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Die Zeitreise Kapitel 12
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Kapitel 12 Versöhnung

 

Es war noch immer Januar, doch der Schnee draußen schmolz langsam und die kühle Wintersonne kam zum ersten Mal hervor, seit Harry zusammen mit Snape in der Vergangenheit feststeckte. Der nach Slytherin eingewiesene Schüler schlenderte am See entlang. Tom, der in seiner Babytragetasche lag, hatte er zusätzlich dick eingewickelt, denn es wehte noch immer ein eisiger Wind. Harry seufzte tief. Besorgte, blaue Babyaugen sahen zu ihm auf. „Hey, mir geht es gut, Engelchen.“, sagte der Schüler zu Tom. Das Baby blinzelte und gähnte tief. Es war ja auch kein Wunder, dass Tom müde war, denn er hatte fast die halbe Nacht herumgeschrieen. Harry streichelte dem nun über eine Woche alten Baby über den Kopf.
 

„Seit letzter Woche geht Richard mir nur aus dem Weg. Ich meine… ich kannte ihn ja auch erst seit vier Tagen und so, als wir uns geküsst hatten… ich habe auch gar nicht daran gedacht, dass er vielleicht nicht schwul ist, bzw. ihm das nicht klar ist. Außerdem ist Homosexualität zu dieser Zeit sicher nicht sehr angesehen.“ Harry seufzte noch mal tief und sah nachdenklich über den See und drückte Tom fest an sich. „Na ja… Professor Sna- Grant hatte wohl doch Recht. Ich sollte die Zeit nicht verändern, Richard hat immerhin auch Ur- und Ur-Ur-Enkel oder so was… das kann ich doch nicht verhindern… dabei wurde jetzt schon so viel verhindert, indem ich dich aufziehen werde. Die Zukunft verändern hat Dumbledore verboten… Na ja, außer, dass wir dich… töten sollen… Weißt du, Engel, ich bin echt froh, dass ich dich nicht getötet habe. Ich hab dich so lieb, Tommy. Wie meinen eigenen Sohn. Und das nach nicht mal zwei Wochen…“
 

Harry gab Tom ein Küsschen auf die Stirn. Tom machte ein piepsendes Geräusch ballte und lockerte sein Fäustchen und schlief dann auch langsam wieder ein. Harry legte noch ein Tuch so zurecht, dass das Baby den kalten Wind nicht so ins Gesicht bekam. „Was höre ich da? Du hast trotz meiner Warnung diesen Jungen geküsst?“, ertönte mit Mal eine Stimme hinter Harry. Der sah überrascht auf und erblickte Snape, der hinter ihm den Weg entlangging. „Was machen Sie denn hier?“, fragte er etwas ungehalten. „Ich war spazieren und hatte zufällig denselben Weg geplant, wie du. Ich wollte dich nur nicht unterbrechen bei deinem interessanten Gespräch mit dem Baby.“, spottete der Lehrer. „Es ist wichtig, dass man auch mit einem Baby viel kommuniziert. Ohne genügend Reise entwickeln sie sich in manchen Bereichen nicht gut.“, erklärte Harry ruhig und ignorierte Snapes Spott.
 

„Hm…“, Snape stellte sich zu ihm. Seit ihrem klärenden Gespräch vor einer Woche hatte sie sich nicht mehr richtig in den Haaren gehabt. Allerdings hatten sie seitdem auch nicht mehr die wirkliche Gelegenheit dazu, sich alleine zu begegnen. „Professor Dumbledore ist aufgefallen, dass du im Unterricht oft sehr müde bist, weil das Baby wohl nachts immer lange wach ist. Er möchte, dass du mehr zum Schlafen kommst. Da du mich ja so gesehen besser kennst und kein weiterer Schüler nachts vom Baby gestört werden soll, sollst du jetzt immer bei mir mit in den Räumen schlafen, dass ich dir bei dem Balg helfe.“, erklärte Snape auf einmal, auch wenn er nicht begeistert klang. Harry sah ihn etwas überrascht an. „Oh, äh… wirklich?“ „Sonst würde ich es dir nicht sagen, Hastings.“, brummte Snape, bewusst Harrys neuen Nachnamen verwendend.
 

