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Die Zeitreise Kapitel 8
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Kapitel 8 – Wo ist Tom

Harry stöhnte. Snape war sichtlich angepisst. Mit verschränkten Armen und biestigem Gesichtsausdruck funkelte er die beiden Schüler an. Richard stand etwas unsicher neben Harry und wusste nicht, wieso der neue Lehrer für Zaubertränke, Professor Grant ihn auch so biestig anstarrte. Vielleicht lag es ja wirklich in seiner Natur, denn so hatte es auch schon im Unterricht den Anschein. Richard fragte sich, was der Mann erlebt haben musste, dass man so grimmig und abweisend war. Harry musste ein paar Mal tief durchatmen, damit er nicht die Fassung verlor. Das war doch alles zum…grr… Er hoffte wirklich, dass dem Baby nichts passierte und dass Tom so bald wie möglich wieder auftauchte. Der Kleine war doch noch viel zu jung, um sich zurechtzufinden. Vermutlich hatte er sich ganz unbewusst unsichtbar gemacht und wusste nicht mehr, wie man auftauchte oder er war in einem völlig fremden Ort.
 

„Wir sollten ihn suchen.“ Er sah wieder zu dem Professor. „Ich suche ihn bestimmt nicht. Soll der Bengel doch wegbleiben.“, schnaubte der Lehrer. Harrys Augen verengten sich wieder zu Schlitzen. „Sir, bei allem Respekt.“, wobei Harry nicht im Geringsten so klang, wie er es sagte, „Aber es ist Ihre Schuld, dass MEIN Sohn nun verschwunden ist. Wenn Sie mir nicht helfen, ihn wieder zu finden, dann…“ Harry überlegte. Ja was dann? Sollte er zu Professor Dumbledore gehen und darum beten, Professor Grant von der Schule zu werfen? Sollte er seinen eigenen Lehrer verhexen? Auch Snape selbst bemerkte, dass Harry zögerte und er wirkte für einen Augenblick irgendwie…amüsiert. Harry atmete einmal tief durch. Wenn Richard nicht da gewesen wäre, hätte er kein Problem gehabt auszurasten und den Lehrer womöglich mit seinem Zauberstab zu bedrohen. Harry wusste nicht, woher er diese Aggression hatte, er hatte noch nie überlegt, seinen verhassten Lehrer mit dem Zauberstab zu bedrohen.
 

Allerdings kam ihm nun auch wieder der Gedanke an Tom und holte ihn zurück in die Realität. „Sir…ich…bitte Sie darum, bei der Suche zu helfen.“, presste der Jüngere nun zwischen den Zähnen hervor. Snape grummelte und rang scheinbar eine Weile mit sich selbst, eher er nachgab und nickte. „Glauben Sie nicht, dass ich das tue, da ich den Bengel gern habe. Bevor das der Fall ist, brauen Sie einen perfekten Trank, Po- Hastings. Was also unmöglich sein wird.“ Harry verdrehte nur die Augen und verließ die Räume des Meisters der Zaubertränke. Richard beeilte sich ihm nachzukommen und Snape folgte genervt.
 

Instinktiv spürte Baby-Tom nun, dass der böse Mann, der ihn so erschrocken hatte, nicht mehr da war. Bis dato hatte er die Augen zugekniffen gehabt und sein Weinen unterdrückt. Das Baby lebte ganz nach dem Motto: „Wenn ich ihn nicht sehe, kann er mich genauso wenig sehen.“, was bei dem Zaubererbaby sogar wortwörtlich zu nehmen war. Als das Baby nun wieder die Augen öffnete, war er alleine. Er sehnte sich nach dem bestimmten Duft eines Wesens, welches ihn seit seiner Geburt Schutz und Wärme spendete und da der kein Anschein machte, aufzutauchen und ihm erneut Wärme zu geben, begann er zu Weinen. Er wünschte sich so sehr zu der vertrauten Nähe, doch er war auch erschöpft, der Unsichtbarkeitszauber hatte ihm zu viel Energie gekostet. Seine Magie, die er unbewusst einsetzte, wenn er sich nach seiner Geborgenheitsquelle sehnte, war zu schwach und schaffte es nicht mehr, ihn zu dem vertrauten Wesen zu bringen.
 

