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Die Zeitreise Kapitel 14
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Kapitel 14 – Liebe, Träume, Ängste

„Mh... hm… Potter…“ Snape drückte Harry von sich, dass der beinahe aus dem Bett fiel. Sein Lehrer starrte ihn mit weit aufgerissenen Augen an und Harry starrte genauso erschrocken und verwirrt zurück. Was hatte er eben getan? Hatte er wirklich seinen Lehrer geküsst? „Was wird das?“, Snape wischte sich über den Mund. „Ich… also… ich weiß auch nicht, Pro… Professor…“, nuschelte Harry verlegen und drückte Tom leicht an sich, der noch immer schlafend zwischen ihnen lag. Da fühlte er sich irgendwie sicherer. „Das… das war keine… keine Absicht… ich weiß nicht… ich weiß nicht…“ Harry brach ab. Er stotterte eh nur herum und wusste nicht, was er seinem Lehrer zur Entschuldigung sagen sollte. Er wusste ja selber nicht, was in ihn gefahren war.
 

Snape stand auf, zog sich seinen Bademantel über und ging schweigend aus dem Schlafzimmer. Harry sah ihm etwas unsicher nach. Was war bloß eben geschehen? Er hatte seinen Lehrer doch tatsächlich geküsst, ohne sich dem wirklich bewusst zu sein. War er noch ganz bei Sinnen? Wieso raste sein Herz auf einmal so schnell? Er schluckte leicht. Er hatte seinen Lehrer geküsst. Sein Lehrer brachte ihn dafür sicher um. Dabei hatte er es nicht einmal mit Absicht getan. Er konnte dem Mann doch nie wieder in Die Augen sehen. Harry hörte, wie Snape in der Küche herumhantierte. Sollte er zu ihm gehen und ihm alles erklären?
 

Allerdings verließ Harry bei dem Gedanken der Mut. Sich etwas vorzustellen war doch manchmal viel einfacher, als es wirklich umzusetzen. Er wusste auch gar nicht, was er seinem Lehrer sagen sollte. Natürlich, es tat ihm leid, aber er musste selbst erst noch verstehen, was in ihn gefahren war. Vielleicht sollte er es ihm wirklich so erklären. Also nahm Harry all seinen Mut zusammen und rutschte aus dem Bett. Er sah kurz zu Tom und decke ihn gut zu. Er nahm ihn lieber nicht mit. Es konnte passieren, dass Snape wieder lauter wurde, den Kleinen erschreckte und der sich wieder unsichtbar machte. Harry seufzte noch einmal tief auf. Seine Lippen brannten von dem unbeabsichtigten Kuss, in seinem Kopf rauschte es.
 

Der Schüler schlüpfte in seine Puschen und schlurfte in Richtung Küche. Er ging langsam, denn er wollte den Moment, Snape wieder gegenüberzutreten, hinauszögern, wo er konnte. Als Harry direkt vor der Küchentür stand, konnte er es poltern hören. Außerdem fluchte Snape leise vor sich hin. Vorsichtig öffnete der Slytherin die Tür einen Spalt und lugte gerade so rein, dass Snape ihn nicht bemerkte. Harry erkannte, dass einige Scherben auf dem Boden verteilt lagen, als wenn der Schwarzäugige aus Wut Teller und Tassen zu Boden geschmissen hatte. Nun saß sein Lehrer aber an dem Küchentisch, mit einer Tasse dampfendem Kaffee, die auf dem Tisch stand und welche er mit einer Hand umschloss.
 

Seinen anderen Unterarm hatte er auf dem Tisch abgestützt und er hatte sich leicht nach vorn gebeugt. Snape schien die Wand ihm gegenüber anzustarren, ohne sie wirklich wahrzunehmen. Verbissen murmelte er vor sich hin. Angestrengt versuchte Harry zu lauschen, was schwierig war, denn Snape sprach sehr leise. „Verdammter kleiner Bengel… was erlaubt er sich?“ Eben noch wütend wurde Snapes Blick betrübt und er nippte an seiner Tasse Kaffee. „Was ist das nur, was er mit mir macht?“, hauchte er danach, „Es ist fast wie damals… als ich… als ich mich in James verliebt habe… nur… nur noch mal anders. Ach ich weiß doch auch nicht.“ Wütend knallte er mit seiner Faust auf den Tisch und Harry zuckte leicht zusammen.
 