„Oh…“, Harry hatte absolut keine Probleme damit, etwas Entlastung und Unterstützung bei Tom zu erhalten, denn der Kleine war ein sehr nachtaktives Baby. Aber sich dann mit Snape ein Zimmer oder zumindest die Räume zu teilen? „Ist das denn okay für Sie?“, fragte er vorsichtshalber noch mal nach. „Hm… ich bin nicht besonders angetan davon, ständig aus meinem Schlaf geholt zu werden, aber ich werde es überleben.“ Harry schmunzelte leicht. Ihn regte es nicht mehr so schnell auf, wenn Snape mal irgendeinen Kommentar abließ, gemein oder spöttisch war. Snape selbst meinte es auf seine eigene Art auch gar nicht mehr so gemein, sondern mehr neckisch. Auch er wollte sich nun weniger mit Harry streiten. Doch jemand, der Snape nicht kannte, konnte sein Spott immer noch leicht persönlich nehmen. Nur leider war Harry einer, der bei Snape schnell was persönlich nahm, doch im Moment hatte der Lehrer ihn noch nicht wirklich verärgert.
 

„Na ja, gut… also ich wäre echt froh ein wenig Hilfe bei Tommy zu bekommen. Vor allem nachts ist er sehr aktiv.“ Harry gähnte, als wenn er das gesagte nur noch mal bestätigen wollte. Snape brummte licht und nickte. „Aber um noch mal auf das andere Thema zurückzukommen.“, sagte er auf einmal, „Du hast also diesen Peters geküsst?“ „Ja, aber was interessiert Sie das? Es ist doch nicht Ihre Angelegenheit, wen ich küsse oder nicht…“, murrte Harry nun doch leicht angegriffen und er wandte den Blick ab. Es ging Snape aber wirklich nichts an, mit wem Harry etwas hatte. Immerhin war Harry auch nicht so begeistert davon, dass Snape etwas mit seinem Vater hatte. „Ja, aber du weißt, du sollst die Zukunft nicht ändern.“, tadelte Snape nur.
 

Harry grummelte wütend und da er nicht wollte, dass Snape Recht behielt, brummte er: „Wir haben die Zukunft aber schon geändert. Jetzt wird sich vieles verändern, wenn Voldemort nicht existieren wird. Familien werden nicht auseinander gerissen und getötet, Menschen, die nicht getötet werden, haben nun die Chance, Kinder zu gebären, die sonst nie existieren würden… und wenn Richard seine Kinder nun doch nicht zeugt, würden sie nicht vermisst werden, weil man sie nicht kennt. Genau wie auch andere Menschen, die wir kennen, vielleicht nicht gezeugt werden, da die Eltern jemand anderen kennen lernen, der sonst von Voldemort umgebracht wurde… also ist es egal, ob ich in dieser Zeit jetzt etwas mit jemanden habe oder nicht… immerhin sitzen wir sowieso in dieser Zeit fest und wissen nicht, wann und ob wir zurück in unsere Zeit kommen. Im Prinzip wäre es dumm, denn dann würden wir zweimal existieren und wieder nicht glücklich werden können.“
 

Harry wandte wieder den Blick ab und atmete tief durch. Er hatte sich ziemlich in rage geredet. Snape ließ sich von alledem nicht beirren. Er grinste stattdessen. Zum Glück konnte Harry das nicht sehen, sonst wäre er sicherlich wieder wütend geworden. „Du redest, als hättest du längst eine Beziehung mit ihm. Aber ich dachte, er geht dir aus dem Weg.“, spottete der Professor und lachte leise. Harry antwortete gar nicht. Er schnaubte, versuchte aber ruhig zu bleiben. Er wollte Tom auch nicht wieder wecken. Auch der Professor seufzte nun leicht. Auch er hatte sich fest genommen, weniger mit Harry zu streiten, da auch er anders über den Sohn seines verstorbenen Geliebten dachte. Doch ganz ohne ging es einfach noch nicht. Das saß schon so in einem drin.
 

Harry senkte nun leicht den Blick. Ihn deprimierte es, das Richard ihm aus dem Weg ging. Doch er wollte sich ihm auch nicht irgendwie aufdrängen und ihn damit noch mehr verunsichern. Der Schüler sah zu seinem Lehrer. Auch der schwieg nun und sah über den noch leicht vereisten See. Harry konnte nicht anders und musterte seinen Professor genauer. Er machte es nicht einmal bewusst, doch er spürte, wie er rot wurde, als Snapes Augen seinen begegneten. Die Mundwinkel des Zaubertrankmeisters kräuselten sich leicht nach oben. Harry schaffte es nicht lange, dem Blick stand zu halten und sah etwas verschämt zur Seite. Er hatte in der letzten Woche ebenfalls viel nachgedacht.
 

