Richtung zu starren, so dass er die Hälfte von Dumbledore's Rede gar nicht mitbekam. Erst als er seinen Namen hörte, fand er wieder in die Wirklichkeit zurück.
"... hat sich freundlicherweise bereit erklärt unseren verdienten Lehrer Remus Lupin ein wenig zu entlasten."
Harry hatte das Gefühl, dass eine Reaktion von ihm erwartet wurde und so setzte er ein Lächeln auf und nickte freundlich in die Runde. Begeisterter Beifall brandete auf und Harry entging deshalb völlig, dass Snape ihn für einen kurzen Moment mit funkelnden Augen taxierte. Tatsächlich hatte es niemand bemerkt - niemand ausser Remus.

Nach dem Essen bat Dumbledore alle Lehrer noch ins Lehrerzimmer um Harry ausgiebig in ihren Reihen zu begrüssen und um die Stundenpläne noch ein letztes Mal durchzusprechen, die morgen an die Schüler verteilt werden sollten. Gerade als Harry die zahlreichen guten Wünsche seiner neuen Kollegen entgegen nahm stürmte Snape in das Lehrerzimmer. Die Tür flog weit zurück, bis sie mit einem lauten Knall gegen die Wand prallte. Alle Gespräche verstummten augenblicklich und viele entsetzte Augenpaare ruhten auf Snape, der im Türrahmen stehen geblieben war und mit kaltem Blick die Menge absuchte, bis er Harry gefunden hatte.
Harry erwiderte den Blick und schluckte trocken. Obwohl er wusste, dass dieser Blick nichts Gutes verhiess, war Snape's Anblick verdammt sexy. Dessen Augen funkelten böse, die Wangen waren vor Zorn leicht gerötet und die Hände hatte er in die Hüften gestemmt, während seine schwarze Robe immer noch leicht um ihn wogte.
Für einen Moment schien die Zeit still zu stehen, doch dann brach der Orkan los.
Snape stürzte sich auf Harry, packte ihn am Kragen seiner Robe und presste ihn an die nächstliegende Wand. Entsetzte und empörte Aufschreie begleiteten diese Aktion, doch Snape liess sich nicht beirren.
"Du hinterlistige Schlange", zischte Snape aufgebracht. "Du weißt genau, wie lange ich auf diese Stelle gewartet habe! Aber wozu den alten Snape fragen, wenn man doch den jungen, heldenhaften Harry Potter haben kann!" schrie er wütend. "Wie lange basteln du und dieser Werwolf schon an diesem Plan um mich - wieder mal - auszubooten?!" Snape verstärkte noch seinen ohnehin schon harten Griff an Harry's Robe und Harry bekam langsam aber sicher Atemprobleme. Er hatte Snape noch nie so wutentbrannt erlebt.
"Was ist?! Hat der grosse Harry Potter es nicht mehr nötig, mir eine Antwort zu geben?!" Snape schüttelte Harry heftig und Harry konnte einen Schmerzenslaut nicht unterdrücken, weil er sich dabei auf die Zunge gebissen hatte. Dies schien Snape wieder halbwegs zur Besinnung zu bringen, denn er liess Harry abrupt los.
"Ich hoffe, du und der Werwolf habt noch viel Freude aneinander", sagte er giftig und verliess das Lehrerzimmer ohne jemand eines Blickes zu würdigen.
Unbemerkt von den anderen Lehrern, die sich alle auf Harry stürzten, verliess auch Remus das Lehrerzimmer.
Während Harry immer wieder beteuerte, dass er Snape nichts nachtrage und er sich auch durchaus wohlfühle, betrat Remus ohne anzuklopfen Snape's Büro.

"Was willst du denn hier?" fauchte Snape ihn zähneknirschend an.
"Netter Auftritt - gerade eben. Wirklich, sehr gelungen", entgegnete Lupin ruhig.
"Auf deine Meinung lege ich keinen Wert", grollte Snape.
"Ich kann mich erinnern, dass das einmal anders war", sagte Lupin sanft und setzte sich Snape gegenüber an die andere Seite des Schreibtisches und blickte versonnen in den erloschenen Kamin.