Dann dachte er über das gehörte nach. Er wusste nicht genau, was Snape meinte, als er sagte, es sei fast so, als er sich in James verliebt habe, nur noch mal anders… das klang ja fast, als wenn er sich nun auch in Harry verliebte… oder James in dem Schüler sah oder so. Der Gedanke verletzte Harry seltsamer Weise und sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen, ehe es im doppelten Tempo weiter schlug. Snape ballte auf dem Tisch die Hände zu Fäusten und schloss kurz die Augen. Harry überlegte, atmete noch mal tief durch und klopfte dann vorsichtig an. Er wartete nicht auf eine Antwort, sondern trat gleich ein.
 

Snape sah zu ihm auf. Sein Blick war eine Weile hart und abweisend, ehe er einfach wieder in seine Kaffeetasse starrte. Harry schluckte unter diesem Blick. „Äh… Sir… kann ich… darf ich mich setzen?“ Anstatt, dass sein Lehrer antwortete, zog er unter dem Tisch mit seinen Füßen nur einen Stuhl hervor. Dabei sah er nicht einmal wieder zu Harry auf. „Oh… äh… danke.“ Schnell setzte Harry sich auf den Platz. Er schwieg eine Weile und wusste nicht, was er sagen sollte. Doch dann begann Snape zu sprechen: „Möchtest du Kaffee?“ „Hä… oh… okay.“ Harry sah kurz etwas unsicher zu ihm.
 

Snape sah nicht einmal zu ihm auf, nahm aber seinen Zauberstab und zauberte auch Harry eine Tasse mit Kaffee. Die schob er ihm dann hin. „Danke…“, nuschelte Harry und nippte von dem Getränk. Der Kaffee war schwarz und hasste er schwarzen Kaffee, allerdings traute Harry sich auch nicht, nach Milch und Zucker zu fragen. Er sah auf den Boden, wo noch immer das zerbrochene Geschirr lag. Es verunsicherte ihn sehr, dass Snape so einen Wutausbruch hatte und trotz allem nicht schrie, wie er es sonst tat. „Ich… also… Sir, es tut mir leid.“, nuschelte Harry leise, „ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte… ich… es tut mir leid…“
 

Snape reagierte nicht und Harrys Herz schlug nur noch unruhiger gegen seinen Brustkorb. „Professor?“, hauchte er leise. Er wollte endlich, dass Snape reagierte, ihn ansah, ihn ausnahmsweise anschrie. Aber dann wusste Harry wenigstens, dass sein Lehrer wieder normal war. Snape seufzte nun leicht und sah tatsächlich auf, allerdings nicht direkt zu Harry. Er schien sich nicht sicher, was er nun sagen sollte. Seine Finger spielten mit der Tasse in seiner Hand. „Vergessen wir die Sache einfach.“, brummte er schließlich. Harry blinzelte ein paar Mal. Vergessen? Wie sollte er das so einfach vergessen? Er hatte seinen Lehrer geküsst… und es war nicht mal schlecht gewesen.
 

Und Snape wirkte auch nicht, als wenn er das schnell vergessen konnte. „Vergessen?“, fragte Harry vorsichtig nach. „Ja… vergessen. Kann ja nicht so schwer sein…“, brummte sein Lehrer. „Vergessen!“, wiederholte Harry seufzend und trank noch einen Schluck Kaffee. Sie schwiegen wieder eine Weile und hingen ihren Gedanken nach. „War es so schlimm für Sie?“, rutschte Harry auf einmal die Frage heraus. Erst dann realisierte er das und er wünschte sich, dass nie gefragt zu haben. Wie kam er darauf, seine Gedanken auch noch laut auszusprechen? Wieso beschäftigte ihn diese Frage eigentlich so? Er räusperte sich und sah schnell weg. Snape gab ihm ganz sicher sowieso keine Antwort auf die Frage.
 

Doch zu seiner Überraschung begann Snape zu sprechen. „Hm… es war nicht… in dem Sinne schlimm.“, hauchte er leise und seufzte einmal. Harry sah wieder zu ihm. Snape trank einen kräftigen Schluck seines eigentlich noch heißen Kaffees. „Es war nur… überraschend… und… du bist mein Schüler und es hat mich an…“ Snape brach ab. Er musste wirklich ziemlich fertig sein, wenn er Harry versuchte die Situation zu erklären und ihn nicht anschrie. „Ich hab sie an meinen Vater erinnert?“, fragte Harry leise und schluckte schwer. Snape nickte und Harry fühlte sich mit einem Mal noch schlechter als eh schon. Sein Herz raste ihm gegen seinen Brustkorb und aus einem ihm unerklärlichen Grund traten ihm die Tränen in die Augen. Er versuchte sie schnell vor Snape zu verbergen.
 