Harry und die anderen beiden bekamen das Geschrei nicht mehr mit, denn sie hatten sich zu weit von den Räumen des Professors entfernt. Harry versuchte es mit ein paar Suchzaubern, doch ihm wurde schnell bewusst, dass sie ein mächtiges Baby wie Tom nicht auffinden konnten. „Dein Sohn muss diese Mächte eines Tages ganz schön ausgeprägt haben, wenn er es mit gerade mal drei Tagen schon schafft, sie einzusetzen. Und sich dann auch noch unsichtbar zu machen, was viele in ihrem ganzen Leben nicht ohne Tarnumhang hinbekommen…“, gab Richard zu Bedenken. Harry nickte. Er hatte schon vermutet, dass Tom die Fähigkeiten früh erhalten sollte, denn er hatte bereits jetzt schon einige Auffälligkeiten aufgewiesen. Langsam begriff Harry auch, was Snape immer damit meinte, wenn er sagte, dass es gefährlich war, das Baby großzuziehen.
 

Trotzdem hielt er bis aufs Weitere die Meinung, dass er es schaffen konnte, Tom zu einem guten Jungen zu erziehen. Er wollte jetzt auch nicht drüber nachdenken. Ehe Tom nicht wieder auftauchte, war ihm alles andere egal. Sein kleiner Junge…sein „Sohn“ war nun mal wichtiger. „Wo ist er nur?“, fragte er etwas verzweifelt, dabei waren sie noch keine fünf Minuten unterwegs. Snape verdrehte nur die Augen. „P-… wir sind gerade mal einen Gang der Schule lang gegangen und Sie jammern schon wieder herum.“ Harry funkelte Snape nur an und wollte gerade etwas sagen, als Richard vorschlug: „Wir könnten in deinen Räumen nachsehen, Harry. Vielleicht hat er sich ja unbewusst in die vertraute Umgebung teleportiert.“ „Ja, stimmt.“, Harry hoffte sehr, dass Richard Recht hatte und bog den Gang ab, der zu seinen ihn zugewiesenen Räumen führte.
 

„Es ist sicherlich nicht nötig, wenn drei Personen auf einmal an denselben Stellen suchen.“, brummte Snape. Er hatte keine Lust, den Schülern „brav“ hinterherzulaufen. Immerhin hatte er noch andere, viel wichtigere Dinge zu tun, als dieses Balg wieder einzufangen. Dabei ignorierte der Lehrer seine Schuldgefühle. Außerdem redete er sich die ganze Zeit ein, dass er keine Zuneigung für den Bengel empfand. Stattdessen redete er sich ein, dass die Gefühle falsch waren, da die Zauberkraft von dem Baby ihn beeinflussten. Harry starrte wieder zu Snape. „Ich…sehe jetzt erstmal nach, ob Tom in meinem Zimmer ist. Wenn nicht, sollten wir uns wirklich aufteilen und ihn suchen.“, sagte er bestimmend. Snape schnaubte, widersprach zu Harrys Überraschung allerdings nicht. Der wandte sich nun an seinen Klassenkameraden.
 

„Ist es okay, wenn du auch beim Suchen hilfst? Ich meine, wenn du nicht möchtest, musst du ja nicht.“, sagte er etwas verlegen. Snape schnaubte wieder. Sicher war er beleidigt, denn er wurde ja nicht gefragt sondern förmlich von einem Schüler gezwungen. Er war natürlich noch ein Idiot und ließ sich drauf ein. „Oh, das ist wirklich kein Problem, Harry. Ich helfe gerne. Ich möchte auch, dass sein Sohn wieder auftaucht.“ „Okay, danke.“ Harry schenkte ihm ein freundliches Lächeln und öffnete dann mit klopfendem Herzen die Tür zu seinem Zimmer. Im Stillen betete er: /Bitte sei da, oh bitte sei da./ Er trat ein und sah sich um. Auf dem ersten Blick war der Raum leer. Auch, als er in der Babywiege nachsah, war kein Baby zu sehen.
 

„Er ist nicht hier.“ Harry war langsam den Tränen nahe. Tom war noch ein kleines Baby. Unfähig irgendetwas zu tun. Er würde nie überleben und ansonsten sicherlich verhungern. Er benötigte spätestens in einer halben Stunde wieder sein Fläschchen. Tom vermisste sicher auch die Nähe eines Menschen. Was machte der arme kleine Junge nur jetzt? Harry wischte sich über die Augen. Ihm waren wirklich ein paar Tränen gekommen. Ja, Tom war ihm schnell ans Herz gewachsen und er war irgendwie schon ein Sohn für ihn!!! Vielleicht noch nicht ganz so bezogen, denn er hatte die Schwangerschaft nicht miterlebt und den Bezug erst nach der Geburt aufbauen können. Doch das Baby schien ihn ja bereits akzeptiert zu haben als „Mum“, als erste Bezugsperson.
 