Als er Richard geküsst hatte, war da noch etwas anderes gewesen, was ihn verwirrte. Und zwar, dass er bei dem Kuss an ein schwarzes Augenpaar gedacht hatte. Erst, als es ihm langsam bewusst geworden war, war ihm auch klar geworden, dass dieses Augenpaar Snape gehörte. Das hatte ihn so verwirrt, dass er Snape wohl mehr oder weniger bewusst aus dem Weg gegangen war. Harry seufzte. Allerdings war er sehr froh gewesen, dass er die letzten Stunden mal nicht daran gedacht hatte. Seit er Richard zufällig durch einen Gang gehen gesehen hatte. Doch zumindest hatte er ihn nicht gesehen. Das hieß, er hatte zumindest so getan. Harry seufzte, gerade jetzt in Snapes Gegenwart mussten die Erinnerungen wieder hochkommen.
 

Wieso küsste er jemanden und dachte an den Mann, der damals eine Affäre mit seinem Vater hatte? Er mochte Snape doch nicht mal allzu gern. Zugegeben, der Mann hatte schon etwas Attraktives an sich. Doch Harry sehnte sich nicht irgendwie nach dem Mann, geschweige denn, dass er verliebt in diesen war. Er sah lieber jemanden wie Richard auf seinen knackigen Hintern oder sehnte sich nach dessen Lippen, als nach denen seines Zaubertranklehrers. Soweit kam es ja noch. Er schüttelte leicht den Kopf und seufzte noch mal. Er musste unbedingt wieder an was anderes denken, denn er befürchtete, dass er vor seinem Professor schon wie eine Tomate wirkte.
 

Langsam hatten sich Wolken über ihnen zusammengezogen und die ersten kalten Regentropfen fielen nieder auf den letzten, noch nicht geschmolzenen Schnee. Harry zog seinen Mantel etwas dichter um sich und Tom. „Ich gehe wieder rein.“, murmelte der Schüler in Richtung seines Lehrers, der nickte. „Ja, ich gehe noch nach Hogsmeade.“ Damit gingen sie in verschiedene Richtungen zurück. Harry ging den Weg zurück zur Schule, sah aber noch ab und zu zurück zu seinem Professor, der typisch Umhang wehend nach Hogsmeade davon ging. Harry seufzte noch mal. Er gewöhnte sich an Snapes Gegenwart und sehnte sich schon fast nach ihr… Wieder schüttelte der Schüler den Kopf. Was dachte er da nur. Sich nach Snapes Nähe gewöhnen? Er drehte noch durch in dieser Zeit.
 

Harry ging durch die Gänge des Schlosses. Am Besten, wenn er seine wenigen Sachen packte, die er in dieser Zeit besaß, sodass er zu Snape ziehen konnte. Ob er sich wirklich ein Zimmer mit dem Lehrer teilen musste? Immerhin, wenn sie sich beide um Tom kümmern mussten und der bei ihnen im Zimmer schlief… aber er sah dann ja, wie das werden sollte. „Hey…“ Harry erschrak fürchterlich, als hinter ihm jemand aus einem Gang trat und ihm eine Hand auf die Schulter legte. Überrascht sah er sich um und direkt in Jason Malfoys blaue Augen. Der junge Mann lächelte ihn ganz unmalfoytypisch an. Aber Harry war auch schon aufgefallen, dass die weiteren Generationen an Malfoys mehr nach Emily gingen, die die genauso blonden Haare hatte, wie Harry es von Malfoys kannte. Genauso war sie auch der weniger fröhlichere, mehr kühlere Typ im Gegensatz zu Jason, aber trotzdem war sie eine gute Freundin, mit der man viel Spaß haben konnte.
 

Neben Jason stand auch seine Partnerin, Theodor und… Harry schluckte… Richard. Der sonst immer breit grinsende Gryffindor mied es, zu Harry zu sehen und mit den Händen in den Hosentaschen musterte er das im Moment leere Bild vom schon damals dort hängenden Sir Cadogan. „Oh, hey.“, Harry sah wieder Jason vor sich an, um Richard nicht anzustarren. „Na, wie sieht es aus, Harry. Du hast dich ja kaum blicken lassen in letzter Zeit, außer zum Unterricht und zum Essen. Alles klar?“ „Oh… klar…“, lächelte Harry zögerlich und er sah wieder zu Richard, „Es ist nur… Tom braucht einfach meine volle Aufmerksamkeit und irgendwie komm ich da zu nichts…“, log Harry entschuldigend. Richard sah kurz zu ihm. Ihre grünen Augen trafen sich einen Augenblick, ehe der Gryffindor wieder wegsah.
 