Snape's Augen verengten sich zu Schlitzen.
"Was soll das heissen?" fragte er misstrauisch.
"Du weißt sehr gut, was das heisst, Severus." Lupin blickte immer noch in den Kamin, weshalb er auch nicht sah, wie Snape bei diesen Worten leicht zusammen zuckte.
"Soweit ich das beurteilen kann, bist du gerade dabei, den gleichen Fehler zum zweiten Mal zu machen", fuhr Lupin versonnen fort.
"Ich weiss wirklich nicht, wovon du redest", behauptete Snape stur.
"Dann werde ich dein Gedächtnis wohl etwas auffrischen müssen." Lupin drehte sich um und sah Snape direkt in die Augen.
"Hast du tatsächlich vergessen, wie sehr du dich von mir angezogen gefühlt hast, bis zu diesem verhängnisvollen Abend an dem Sirius dir diesen unverzeihlichen Streich gespielt hat? Oder hast du es nur verdrängt - wie so vieles?" fragte Lupin mit weicher Stimme.
Snape's Kopf fühlte sich seltsam leer an und das Blut rauschte ihm in den Ohren, als die Bilder dieser längst vergangen Jahre vor seinem inneren Auge vorbeizogen.
Unwillig schüttelte er den Kopf.
"Das hat hiermit überhaupt nichts zu tun."
"Wirklich nicht?" Lupin lachte leise, doch es war kein spöttisches Lachen. Etwas anderes schwang darin mit. "Ich dagegen finde die Parallelen äusserst ins Auge springend. Du lässt jemanden, den du gern hast, für etwas büssen, wofür er nichts kann. Harry und du, ihr..."
"Da ist nichts mit Harry und mir!" unterbrach ihn Snape aufbrausend.
"Lüg' mich nicht an, Severus", tadelte Lupin sanft. "Ich merke immer wenn du lügst, das weißt du doch. Was dich und Harry angeht kannst du jedenfalls unbesorgt sein, ich glaube nicht, dass noch jemand ausser mir etwas gemerkt hat." Wieder huschte dieses feine Lächeln über das Gesicht des Werwolfs. "Das gehört zu den wenigen Vorteilen, die ich aus meiner Lebensform ziehen kann. Ich merke immer, wenn was in der Luft liegt."
"Wenn du jetzt alles gesagt hast, was du auf dem Herzen hattest, dann kannst du jetzt ja wieder gehen", entgegnete Snape kalt und stand auf.
Lupin seufzte und stand ebenfalls auf. Er ging aber nicht zur Tür, sondern trat vor Snape, bis sich ihre Körper fast berührten.
"Ich habe dich einmal sehr geliebt, Severus", flüsterte Lupin melancholisch und Snape überlief es bei diesen Worten heiss und kalt. "Ich habe damals sehr gelitten, als du dich nach diesem unseligen Streich von mir abwandest. Ich wollte dir schon immer sagen, dass ich nichts damit zu tun hatte, aber erst hast du mir keine Gelegenheit dazu gegeben und später dann war ich sicher, dass du mir nicht geglaubt hättest." Lupin lächelte traurig. "Und dann war es zu spät - für uns."
"Warum erzählst du mir das jetzt?" fragte Snape mit rauer Stimme.
"Damit es für dich und Harry nicht auch zu spät ist", sagte Lupin eindringlich. "Lass ihn nicht für etwas büssen, was vor über zwanzig Jahren passiert ist. Er hat dich nicht hintergangen. Ich habe ihm die Stelle angeboten, ich habe Dumbledore davon überzeugt, weil ich mir sicher war, dass es für dich gut wäre, wenn du ihn in deiner Nähe hättest. Harry hat auch erst zugestimmt, als ich ihm diesen besonderen Aspekt auf diplomatische Art und Weise etwas deutlicher gemacht habe. Ich dachte, dass Harry dir wichtiger wäre, als Verteidigung gegen die dunklen Künste zu unterrichten. Ich werde sowieso nie verstehen, warum du immer so scharf darauf warst. Du bist ein Genie wenn es um Zaubertränke geht, warum bleibst du nicht einfach dabei?"
