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Die Zeitreise Kapitel 11
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Kapitel 11 – Verboten!!!
 

Aufmerksam sah Tom sich um. Das letzte Mal war er am Tag seiner Geburt draußen gewesen und da hatte das Baby die meiste Zeit geschlafen. Harry fragte sich, wie ein vier Tage altes Baby wohl seine Umwelt wahrnahm. Er hatte mal gelesen, dass Babys in den ersten Monaten die Mutter oder Bezugsperson an dem Geruch und an der Stimme und später an den Augen erkennen konnte. Erst mit drei Monaten begannen sie auch richtig damit, Gegenstände zu fixieren. Außerdem spielten die kleinen Babys auch gerne mit ihren Händchen und ein weiterer Schritt für ihre Wahrnehmung war ebenfalls, wenn sie auch vor ihren Augen mit den Händen spielten.
 

Ein Baby konnte sich noch nicht als eine individuelle, einzelne Person erkennen. Erst mit etwa zwei bis drei Jahren lernen sie zu begreifen, dass sie ein einzelner Mensch sind, der auf der Erde lebte…, dass sie ein Individuum sind. Harry hatte das Buch, das er damals von Hermine geliehen bekommen hatte, mit großem Interesse gelesen. Da stand alles über die Entwicklung des Kindes drinnen. Er hatte schon damals Babys und Kleinkinder sehr gemocht, dennoch hätte der Schwarzhaarige nie gedacht, dass er sobald eines großzog. Wenn er denn überhaupt Kinder bekommen hätte. Nun war Tom zwar nicht sein leibliches Kind, aber in den vier Tagen doch wie sein eigenes Kind geworden.
 

Er liebte das Baby einfach, auch wenn Tom Riddle zu seiner Zeit Lord Voldemort war, doch das konnte er ja, wie er nun wusste, vermeiden. Harry fragte sich, ob Tom Riddle durch diese besondere Magie, die er in sich trug genau dieselbe Entwicklung wie ein normales Baby durchmachte oder ob er seine Wahrnehmung und anderen Fähigkeiten zu Anfang schon anders steuerte, als ein eigentlich vier Tage altes Baby. Das konnte Harry wohl nie erfahren, denn Erwachsene waren wohl nicht mehr fähig, aus den Augen eines Babys zu sehen. Was für Erwachsene schon normal war, was sie gar nicht mehr wirklich wahrnahmen, konnte für kleine Babys genauso gut ein kleines Weltwunder sein.
 

Sie hatten im Mutterleib nie Bäume sehen können und wie der Wind durch die Blätter fegte. Sie hatten keine richtigen Bewegungen ausmachen können und auch Geräusche konnten sie sicher nicht alle im Mutterleib wahrnehmen. Wie fühlte sich wohl ein Stein in Kinderhänden an und wie nahmen sie eine glatte, kühle Oberfläche war? Wann lernten Kinder wohl, nicht mehr nur instinktiv zu handeln? Harry überlegte, was er wohl dazu noch mal gelesen hatte. Er wusste, dass Babys nur unbewusst handelten. Das war so etwas Psychologisches, Harry überlegte, ob er wohl noch zusammenbekam, was er damals dazu gelesen hatte. Dieser Psychoanalytiker Sigmund Freud hatte wohl damals diese Theorie aufgestellt. Harry kratzte sich leicht am Hinterkopf.
 

Er erinnerte sich, dass Freud in dem Bericht das ES, das ICH und das ÜBER-ICH erwähnte. Die drei Instanzen machten das Handeln eines Menschen in psychologischer Hinsicht aus. Bei Babys war zu Beginn erst das ES ausgeprägt. Das ES beinhaltet Triebe, Wünsche und Bedürfnisse. Wenn Tom also seine Milch wollte, wurde das ES eingeschaltet und er begann zu weinen. Dabei spielten sein ICH und das ÜBER-ICH noch keine Rolle, denn bei ihm war es noch nicht entwickelt. Denn das ICH war die bewusste Auseinandersetzung mit der Realität. Ein Baby war nicht fähig, die Realität zu erkennen, denn er lebte noch in seiner eigenen Welt und ein Baby war noch nicht fähig, bewusst zu handeln. So würde sein ICH sich noch im Laufe der Monate entwickeln.
 