„Schon gut, du musst dich bei uns dafür nicht entschuldigen.“ Jason tätschelte wieder lächelnd seinen Rücken, „Kommst du mit in die Bibliothek? Richard und Em zwingen uns, für die Zaubertrankarbeit zu lernen. Diese Tränke, die Professor Grant kennt sind wirklich schwierig und kompliziert.“ „Aber dafür viel effektiver als die, die wir sonst immer gelernt haben. Das Problem ist, diese Tränke, die Professor Grant kennt, die haben wir bis jetzt in noch keinem Buch gefunden.“, erklärte Emily, als sie Jason einen Klaps auf den Hinterkopf gegeben hatte. Harry schmunzelte. Er konnte sich denken, woran das lag. Als sie Zaubertrankgeschichte durchgenommen hatten, hatte Snape ihnen mal erklärt, dass zu ihrer Gegenwart die Zaubertränke erst seit gerade mal zehn Jahren weiter erforscht werden konnten, vor allem mithilfe der 10 größten Zaubertrankmeister. Hermine hatte damals noch herausgefunden, dass Snape zu einem dieser Zauberer gehörte.
 

Wieder seufzte Harry. Der Gedanke an seine alten Freunde, Ron, Hermine, Neville, Ginny, Seamus, Dean und all die anderen machte ihn wieder traurig. Er hatte schon die Hoffnung aufgegeben, sie alle wieder zu treffen. Wie er schon dachte, es brachte nichts mehr, zurück in die Gegenwart zu reisen, denn dann existierten sie doppelt. Er seufzte noch mal leicht und sagte dann, als alle ihn abwartend ansahen. „Ja, ich kann gerne mitkommen.“ So gingen sie zu fünft in die Bibliothek, wo auch noch die verbotene Bibliothek legal war. Immerhin war hier auch noch die schwarze Magie erlaubt. „Welchen Trank müssen wir noch mal lernen?“, fragte Harry. „Diesen äh… Veritaserum.“ „Ach so, ja…“, damit kannte Harry sich schon aus, er hatte sich mal eine Zeit lang schon mehr mit den Zaubertränken befasst, weil es ihm wichtig war, durch die Prüfungen zu kommen.
 

Dann benötigten sie sicher doch keine Bücher und es gab keine Fragen, wieso man zu dem Thema nichts fand. Sie setzten sich an einen freien Tisch zwischen den Regalen. Richard musste sich neben Harry setzten, da nur noch neben ihm und Emily ein Platz frei war. Allerdings setzte er sich so hin, dass er Harry nicht berühren musste. Harry seufzte noch mal. Er wusste schon, wieso er seinen neuen Freunden aus dem Weg gegangen ist. Er hatte schon befürchtet, dass Richard ihm aus dem Weg ging, aber es machte ihn trauriger als er dachte. Nachdem sie alle langsam den Trank drauf hatten, den sie für die Arbeit brauen sollten, machten sie noch ihre Hausaufgaben. In Schwarze Magie sollten sie eine Gruppenarbeit machen. Sie konnten über ein Thema der schwarzen Magie schreiben, was sie wollten. Da sie eine Gruppe waren passte es. Harry schrieb alles auf, weshalb Emily ihm Tom abnahm.
 

„Hattest du in Amerika ehrlich keine Schwarze Magie im Unterricht gehabt?“, fragte Theodor irgendwann Harry. Der schüttelte den Kopf. „Nein, noch nie. Da, wo ich her komme… hm, da ist die schwarze Magie nicht so angesehen.“, erklärte Harry. „Aber wieso nicht?“, kam es verwundert von Theodor, „Ich meine, okay, vielleicht ist sie etwas stärker als die weiße Magie, aber mit beiden Magiearten kann man schlimme Sachen anstellen.“ „Wir könnten doch darüber den Aufsatz schreiben.“, meldete sich nun auch Richard zum ersten Mal zu Wort. „Ob es gut ist, dass die schwarze Magie erlaubt ist oder nicht, so mit Beispielen, wie zum Beispiel, weil die schwarze Magie schwerer anwendbar und kontrollierbar ist… und dann halt unsere Meinung und wieso wir gerade diese Meinung vertreten.“
 

Alle sahen Richard an, auch Harry. Und wieder trafen sich ihre Blicke. Als erstes meinte Emily: „Ja, das ist eine gute Idee. Machen wir das?“ Als auch von den anderen drei Jungs bestätigendes Nicken kam, klatschte das Mädchen in der Runde in die Hände. „Wunderbar, dann haben wir unser Thema.“ So fertigten sie ihren dreiseitigen Aufsatz mit Pro und Contra für die schwarze Magie. Auf der fünften Seite schrieben sie alle ihre Meinung auf, wieso sie für die schwarze Magie standen. Bei den Contra hatten sie noch eine Auflistung von Dingen, die bei der schwarzen Magie schief gehen konnte und was sie im Unterricht dann in geschwächter Form vorführen wollten. Jason und Emily, die ganz sicher in schwarzer Magie waren und ihre Magie gut kontrollieren konnten, wollten vorführen, was alles schief gehen konnte.
 