Es sollte ihm wirklich egal sein, dass Snape seinem Vater hinterher trauerte. Das war nur natürlich und auch, wenn er Snape langsam besser verstand, er wollte sicher deswegen noch lange nicht mit ihm auf irgendeine Art und Weise befreundet sein… oder? Wieso raste sein Herz so, wenn er an Snape dachte… und dieser kurze und doch unglaubliche Kuss, der hatte einige Emotionen in ihm ausgelöst. Harry hatte das Gefühl, als wenn er jetzt noch dieses freudige Feuerwerk in seinem Magen spürte, auch wenn ihm gleichzeitig etwas schlecht und unwohl war. Snape schien ihn beobachtet zu haben, denn er sprach nun: „Potter?“ Harry zuckte leicht zusammen und sah leicht auf, denn er hatte seine Tränen wieder unter Kontrolle.
 

“Hm?“, hauchte er leise. „Also… ich möchte, dass keine Missverständnisse auftreten… versteh mich bitte nicht falsch. Es ist nicht so, dass DU mich an James erinnerst. Es ist der Gedanke allgemein. Sein Tod hat mich geschockt…“ Sein Lehrer holte tief Luft. Es fiel Snape sichtlich schwer, darüber zu reden. „Und… irgendwie… es ist… ich muss einfach oft an ihn denken… darum habe ich Probleme, mich auf etwas Neues einzulassen. Darum hat mich dieser… Kuss so überrascht. Es lag wirklich nicht daran, dass du mich an ihn erinnert hast, sondern dass meine Gefühle mich wieder erinnerten, dass ich einfach nicht bereit bin… wenn du verstehst was ich meine.“ Harry sah nun ganz auf. Seine grünen Augen trafen genau auf Snapes schwarz funkelnde Augen.
 

Harry wusste nicht, was um ihn geschah, doch er konnte nicht anders und lächelte seinen Professor an. Snape seufzte tief und erwiderte das Lächeln sogar. Nur ganz kurz und unauffällig, aber es war da. Harrys Herz machte einen überraschten und irgendwie freudigen Hüpfer. „Hm…“, Snape brummte leicht, stand auf und stellte seine Tasse auf dem Küchentresen ab. Mit einem Zauber reparierte er das kaputte Geschirr und ließ es zurück in den Schrank schweben. „Ich hab überreagiert.“, murmelte er leise vor sich hin, mehr zu sich selber, als zu Harry. Der Schüler verstand seinen Lehrer nun viel besser. Es lag wirklich nicht an ihm, er WAR kein… was sollte er sagen, Ersatz für seinen Vater. Snape sah in ihm eine ganz eigene Person, auch wenn der das so nicht gesagt hatte. Das einzige, was den Mann so schockierte und verunsicherte war, dass er James Tot noch nicht richtig überwinden konnte.
 

Harry musste sich eingestehen, dass sein Lehrer ihm wirklich wichtiger geworden war, als er gedacht hatte. Er respektierte Snape jetzt nicht nur, trotz dessen häufigen Wutausbrüchen, er mochte ihn sogar und wollte ihn besser kennen lernen. „Hm… es wird schon wieder hell draußen.“, stellte Harry leise fest. „Ja… wir sollten noch schlafen gehen. Es ist Wochenende und der Beng-, der Kleine hält einen wirklich auf Trab.“, brummte Snape. Harry nickte und folgte ihm zurück ins Schlafzimmer. Er fand es wirklich schön, dass sie nun mehr oder weniger schweigend Frieden beschlossen hatten. Harry fragte sich erneut, wieso es ihm so wichtig war, aber er beschloss auch noch mal innerlich, dass er Snape helfen wollte, über James’ Tod hinwegzukommen.
 