Das ÜBER-ICH ist wiederum die Vernunft. Das ÜBER-ICH bewertet, sobald es entwickelt ist, ob die Triebwünsche des ES akzeptiert werden konnte oder ob es die Realität nicht zuließ. Ja, Harry erinnerte sich wieder, genauso hatte er es gelesen. Dann hatte er noch einige Einzelheiten gelesen, zum Beispiel, dass die Menschen sich teilweise dadurch unterschieden, dass bei vielen das ES und bei anderen das ÜBER-ICH stärker war. Das Ideale war, wenn das ICH überwog und immer einen guten Ausgleich verschaffte. Harry selbst hatte sich das nur mit einem Beispiel merken und auseinander halten können. Er hatte ein Beispiel an sich selbst genommen.
 

So war es bei ihm, dass sein Bedürfnis, das ES war, dass er Rache an Voldemort nehmen wollte, denn dieser hatte seine Eltern getötet. Sein ICH sagte ihm, dass er somit Voldemort töten musste, wobei das ÜBER-ICH ihm dann eher sagte, dass Töten nichts schönes war und er damit sicher nicht leben konnte, wenn er einen Menschen tötete. In dem Sinne hatte Harrys ICH wohl noch keinen Einklang gefunden gehabt. Er hatte immer geschwankt, dazwischen, dass er Rache nehmen wollte und dazwischen, dass er sich wohl nicht traute, einen Menschen zu töten. Allerdings hatte er nun durch Zufall einen anderen Plan aufstellen können. Nun wollte er Tom aufziehen, da stand sein Entschluss fest. Er war sich sicher, dass er das auch schaffen konnte.
 

Lächelnd sah Harry nun zu dem Baby runter. Der Kleine hatte offenbar genug mit sich draußen umsehen und fiel langsam wieder ins Land der Träume. Eine neue Frage kam ihn in den Sinn, die wohl auch nicht geklärt werden konnte. Was träumte so ein kleines Baby wohl? Konnte ein kleines Baby denken? Träumte er vielleicht von dem Mutterleib? Dem beruhigenden Herzschlag, der ihn neun Monate lang begleitet hatte? In dem Buch war auch vermutet worden, dass Babys bereits im Mutterleib eventuell träumten. So ein Baby war wohl wirklich das ungelüftete Geheimnis, dass Harry sich vorstellen konnte und obwohl jeder einst selbst ein Baby war, würde man wohl nie herausfinden, was wirklich in so einem kleinen, unschuldigen Wesen vor sich ging.
 

Harry strich dem Kleinen kurz über die Wange. Er hatte endlich den See erreicht und somit den vereinbarten Treffpunkt. Hier wollte er sich mit seinen neuen Klassenkameraden treffen. Es war Samstag und sie wollten nach Hogsmeade gehen. Zu dieser Zeit hatten alle Klassen zu ihren Freizeiten die Erlaubnis, dass sie nach Hogsmeade kamen, auch unter der Woche. Nur wenn sie nicht zum Unterricht erschienen, konnte man eine Ausnahme machen. „Hey.“, Harry kam neben Richard zum Stehen, der ihn freundlich anlächelte, während Theodor, Emily und Jason ihn ebenfalls fröhlich begrüßten. „Wollen wir dann los?“, fragte Jason und als alle nickten, machten sie sich auf den Weg.
 

Harry, der in der zweiten Reihe neben Richard herging, gähnte leicht. „Heute wieder nicht viel geschlafen?“, fragte er freundlich. „Nicht wirklich. Tom hatte die ganze Nacht Bauchschmerzen. Ich bin heute früh zu Professor Grant und habe mir einen Trank geholt und danach hat es sich nicht mehr so richtig gelohnt, sich noch mal hinzulegen. Aber na gut, wenn man länger mit Tom zusammen ist, gewöhnt man sich an wenig Schlaf.“ Harry lächelte leicht zu dem Gryffindor hoch. „Hm, ja das kenne ich. Meine kleineren Geschwister sind auch oft in der Nacht wach. Ich helfe meinen Eltern dann auch meistens. Aber das wird auch immer weniger. Du weißt gar nicht, wie schnell so ein Jahr vergehen kann. Im Nu schläft er nachts durch und geht dann vielleicht sogar seine ersten Schritte.“
 