„Oh, endlich fertig.“, Theodor streckte sich leicht und sah auf seine Armbanduhr. „So, ich gehe dann mal, Maria wartet sicher schon.“ Der etwas korpulente Schüler stand auf und verschwand aus der Bibliothek. Jason grinste zu Richard. „Schon überraschend, dass ausgerechnet unser Theodor eine so tolle Freundin abbekommt, was?“ Richard lächelte nur leicht zur Antwort. „Jetzt müssen wir dich auch noch unter die Haube bekommen.“, fuhr Jason fort, „sag doch mal, wen findest du denn ganz süß, Rich?“ Richard riss etwas überrascht die Augen auf und starrte Jason auf. „Ich… also… was…?“, sein Blick fiel für einen Bruchteil der Sekunde auf Harry, „Ich… niemanden. Lass gut sein, Jason.“
 

„Wieso denn auf einmal so nervös, Richard, so kennt man dich ja gar nicht. Gibt’s da nicht doch jemanden, den du uns vielleicht verschweigst?“ „Nein…“, fauchte Richard und er stand auf. Dabei stieß er aus Versehen gegen Harry. Sie starrten sich eine Weile an, ehe Richard den Blick abwendete und aus der Bibliothek rannte. „Was ist denn mit dem los?“, fragte Jason verwundert und er sah seine Freundin an. Die zuckte mit den Schultern, hatte scheinbar aber die Blicke zwischen Harry und Richard bemerkt. Vor Jason wollte sie nun aber nichts sagen. Harry seufzte und räumte die Bücher weg, die sie auf dem Tisch ausgebreitet hatten. Dann nahm er Tom wieder an sich. „Ich muss noch was erledigen.“, sagte er mit dem Gedanken, seine Sachen zu Snapes Büro zu gehen. Er lächelte dem Paar zu und ging ebenfalls aus der Bibliothek. Er erschrak, als vor der Tür der Bibliothek noch Richard stand und an einer Rüstung lehnte. Er sah zu Harry und schluckte leicht. „Können wir reden?“, fragte er und ohne auf eine Antwort zu warten, ging er in einen leeren Klassenraum.
 

Harry zögerte kurz, folgte ihm aber dann rein. Richard schloss die Tür hinter ihm und sah dann zu ihm. „Hey…“, sagte Richard etwas nervös. „Hi.“, sagte auch Harry und er lächelte. „Wie geht’s?“ „Gut und dir?“, fragte Harry und in Gedanken fragte er sich, ob das hier ein Small Talk wurde. Doch er wollte nichts sagen, sondern Richard die Zeit geben, die er benötigte. „Ja gut… also Harry? Ich… also weißt du… ich mag dich wirklich gerne… als guten Freund… aber… ich… ich darf nicht schwul sein… das geht einfach nicht… bitte lass uns einfach nur Freunde bleiben und uns das vor einer Woche vergessen.“ Harry nickte langsam. „Ist okay… ich möchte dich auch nicht dazu überreden, deine Ängste zu überwinden. Aber glaub mir, es ist nichts falsch daran, schwul zu sein.“
 

Richard lächelte nun wieder ganz typisch und umarmte ihn kurz. Dann sah er ihn eine Weile zögernd an. „Bist du schwul?“ „Ja…“, kam es ohne zögern von Harry. „Und… du hast kein Problem damit?“, fragte Richard weiter. „Nein… also, weißt du, dort wo ich herkomme wird das mehr oder weniger akzeptiert.“, erklärte Harry ihm nun. „Ich habe noch nie gehört, dass das irgendwo wirklich akzeptiert wird.“, Richard sah ihn verwundert an. „Ja, das verstehe ich schon.“, lächelte Harry. Richard sah ihn verwundert an. „Was meinst du?“ Harry zögerte einen Augenblick. „Weißt, das ist so… zu meiner Zeit, wo ich herkomme, wird die Homosexualität weitgehend akzeptiert… also, Professor Grant und ich kommen aus der Zukunft. Wir sind Zeitreisende.“
 


 






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