Snape hatte mehrmals zu einer Erwiderung angesetzt, doch Lupin hatte sich über dieses Thema derart ereifert, dass er nicht zu Wort gekommen war. Und jetzt, wo Lupin endlich fertig war, wusste er nicht mehr, was er sagen sollte.
"Ich werde darüber nachdenken", sagte er schliesslich. Lupin nickte zufrieden und wandte sich zum Gehen, doch Snape hielt ihn auf.
"Remus?"
Langsam drehte sich Lupin wieder um.
"Ja?"
"Hast du damals wirklich gewusst, wie ich... wie ich für dich..." Snape fand einfach nicht die richtigen Worte.
"Ich war in dich verliebt und ich wusste auch, dass du in mich verliebt warst - das ist richtig", antwortete Lupin wehmütig. "Ich dachte damals nur, ich sollte dir den ersten Schritt überlassen - doch dann hat dir Sirius diesen Streich gespielt und es war vorbei, bevor es angefangen hatte. Es hätte schön sein können, Severus."
Langsam beugte Lupin sich vor und küsste Snape leicht auf die Wange.
Snape berührte flüchtig Lupin's Gesicht und musterte ihn mit einer Mischung aus Sehnsucht, Abschied und Bedauern.
"Ja, das hätte es", bestätigte er leise.
Dann war er wieder allein. Lupin war gegangen.
Snape setzte sich wieder an seinen Schreibtisch und dachte lange nach. Über sich, über Lupin, über Harry, seine Lehrertätigkeit, über vertane Chancen und über die wirklich wichtigen Dinge im Leben - in seinem Leben.

Gegen Mitternacht hatte er sich zu einem Entschluss durchgerungen und verliess sein Büro. Lautlos huschte er durch die verlassenen Gänge zu dem Zimmer der bisherigen Vgddk-Lehrer. Er hoffte, dass Harry nun dieses Zimmer bewohnen würde. Als er angekommen war drückte er vorsichtig auf die Türklinke, die zu seiner Überraschung nachgab. Vorsichtig trat er ein und schob die Tür wieder ins Schloss. Das Zimmer dahinter war stockdunkel.
"Harry?" flüsterte er leise in die Dunkelheit.
In einem Sessel vor dem Fenster bewegte sich ein Schatten.
"Severus?" fragte eine leise Stimme hoffnungsvoll zurück.
Doch Snape konnte diese Frage kaum bejahen, da flog ihm schon der Schatten um den Hals und presste sein Gesicht an Snape's Halsbeuge.
Snape umarmte erleichtert den jungen Körper und drückte ihn fest an sich.
"Warum sitzt du denn hier im Dunkeln?" fragte er leise.
"Ich habe auf dich gewartet. Ich habe so gehofft, dass du kommst", murmelte Harry zurück und umklammerte Snape, als wollte er ihn nie wieder los lassen.
Snape hob mit einer Hand Harry's Kinn an und küsste ihn mit verzweifelter Intensität. Dabei stellte er fest, dass Harry's Lippen überraschend salzig schmeckten. Überrascht drehte er Harry's Gesicht in das fahle Licht des Mondes und da sich seine Augen schon an die Dunkelheit gewöhnt hatten, sah er die teilweise getrockneten Tränenspuren auf Harry's Wangen.
"Warum hast du geweint?" wollte er wissen.
"Ich hatte Angst, dass du nichts mehr mit mir zu tun haben willst", nuschelte Harry undeutlich. "Es war eine dumme Idee von mir, die Stelle anzunehmen. Aber ich habe gar nicht daran gedacht, dass du die ganzen Jahre genau diese Stelle haben wolltest. Ich habe sie nur angenommen, weil ich dann immer bei dir sein kann. Es tut mir leid."
Snape griff dieses Geständnis mehr ans Herz, als er jemals zugegeben hätte. Noch nie hatte sich jemand in seinem ganzen Leben solche Gedanken über ihn gemacht.
"Wenn sich hier einer entschuldigen sollte, dann wohl ich", erwiderte er stockend. Dann nach einer kurzen Pause, in der er sanft über Harry's Haare gestreichelt hatte, fuhr er fort: "Willst du wirklich bei mir bleiben?" fragte er leise. Unsicherheit und Ungläubigkeit schwang in seinen Worten mit.