Sie legten sich nun wieder auf ihren jeweiligen Seiten in das Bett. Etwas mit Abstand, aber nicht allzu weit voneinander weg. Tom schlummerte immer noch friedlich in der Mitte des Bettes. Harry strich ihm leicht über die flaumigen Haare und lächelte. Langsam war er dankbar, dass er diese Zeitreise mit Snape angetreten hatte. Zwar vermisste er ab und zu noch seine Freunde, doch wenn Voldemort nicht mehr existierte, wusste er, dass es ihnen gut ging. Und ihm selber ging es nun langsam auch viel besser… teilweise besser, als er sich je in seiner Zeit gefühlt hatte. Tom als Baby war wohl der Hauptgrund dafür… dann seine neuen Freunde aus Slytherin und ja… irgendwie spielte Snape ja auch eine gewisse Rolle. „Gute Nacht, Sir…“, nuschelte Harry und schloss die Augen. „Nacht… Potter.“, meinte auch Snape freundlich und es dauerte nicht lange und sie waren beide ins Land der Träume gesunken. Harry träumte etwas sehr Schönes.
 

~~~
 

Er saß mit Snape auf einer Decke, auf einer grünen Wiese am See. Tom, der schon etwa ein Jahr alt war, saß bei ihnen und mampfte einen Babykeks. Dabei grinste er sie immer wieder fröhlich an. Als Tom seinen Keks aufgegessen hatte, krabbelte er zu dem See. Snape stand auf und folgte ihm. Er hatte eine kurze Jeans und ein weißes Hemd an und sah verdammt gut darin aus. Harry beobachtete die Beiden. Snape spielte ein wenig mit dem Baby und sah ihn dabei mit einem liebevollen Lächeln an. Tom lachte immer wieder freudig, als der Mann ihn kitzelte hochwarf oder sogar mit ihm um die Wette krabbelte.
 

Harry lächelte verzückt und legte sich auf der Decke zurück. Er trug nur eine Badehose und er fühlte sich einfach so glücklich. Als wenn er seinen inneren Frieden gefunden hatte. Er wusste auch nicht, wie er das beschreiben sollte. Er hörte den vertrauten Klängen des Babylachens und Severus’ fröhlicher Stimme zu. Sie waren eine kleine Familie geworden… „Harry…“, konnte der junge Mann seinen Partner nun rufen hören und er setzte sich auf. Dann lächelte er überrascht. Tom lief auf ihm zu, bis eben hielt er noch eine Hand von dem Zaubertranklehrer, doch bald ließ er auch die los und übte sich mit seinen ersten tapsigen Schritten ohne jegliche Hilfe.
 

„Hey, Tommy, super.“, strahlte Harry überglücklich und breitete die Arme aus. Tom brabbelte fröhlich: „Papapapap…“, und stolperte bei dem Versuch, Harry noch schneller zu erreichen. Etwas verdutzt sah er auf. „Macht nichts, Engelchen, das hast du echt toll gemacht, na komm.“, Harry breitete weiterhin aufmunternd die Arme aus. Also zog Tom sich wieder an dem Bein von Severus hoch und ging auch die letzten Schritte alleine auf Harry zu. Der schloss den Kleinen sofort in die Arme. „Das war wundervoll, Tommy. Toll gemacht… deine ersten Schritte ohne fremde Hilfe.“, sagte Harry fröhlich. Severus setzte sich neben die beiden. Er streichelte Toms Rücken und gab Harry einen sanften Kuss. Der erwiderte den Kuss wohlig und lehnte sich an Severus. Er fühlte sich einfach nur glücklich.
 

~~~
 

Als Harry am nächsten Morgen wach wurde und auf die Uhr blickte, richtete er sich erschrocken auf. Es war schon 11 Uhr und Tom hatte nicht einmal nach Futter geschrieen. Besorgt sah Harry in das Bett neben sich, doch da war kein Baby… aber auch Snape war nicht da. Das beruhigte Harry etwas. Vielleicht hatte der sich ja um Tom gekümmert. Auf jeden Fall wollte er sich bei Snape bedanken, denn als er sich nun streckte und seine Füße in die Hausschuhe steckte, merkte er erst, wie ausgeruht und ausgeschlafen er sich doch fühlte. Und so gut an einem Morgen hatte er sich selbst in der alten Zeit nicht gefühlt. Nun stand Harry auf. Er ging ins Bad und machte sich fertig. Dort dachte er über seinen Traum nach.
 