„Ja…“, murmelte Harry verträumt, „ich freue mich schon, das alles miterleben zu dürfen. Das ist was ganz besonderes, so ein kleines Wesen aufziehen zu dürfen und die ganzen Entwicklungen mitzuerleben.“ Richard lächelte darüber, wie verträumt und fröhlich Harry wirkte. Leider gab es nicht immer Menschen, die ihre Babys so sehr liebten. Und er konnte ja nicht mal ahnen, dass Tom nicht Harrys eigenes Kind war. Richard wusste aber, wenn er selbst mal Kinder haben sollte, würde er diese über alles lieben. Er war bereits verlobt. Seine Eltern hatten ihm seine Ehefrau ausgesucht. Allerdings war diese zwei Jahre jünger als er und sie hatten sich erst vier Mal gesehen, als sie noch jünger waren. Aber an sich hatten sie sich gut verstanden.
 

Richard hätte sich gerne seine Freundin aussuchen können, so wie Jason und Emily, doch er hatte selbst gemerkt, so viele nette junge Frauen er auch kennen gelernt hatte, er hatte doch noch nie eine kennen gelernt, wo sich wenigstens leichte Gefühle der Zuneigung entwickelt hätten. Richard konnte sich nicht erklären, woran das lag und wieso er sich teilweise mit Männern besser verstand, als mit weiblichen Personen. Er hatte bereits mit Jason darüber gesprochen. Der Malfoy war auf die wahnwitzige Idee gekommen, dass er vielleicht homosexuell war. Richard war daraufhin tagelang sauer auf Jason gewesen. Er war sicherlich nicht schwul. Das war eine dumme Vorstellung und außerdem abartig und verboten.
 

Sowohl in der Muggel- als auch in der Zaubererwelt wurden Beziehungen zwischen zwei Männern höchstens bestraft. Er selbst wusste nicht, was daran allzu schlimm sein sollte, doch selbst schwul sein, nein, das glaubte er nicht. Das konnte nicht sein. So dumm war er nicht. Schweigend ging er neben Harry her. Dem Zeitreisenden entging nicht, dass Richard auf einmal ziemlich nachdenklich wirkte. „Alles okay?“, wollte er vorsichtig wissen. „Hm? Oh… ach so…“, Richard wurde leicht rosa, als er zu Harry sah… er stand sicherlich nicht auf Männer und Harry mochte er nur so gerne… na ja, weil der einfach nett war, „Nein, nein… schon gut. Ich habe eben nur an was denken müssen. Nicht so wichtig.“ Er zeigte schnell wieder eines seines ehrlichen und fröhlichen Lächelns.
 

Sie erreichten nun Hogsmeade. Das Dorf sah fast so aus, wie Harry es kannte. Die vielen kleinen älteren Häuschen standen dicht nebeneinander und einige Schüler und erwachsene Zauberer drängelten sich von Laden zu Laden. Harry erkannte, dass einige Läden schon zu der heutigen Zeit hier waren. Zum Beispiel der Honigtopf. Durch die Scheiben wirkte er zwar dunkler und kleiner. Allerdings gingen Harrys Mitschüler an dem Laden vorbei. „In diesem Honigtopf ist etwas nicht in Ordnung. Du solltest da niemals Süßigkeiten raus kaufen. Wer vermuten, dass viele Süßigkeiten mit Flüchen belegt ist. Rosi Bagman aus Hufflepuff hat noch heute ganz seltsame Ausbrüche.“, erklärte Jason Harry fröhlich.
 

Harry hatte keine Zeit länger drüber nachzudenken, denn Emily bestand darauf, dass sie ihr alle beim Kleideraussuchen halfen. Also folgten ihr die Jungs stöhnend in das nächste Bekleidungsgeschäft und wie zu befürchten war, mussten sie ewig lange warten und alles, was Emily anzog mit „Wunderschön“, betonen. Obwohl nur eine halbe Stunde vergangen war, während sie mit dutzend Tüten wieder aus dem Laden kamen (wobei Emily nur eine einzige trug), war es ihnen doch wie vier Stunden vorgekommen. Doch die Jungs wussten, dass man sich mit Emily lieber nicht streiten sollte. Nur Harry hatte das Kleideraussuchen nicht viel ausgemacht, doch das wollte er nicht so offen zugeben. Aber er hatte sich selbst ein paar neue Kleider gekauft, denn zu dieser Zeit hatte er sonst nichts Großartiges.
 