Richard legte ihm eine Hand auf die Schulter. „Mach dir mal keine Sorgen, Harry. Wir finden ihn schon irgendwo.“, versicherte er freundlich und aufmunternd. Harry sah auf und lächelte, als er in diese schönen, grünen Augen sah, die ihn irgendwie faszinierten. Sein Blick fiel zufällig auf die Lippen. Solche Ähnlichen hatte er bereits geküsst, sein erster Kuss…ein wildfremder Ravenclaw, der mit Sicherheit Ein Nachfahr Richards sein musste. Er stellte sich vor, die Lippen des Größeren nun auch zu küssen. Auch Richard brach den Blickkontakt nicht ab. Er lächelte weiterhin freundlich. Ein unglaublich schönes Lächeln. Durch ein Räuspern an der Tür zuckten beide Teenager zusammen und sie sahen zu Snape, der ziemlich ungeduldig zu ihnen starrte. „Wo habt ihr vor zu suchen, dass ich weiß, wo ich langgehe?“, fragte er kühl. „Oh…ähm…“, Harry war überfragt.
 

Allerdings hatte Richard mal wieder eine Lösung. „Wir könnten den anderen Schülern allen bescheid sagen, dass dein Baby verschwunden ist und ob sie Ausschau halten könnten. Vielleicht werden uns ja ein paar Schüler suchen helfen.“ „Ja, das ist eine gute Idee.“, Harry nickte bestätigend, denn es war nahezu unmöglich, nur zu dritt ein ganzes Schloss nach einem winzigen Baby zu durchsuchen. Mit vereinter Kraft konnten sie Tom viel schneller finden. Richard lächelte wieder. „Gehen wir in Richtung große Halle?“ „Hm…“ Harry nickte erneut und freute sich irgendwie, dass Richard mit ihm zusammen suchen wollte. Snape murmelte etwas Undeutliches und verschwand. Harry vermutete allerdings, dass er weiterhin nach dem Baby suchte, denn er bog nicht in Richtung der Kerker ab.
 

Harry und Richard machten sich auf den Weg zum Eingangsbereich. Unterwegs trafen sie immer wieder Schüler aus allen Häusern und die meisten sahen ihnen freundlich entgegen, als sie sie ansprachen. Harry gefiel, wie zu dieser Zeit die Häuser noch keine Feindschaften pflegten. Natürlich konnte man sich nicht mit allen verstehen, doch es gab keine allgemeinen Häuserkämpfe. Harry und Richard schilderten jeden, die ihnen entgegen kamen, die Situation, dass Harrys Baby verschwunden war und sie den Kleinen nicht alleine in dem riesigen Schloss suchen konnten. Einschließlich jeder war bereit, Ausschau nach dem Kleinen zu halten und viele wollten sogar komplett mitsuchen. Es geschah, dass bald die halbe Schule von dem Verschwinden des Kleinen wussten und tatkräftig beim Suchen mithalfen. Die zwanzig Minuten Pause, die sie eigentlich nur hatten, wurde auch rücksichtslos überzogen.
 

„Hallo ihr Beiden.“, das war eindeutig Jason. Einige Slytherins kamen gerade aus der Richtung ihres Gemeinschaftsraums, vornweg Jason mit Emily und Theodor. „Hallo Jason.“, sagten die beiden Schüler im Chor. „Wisst ihr, was los ist? Ihr und ein paar andere aus unseren Klassen sind nicht zum Unterricht erschienen. Professor Rubby war ziemlich wütend.“ Emily sah die beiden Grünäugigen neugierig an. Harry erklärte ihnen seine Situation. „Was, Tom ist weg?“, Emily sah ihn geschockt und mitleidig an. Sie umarmte Harry. „Wir finden ihn schon wieder.“, Jason war genauso erschrocken von der Nachricht und legte Harry eine Hand auf der Schulter. „Mit Sicherheit. Wenn schon die ganze Schule nach ihm sucht, wird er sicher schnell wieder auftauchen, da mach dir mal keine Sorgen.“, bestätigte auch Theodor.
 