Er hatte geträumt, dass Snape sein Partner waren und sie mit Tom eine kleine Familie geworden sind. Eigentlich ein wunderschöner Traum, obwohl es Snape war, der an Harrys Seite stand. Doch was sollte Harry sagen… dieser Gedanke störte ihn gar nicht mal so richtig. Er mochte den Gedanken… Verwirrt schüttelte Harry den Kopf und putzte sich die Zähne. So ein Blödsinn, nur weil er sich nun eingestanden hatte, dass er seinen Lehrer mochte, liebte er ihn doch nicht gleich. So etwas konnte auch nur ihm in den Sinn kommen. Und trotzdem… wenn der Traum auch nur annähernd so in Erfüllung ging, vielleicht auch mit einem anderen Mann an seiner Seite, war er sicher der glücklichste Mensch der Welt.
 

Harry zog sich nun nur noch frische Sachen an und ging ins Wohnzimmer. Snape saß auf dem Sofa. Eine leere Milchflasche stand vor ihm auf dem Tisch und Tom lag in seinem Schoß. Die Augen hatte er geöffnet, während er sich leicht verschlafen umsah. Harry lächelte bei dem Bild leicht. Snape sah zu ihm auf. Er sah richtig entspannt aus, einfach, wie Harry es bei ihm noch nie gesehen hatte. Zufrieden. „Morgen.“, grüßte er und trat zu den Beiden zum Sofa. „Hm…“, Snape sah auf die Uhr und meinte auf seine Art neckisch kühl: „Morgen? Es gibt bald Mittagessen.“ Harry schmunzelte nur. „Sie hätten das nicht alleine machen müssen mit Tom.“ „Du hast tief geschlafen und ich war eh wach...“ Snape sah wieder zu dem Baby runter und kraulte dessen kleines, rundliches Bäuchlein.
 

„Hm… Danke, Sir.“ Harry konnte aus Snapes Sätzen auch langsam den tieferen Sinn erkennen. Snape gab nie freiwillig zu, dass er sich gern um Tom kümmerte, aber man konnte es ihm deutlich ansehen. Und Harry glaubte sogar, dass Snape ihn schlafen ließ, weil er fand, dass dem der Schlaf mal ganz gut tat. „Hm…“, brummte Snape nur auf das, was Harry gesagt hatte, „In der Küche sind noch Brötchen, du kannst dir auch Toast machen, wenn du noch frühstücken möchtest.“ „Nein, schon gut. Wenn es bald Mittagessen gibt, esse ich eben zu Mittag erst.“ Harry setzte sich ebenfalls auf das Sofa und nahm Tom an sich. „Hey Engelchen.“, sagte er und gab dem Baby einen Kuss auf die Stirn.
 

Dann sah er zu seinem Professor und fragte vorsichtig: „Wie geht es ihnen?“ Snape brummte etwas, aber es war nur sein typisches Brummen. Er wollte nicht zeigen, dass er im Moment recht gut gelaunt war. „Na ja, besser…“, sagte er schließlich. „Hm, das ist gut.“ Harry lächelte und streichelte Tom. Der sah nun zu ihnen. Die beiden Erwachsenen erwiderten den Blick und waren mit Mal gefesselt von diesem Blick. „Ja… er ist schon ein besonderes Kind…“, brummte Snape, „Normale Babys in seinem Alter sind noch nicht fähig, mit den Augen einen Punkt zu fixieren.“ Harry nickte langsam.
 

„Sie kennen sich scheinbar mit Babys aus?“, fragte er vorsichtig und sah wieder zu Snape auf. Nun sahen sie sich in die Augen und waren unfähig wegzublicken. „Na ja… mich interessiert das Thema Entwicklung einfach und ich habe ein paar Bücher gelesen.“ Snape zuckte gleichgültig mit den Schultern. Harry faszinierte dieser Mann einfach, Snape wurde ihm immer sympathischer. Tom ließ ein seltsam quietschendes Geräusch hören und irgendwie gab es sowohl Snape, als auch Harry den Ansporn, dass sie sich mit ihren Gesichtern näherten. Sie schlossen auf halbem Weg die Augen und dann berührten sich ihre Lippen zu einem sanften Kuss. Er löste in Harry wieder dieses unglaubliche Feuerwerk aus und seine freie Hand legte er um Snapes Hals. Sie küssten sich schon viel zärtlicher und weniger zurückhaltend als noch in der Nacht. Es war wundervoll.
 


 






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