Jason harkte sich gerade bei seiner Freundin ein und drehte sich zu Theodor, Harry und Richard. „Ihr habt doch nichts dagegen, wenn Em und ich eben ins Mrs. Love – Cafe gehen?“ „Du tust es doch so oder so.“, meinte Theodor nur und verdrehte zu Harry und Richard gewandt die Augen. Die schmunzelten leicht. „Nun verschwindet schon, wir treffen uns in zwei Stunden beim Ausgang.“, meinte Richard. Erst als das Liebespaar grinsend von Dannen gegangen war, drehte Richard sich zu den übrig gebliebenen um. „Wollen wir auch erstmal in die drei Besen und ein Butterbier trinken?“ „Oh ja…“, meinte Harry, „Ich habe dieses Getränk so vermisst.“ Immerhin hatte er es lange nicht trinken können, als Voldemort zu seiner Zeit Hogwarts einnahm und Hogsmeade überwachen ließ.
 

„Okay, dann los.“ Die drei gingen in die drei Besen. Harry war überrascht, denn hier war es genauso gemütlich, wie zu seiner Zeit. Viele Schüler saßen an den Tischen und trotzdem waren noch einige frei. „Setzt euch schon mal.“, meinte Theodor, „Ich hole die Getränke.“ Und schon machte sich der pummelige junge Mann auf den Weg. Harry und Richard gingen in den hinteren Teil der drei Besen und setzten sich dort an einen freien Tisch. „Es ist schön hier.“, meinte Harry, während er sich umsah. In Gedanken fügte er hinzu: /So vertraut./ „Ja, nichtwahr? Wir sind in unserer Freizeit oft hier. Richard lächelte Harry an. Der verlor sich fast in diesen schönen, grünen Augen und musste sich ganz schön anstrengen, dass er den Gryffindor nicht anstarrte. Deshalb sah er zu Tom runter, der noch immer schlummernd in seinem Schoß lag.
 

Harry lächelte. „Das macht er immer im Schlaf.“; sagte er zu Richard, als Tom wieder an seiner imaginären Flasche saugte. „Wirklich niedlich.“ Richard setzte sich auf den Stuhl neben Harry, um das Baby durchs Haar streicheln zu können. Harry musterte den Größeren aus den Augenwinkeln. Ihm kam in den Sinn, dass der Gryffindor einen wirklich guten und durchtrainierten Körperbau hatte. Schnell sah der Schüler wieder zu seinem kleinen Schützling. Er hoffte sehr, dass er nicht rot geworden ist. „Oh guck mal, er wacht auf…“, Richard hatte von alldem scheinbar nichts bemerkt und deutete nun auf Tom. Auch Harry sah zu dem Kleinen. Tatsächlich öffnete Tom gerade verschlafen seine dunkelblauen Augen und sah sich verwirrt um.
 

„Vielleicht noch ein bisschen viel ungewohnter Lärm.“, überlegte Harry, da hier alle durcheinander redeten. Er suchte in seiner Tasche nach einem Fläschchen, was er magisch erwärmte. „Möchtest du Tom füttern.“ „Gerne…“, vorsichtig nahm Richard das Baby entgegen und gab ihm die Flasche. Man erkannte sofort, dass er wohl Übung darin hatte. Als Tom satt war, redete Richard mit ihm und kitzelte ihm das Bäuchchen. Tatsächlich kam irgendwann von dem Baby ein fröhlich quietschender Laut, als er seine Ärmchen von sich streckte. Richard lachte leicht. „Ich kenne sonst kein Baby, das sich schon mit vier Tagen freut, wenn man ihn kitzelt. Tom ist wohl was ganz besonderes.“
 

„Ja, das ist er wohl…“; sagte Harry leise und wusste, wie Recht Richard doch hatte. In dem Moment gesellte sich Theodor wieder zu ihnen und stellte jedem ein Glas Butterbier hin. „Danke.“, sagte Harry und trank sofort ein paar große Schlucke. Das tat wirklich gut. Zufrieden seufzend lehnte er sich zurück. „Hm… schön.“, die anderen Jungs grinsten ihn an und nippten selbst an ihren Getränken. Tom schlief auch bald wieder auf Richards Arm. Er sah noch viel süßer aus, wenn er in dessen Armen eingemummelt lag, mit einer Art Schmollmund, was er aufgesetzt hatte. Theodor war als erster mit seinem Trank fertig. „Ich geh schon mal vor. Ich muss noch zur Apotheke und überall hin und das dauert… also viel Spaß euch beiden noch.“ Dann war auch Theodor weg.
 