"Ja, Severus. Das will ich", antwortete Harry mit fester Stimme. Dann nahm er Snape's Gesicht zwischen seine Hände und küsste diese schmalen Lippen, die sich ihm bereitwillig öffneten, während sich Snape's Kehle ein Laut zwischen Seufzen und Schluchzen entrang.
Immer wieder wanderten ihre Lippen über das Gesicht des anderen, um Augen, Nase und Ohren mit sanften Küssen zu streicheln, bis sich ihre Lippen wieder fanden und ihre Zungen miteinander verschmolzen.
Alle ihre bisherigen Zusammenkünfte waren von ungezügelter Lust und wildem Verlangen geprägt gewesen, doch diesmal war alles anderes. Zum ersten Mal nahmen sie sich Zeit um den Körper des anderen gründlich zu erforschen und zu liebkosen. Längst hatten sie angefangen, die Kleider, die sie zunehmend behinderten abzustreifen, doch immer noch war ihr Liebesspiel von Zärtlichkeit geprägt. Das fahle Mondlicht streichelte über ihre nackten Oberkörper, während es ihm sanfte Lippen, feuchte Zungen und tastende Fingerspitzen gleich taten.
Nur ganz allmählich wurden ihre Küsse heftiger, die Hände fordernder. Bald hatten sie die letzten Kleidungsstücke abgelegt und sassen zusammen auf Harry's Bett.
Snape sass mit gespreizten Oberschenkeln auf seinen Fersen und Harry, der ihn eng umschlungen hielt, hockte in der gleichen Stellung hinter ihm. Langsam führte er seine Hände über Snape's Oberkörper, bis hinunter in seinen Schoss. Behutsam umschloss er mit einer Hand Snape's halb steifes Glied, während er mit der anderen Hand über seine Brust streichelte und mit seinen Zähnen spielerisch an seinem Ohrläppchen knabberte.
Zu Harry's Freude reagierte Snape sehr positiv auf diese Zärtlichkeiten, denn die Art, wie er seinen Kopf zurückbog, ihn auf Harry's Schulter ruhen liess und abwechselnd seufzte oder Ermunterungen in Harry's Ohr flüsterte liess keinen anderen Schluss zu.
Es war erregend zu sehen und zu fühlen, wie sehr sich der strenge und unnahbare Lehrer in die Liebkosungen des jungen Mannes fallen liess. Snape's Nähe und seine lustvollen Seufzer führten mit der Zeit dazu, dass auch Harry's Körper sehr zufriedenstellend reagierte. Vorsichtig rückte er noch ein wenig näher an Snape, wobei er seine Position geringfügig änderte, doch nun konnte er seinen heissen Schaft in seiner ganzen Länge gegen Snape's Rücken pressen.
Snape fühlte das heisse Fleisch auf seiner Haut und er zuckte in Harry's Hand. Langsam fing er an, sich an Harry zu reiben, bis Harry stöhnend an Snape's Halsbeuge saugte. Elektrisierende Schauer rannen durch Snape's Körper und er stiess unbewusst immer heftiger in Harry's schmiegsame Hand.
"Nicht so schnell, Severus", flüsterte Harry schliesslich mit rauer Stimme dicht an seinem Ohr. "Leg' dich einfach hin und lass' mich...", murmelte Harry zwischen leichten Küssen, die er überall auf Snape's Körper verteilte, während er ihn sanft auf die Matratze drückte. Dann leckte er langsam und genüsslich über Snape's pulsierenden Pfahl, während dieser sich stöhnend unter diesen sinnlichen Lippen wand. Nach einer kleinen Ewigkeit ersetzte Harry seine Lippen durch seine eigene, pochende Erektion und rieb sie langsam an Snape's heisser Männlichkeit. Snape richtete seinen Oberkörper auf, fing Harry's Lippen in einem leidenschaftlichen Zungenkuss und drückte nun seinerseits seinen Geliebten mit dem Rücken auf die Laken. Harry erschauerte wollüstig, während Snape weiter ihre pulsierenden Körperteile aneinander rieb und gleichzeitig behutsam seine Finger in den Körper des jungen Mannes schob. Vorsichtig weitete er den Eingang, bis er drei Finger problemlos einführen konnte und Harry sich den Eindringlingen immer heftiger entgegen streckte.