Harry lächelte seine Freunde dankbar an und sie gingen nun zu fünft durch das Schloss. Sie suchten wirklich jeden Winkel der Gänge und Zimmer ab, doch Harry bezweifelte wirklich, dass sie da großartigen Erfolg hatten. Auch wenn Tom ein Baby war, er war sich sicher, der Kleine würde nicht „irgendwo“ hin verschwinden, sondern schon wohin, wozu er einen Bezug hatte. Allerdings waren das bisher nur Harry, Snape und deren beiden Zimmer. Einen Augenblick kam Harry Die Kammer des Schreckens in den Sinn, doch er bezweifelte doch ziemlich stark, dass seine Vermutung richtig war. Tom kannte die Kammer nicht…aber zum anderen war er auch Salazar Slytherins Erbe und in der Kammer war Slytherins gesamte Magie verteilt…aber wenn der Schwarzhaarige vorschlug, da zu suchen, würden seine Kameraden ihm Fragen stellen, woher er die Kammer kannte. Sein Geheimnis mit der Zeitreise durfte immerhin nicht rauskommen.
 

Gegen Mittag wusste nun die gesamte Schule bescheid. Nur wenige beteiligten sich nicht an der Suche und gingen lieber zum Mittagessen. Selbst die Lehrer waren alle unterwegs. Viele versuchten die Schüler wieder zusammen zutreiben und sie zum Unterricht zu treiben, andere halfen genauso kräftig beim Suchen. Doch als auch am Nachmittag noch keine Anzeichen von Tom da waren und einige bereits aufgegeben und ihr Mittagessen nachgeholt hatten, war Harry der Verzweiflung nahe. Sie waren gerade zu fünft im Nordturm suchen gegangen, von wo aus sie sahen, dass einige Schüler auch auf dem Gelände suchten, konnte er seine Tränen nicht zurückgehalten. Eigentlich war es ihm peinlich, doch im Moment störte ihn das wenig. Er wollte einfach nur Tom in seinen Armen halten und dafür sorgen, dass das Baby nun endlich seine überfällige Nahrung bekam.
 

„Hey, Harry. Mach dir keine Sorgen. Ich bin sicher, dem Baby geht es gut.“ Emily umarmte ihren Klassenkameraden wieder und versuchte ihn zu beruhigen. Harry strich sich mit seinem Daumen und Zeigefinger über die Augen. „Er ist noch nicht wieder aufgetaucht, seid heute Morgen. Er hätte schon längst seine Milch bekommen müssen.“, murmelte er, „Was, wenn ihm was passiert?“ Man sah ihm an, wie viel Angst er um das Baby hatte. Auch die anderen waren besorgt und sahen ihn betreten an, doch sie versuchten trotzdem, ihn aufzumuntern und ihm Mut zu machen. „Es wird schon kein Problem sein, wenn er sich unsichtbar machen kann, dann kann er sicherlich auch wieder auftauchen. Hast du eigentlich schon an der eigentlichen Stelle gesucht, wo er sich unsichtbar gemacht hat?“, Theodor sah Harry nun genau an. Harry bekam große Augen und schlug sich gegen die Stirn.
 

„Nein…so ein Mist…habe ich nicht so direkt. Wir haben den Raum verlassen und sind seitdem nicht mehr dahin. Vielleicht hat er sich einfach wieder sichtbar gemacht.“ Harry sah zu Richard, der genauso wirkte, als wenn er sich für seine Dummheit schlagen konnte. Jason lächelte jetzt wieder. „Jetzt musst du dir auf jeden Fall keine Sorgen mehr machen, ich bin sicher, dass der Kleine wieder da ist.“ „Okay, ich werde nachsehen gehen…“, Harry lächelte wieder, er hatte neue Hoffnungen, „Aber ich gehe alleine. Wisst ihr, Tom ist in Professor Grants Räumen verschwunden, weil der ihn erschrocken hat. Ich bin mir sicher, der Professor würde es nicht so gut heißen, wenn wir alle in seine Räume eindringen.“ Die anderen waren etwas überrascht, nickten aber verständlich.
 