Harry sah zu Richard, der den Blick lächelnd erwiderte. „Musst du auch noch Besorgungen machen, Harry?“ „Ich nicht mehr, du noch?“ „Nein… wo wollen wir gleich hin.“, fragte Richard. „Ähm… ich kenne mich hier nicht wirklich aus, schlag du einfach gleich was vor.“ Harry konnte ja nicht sagen, dass er sich irgendwie schon hier auskannte. „Hm, wie wäre es, wenn wir am See spazieren gehen, dann lernst du die Umgebung auch kennen. Die ist echt schön… selbst jetzt im Winter.“ „Okay, gerne.“ Harry lächelte Richard an, irgendwie freute er sich, dass er mit dem Gryffindor etwas alleine machen konnte. Er dachte noch oft an Richards offensichtlichen Nachfahren, mit dem er seinen ersten, richtigen Kuss hatte.
 

Natürlich war ihm auch bewusste, dass Richard nicht dessen Nachfahr war, wie Harry nun überlegte, wo sie gemeinsam dick in ihren Mänteln gehüllt am See langgingen, der leicht eingefroren war und in der Wintersonne schön glänzte. Richard zeigte immer wieder in irgendwelche Richtungen und erzählte Harry Geschichten von den Gegenden und was dort alles zu finden war. Harry sah ihn die ganze Zeit aufmerksam und lächelnd an. Doch er hörte nur halb zu. Zum einen kannte er aus seiner Zeit hier fast alles, es hatte sich wirklich nur wenig geändert und zum anderen war er mehr von Richards schönen Lippen und dessen Mimikspiel beeindruckt, als dass er ihm zuhören konnte.
 

Daher blieb seine Wortwahl auch auf „Aha…“, „Mh…“, „Interessant…“ und „Wow“ beschränkt. Irgendwann blieb Richard an einem Ufer stehen. „Hier komme ich besonders gerne her. Die Stelle kennen nicht viele.“ Harry sah auf. Er erkannte das Ufer als das, wo auch er oft Zuflucht gesucht hatte, denn zwischen all den Büschen und Bäumen gab es nur einen kleinen, schwer zu findenden Pfad hierher. Hier konnte man im Sommer gut schwimmen und sich in den Sand setzen, während man über den ganzen See bis nach Hogwarts sehen konnte. „Wow, ja hier ist es wirklich schön.“, sagte Harry und sie setzten sich in den Sand. Harry legte Tom wieder in seinen Schoß.
 

„Ich liebe es, wenn sich das Schloss im Sommer im See spiegelt. Das ist wirklich ein Bild, dass du nicht alle Tage erlebst.“ Sie sahen sich tief in ihre Augen und lächelten. „Das kann ich mir gut vorstellen.“, flüsterte Harry, während er unbewusst sein Gesicht dem von Richard näherte. Der Gryffindor tat es ihm nach. „Man kann sich hier wirklich entspannen.“, hauchte er an Harrys Lippen. „Ja, das kann ich mir gut vorstellen.“, erwiderte der Zeitreisende und schloss die Augen. In dem Moment berührten sich ihre Lippen. Harry seufzte wohlig auf. Ein angenehmes Kribbeln machte sich in ihm breit. Er legte seine Arme um Richards Nacken. Er genoss den Kuss, auch wenn es nur bei den Lippen blieb.
 

Vor seinem inneren Auge tauchten schwarze Augen auf. Harry riss die Augen auf. Zufällig hatte auch Richard wieder in die Realität gefunden und schubste Harry von sich weg. „Was… was wird das? Bist du schwul?“ Er wischte sich über seine Lippen und wirkte nicht mehr wie der fröhliche, freundliche Richard, der er sonst war. Er wirkte mehr verärgert, verstört und verwirrt. Mit einer Hand fuhr er sich nervös durch sein Haar, ehe er sich umdrehte und davonlief. „Richard?“, rief Harry ihm nach und stand auf, doch der Gryffindor war schon verschwunden. Niedergeschlagen senkte Harry den Blick. Tränen tropften auf Toms Decke, in die er eingewickelt war. Das Baby sah ihn traurig, wenn nicht sogar besorgt an.
 

 






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