"Oh, jaaaa - Severus... das ist - jaaa... ich halte das nicht mehr lange aus...", stammelte Harry zusammenhanglos.
Snape liess sich das nicht zwei Mal sagen. Er winkelte Harry's Beine leicht an und drang so langsam in Harry ein, dass dieser glaubt, vor Ungeduld und Lust den Verstand zu verlieren. Als er sein hartes Fleisch vollständig im Körper seines Geliebten vergraben hatte, hielt er inne. Auf Harry's enormer Erektion glitzerten bereits die ersten Tropfen. Sanft streichelte er mit seinen Fingern darüber und verteilte die klare Flüssigkeit gleichmässig auf dem stahlharten Samt, was Harry wieder jenes sinnliche Wimmern entlockte, bei dem Snape jedes Mal die Knie weich wurden.
"Bitte...", flüsterte Harry heiser und Snape beendete die süsse Qual.
Harry schlang ekstatisch die Beine um Snape und presste ihn noch enger an sich. Sein Geliebter füllte ihn vollständig aus und hob ihn in den siebten Himmel. Snape liess sich viel Zeit. Er wollte diesen Akt bis in die letzte Einzelheit auskosten. Auch wenn es ihn alle Selbstbeherrschung kostete, die er aufbringen konnte, beschleunigte er den Rhythmus seiner Bewegungen nicht. Nur gelegentlich stiess er etwas tiefer zu um dann einen kurzen Moment inne zu halten und dann - und nur dann streichelte er sanft mit den Fingerspitzen über Harry's zum Bersten gefülltes Glied bis Harry nur noch heiser seinen Namen flüsterte. Doch schliesslich hielt Harry es nicht länger aus und als Snape mit einigen besonders tiefen Stössen seine Prostata aufs Erregendste reizte, versank er in den dunklen Tiefen eines heftigen Orgasmus. Snape's eiserner Griff schloss sich um Harry's zuckendes Körperteil und während er zu sah, wie die heisse Flüssigkeit auf den Oberkörper seines Geliebten spritzte, spürte er wie sich dessen enge Muskeln hart um seine Erektion krampften. Snape warf seine Selbstbeherrschung über Bord und stiess nun tief und heftig in den zitternden Körper, bis er das Zucken eines nahenden Höhepunkts spürte und während er sich mit einem letzten Stoss heiss in seinen Geliebten ergoss, versank die Welt in einem ekstatischen Wirbel.

Als beide wieder halbwegs zu Atem gekommen waren, kuschelte sich Harry eng an Snape.
"Weißt du eigentlich, wie sehr ich dich liebe?" fragte er leise in die Dunkelheit.
"Ich schätze, nach heute nacht habe ich eine ungefähre Vorstellung davon", antworte Snape mit einem leichten Lächeln in der Stimme. "Aber ich bin froh, dass es so ist - denn ich liebe dich auch."
Snape hauchte einen Kuss auf Harry's weiche, nachgiebige Lippen.
"Ich glaube, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft", sagte Snape gedehnt und Harry kicherte leise in Snape's Armbeuge.
"Ich weiss nie, ob ich dir einen Klaps geben oder dich küssen soll, wenn du so dramatisch wirst", überlegte Harry provokant.
"Warum probierst du nicht einfach beides..." flüsterte Snape mit sinnlich heiserer Stimme.

Kurz vor Sonnenaufgang ging Remus Lupin an Harry's Zimmertür vorbei. Er konnte der Versuchung nicht widerstehen und blieb kurz davor stehen. Schliesslich fing sein hochsensibles Gehör leises Stöhnen und Seufzen von zwei verschiedenen Stimmen auf und er lächelte.
Dann ging er weiter. Doch ein Gedanke liess ihn nicht los:
"Ob es die Gryffindors wohl zukünftig etwas leichter haben werden mit Snape?"






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