Theodor fragte allerdings: „Hm, wieso war dein Kind bei Professor Grant.“ „Er hat auf ihn aufgepasst, dass ich mal eine Nacht schlafen konnte.“, erklärte Harry nur und bevor sie weiterfragen konnten, verließ er den Nordturm wieder und lief die vielen Treppen runter. Sein Herz raste. Ob es nun war, weil er so schnell rannte oder weil er wirklich hoffte, dass er Tom wieder in Snapes Räumen fand, konnte er nicht sagen. Vielleicht war es ja auch wegen beidem. Es dauerte keine fünf Minuten, bis er unten in den Räumen angelangte. Zu seiner Überraschung musste er nur die Türklinke drücken, um rein zukommen. Vielleicht hatte Snape vergessen, abzuschließen. Als er nun jedoch in das Wohnzimmer trat, bot sich ihm ein überraschender Anblick.
 

~~~
 

Am Morgen noch, als auch Severus nach dem Baby suchte, ging eben dieser nachdenklich und etwas abwesend mit seinen Gedanken durch die Gänge. Er dachte an das, was er soeben zwischen Potter und diesem Richard Peters beobachten konnte. Diese Blicke hatten mehr als tausend Bände gesprochen. Einen Augenblick lang hatte ihn der Gryffindor an James erinnert, weshalb er letztendlich auch die Flucht ergriffen hatte mit der Absicht, weiter nach Tom zu suchen. Okay, er machte sich vielleicht Sorgen um den Jungen, aber wirklich nur ein ganz kleinen wenig. Eigentlich wollte er nicht mit dem Balg zu tun haben und sobald er ihn gefunden haben sollte, wollte er ihn sofort an Potter abgeben. Nie wieder verbrachte er eine ganze Nacht mit der kleinen Nervensäge. Er fühlte sich noch immer ziemlich müde.
 

So in Gedanken bemerkte Severus gar nicht bewusst, wie er durch viele Gänge über einen kleinen Umweg in Richtung Kerker und seine Räume ging. Erst, als er direkt vor dir Tür stand und automatisch den Sicherheitszauber von dieser nahm, schreckte er verwirrt aus seinen Gedanken und blinzelte die Türklinke an. Hatte er nicht eigentlich vorgehabt, den Schreihals zu suchen? Als er gerade wieder die Tür mit Zaubern absperren wollte, hörte er Schreie aus seinen Räumen. Das klang unverkennbar nach Babyschreien. Schnell öffnete er die Tür und trat ein. Tatsächlich. Da lag Tom auf dem Sessel, da wo er ihn vorher auch hingelegt hatte, bevor er verschwunden war. Das Baby hatte einen hochroten Kopf und schrie wie am Spieß.
 

Severus schloss die Tür hinter sich und trat zu dem Baby. Er zögerte, sagte dann aber: „Hey, Kleiner, ist ja gut.“ Er hob das Baby hoch und legte ihn leicht über seine Schulter, wobei er darauf achtete, das Köpfchen zu stützen. Mit angewinkelten Beinen und den angewinkelten Armen, die auf Severus Brustkorb lagen, sah sich das Baby aus dick geschwollenen Augen verwirrt um. Als er dann die Nähe des Mannes spürte und den Geruch erkannte, beruhigte er sich langsam. Es war zwar nicht die Wärmequelle, nach der er geschrieen hatte, doch auch hier fühlte er Geborgenheit und Sicherheit. Er legte sein Köpfchen ab und krächzte nur noch total übermüdet. Severus konnte den gewöhnungsbedürftigen Geruch nach Babykot wahrnehmen und verzog das Gesicht. Trotzdem tat ihm der Kleine leid und so beschloss er, sich darum zu kümmern. Er wechselte die Windeln und säuberte dessen Popo mit einem Zauber.
 

Als Tom frisch gewickelt war, hob er das Baby wieder hoch und gab ihm noch das Fläschchen. Diesmal vorgewärmt. Der Kleine saugte gierig und sah den Professor noch immer mit leicht geschwollenen und verschlafenen Augen an. Noch während des Trinkens schlief er ein. Als die Flasche leer war, stellte Snape diese weg. Er wollte das Baby eigentlich aufs Sofa legen, dass der dort weiterschlafen konnte, doch sobald der Kontakt unterbrochen war, war der Kleine schon wieder wach und schrie wieder wie am Spieß. Gezwungener Maßen setzte Snape sich wieder mit ihm auf das Sofa. Tom kuschelte ich dicht an ihn und schlief ein. Während Snape so eine Weile herumsaß, wurde auch er langsam wieder ziemlich müde, immerhin hatte er die Nacht über kaum geschlafen. Automatisch legte er sich auf das Sofa und Tom lag mit seinem Bäuchlein auf der Brust des Schwarzäugigen. Es dauerte nicht lange und Severus war eingeschlafen. In eben dieser Position fand Harry die Beiden ein paar Stunden später vor und war total verblüfft und irgendwie auch verzückt.
 

 






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