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Die Zeitreise Kapitel 7
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Kapitel 7 – Besondere Fähigkeiten

Snape starrte Harry an. Man konnte ihm ansehen, dass er alles erwartet hatte, außer einer Entschuldigung. Er verengte aber nur die Augen und knallte sein Buch zu. „Gehen Sie, Potter.“, knurrte er und wandte ihm den Rücken zu. Harry sah den Mann allerdings an, ohne sich zu regen. Irgendwann drehte Snape sich zu ihm. Sein Blick war hart doch in seinen Augen schimmerte etwas Seltsames, was Harry nicht von dem Mann kannte und was er nicht zuordnen konnte. „Was an: Gehen Sie, Potter…haben sie nicht verstanden?“, fauchte er. Wäre die Lage nicht so ernst gewesen, hätte Harry wahrscheinlich mit einer pampigen Antwort wie: „Potter“, geantwortet. Aber das hier war zumindest in Augen des neuen Slytherins verdammt ernst. Harry seufzte kurz. Er beschloss einfach mal das Thema zu wechseln. „Sir…haben Sie schon eine Idee, wie wir eventuell zurück in unsere Zeit kommen?“, fragte er vorsichtig nach. Harry hatte ein schlechtes Gewissen und er wollte nicht schon wieder Streit.
 

„Nein, wie auch.“, kam es nur giftig von dem Lehrer, „Und wie stellst du dir vor, sollen wir bitte mit dem Balg Voldemort in unsere Zeit reisen. Er gehört da nicht hin.“ „Ach, aber wir sollen ihn töten. Ist das besser?“ Harry schaffte es einfach nicht, ruhig zu bleiben. Snape war einfach talentiert darin, ihn innerhalb weniger Sekunden zum Kochen zu bringen. „Wir hätten es schon längst hinter uns gebracht, aber du musstest ja einen Rückzieher machen.“ Snapes Augen verengten sich, als er zu Harry sah. „Sie haben es doch genauso wenig geschafft, das Baby zu töten.“, knurrte Harry, „Mir ist es lieber, Tom jetzt so großzuziehen, als ihn zu töten.“ Der Grünäugige drückte das Baby noch etwas fester an sich. „Es ist jetzt sowieso zu spät. Du warst so dumm und magst das Balg auch noch.“ „Tom ist kein Balg und er ist wirklich ein süßes Baby. Wenn Sie sich auch mal mit ihm beschäftigen würden, wüssten Sie das.“, fauchte Harry.
 

„Ich habe Besseres zu tun, als den Babysitter für Voldemort zu spielen.“, Snape biss die Zähne fest zusammen und knirschte mit ihnen, „Ich habe keine Geduld mehr, Potter, verschwinde endlich.“ Harry sah noch mal zu Tom runter. Gedanklich machte er sich einen Plan. „Gut…ich gehe…“ Er schnallte die Babytragetasche von seinen Schultern und legte diese mitsamt dem Baby auf Snapes Schreibtisch. Daneben leerte er seine Tasche aus, indem all die Babysachen drin waren, „aber Tom bleibt.“ Er strich dem Baby noch mal sanft über die Wangen. „Bis morgen, mein Kleiner.“ Schnaufend verließ er das Büro. Snape sah ihm verwundert nach. Diese Aktion kam so überraschend, dass er erst gar nicht reagieren konnte. Erst das Schreien des zwei Tage alten Babys holte ihn wieder aus seiner Trance. Erschrocken zuckte er zusammen und sah runter auf das Baby. „Potter, das werde ich dir heimzahlen.“, knurrte er.
 

Das Schreien des Babys wurde nach etwa fünf Minuten schon unerträglich und Snape konnte es nicht weiter ignorieren. Außerdem war es sicherlich nicht gut für den Kleinen, auf dem Schreibtisch zu liegen. Severus starrte das Baby an. Wieso machte er sich überhaupt solche Gedanken um den Bengel? Er schnaubte und versuchte das Schreien wieder zu ignorieren. Sollte der Kleine doch schreien. Plötzlich, als er noch mal zu der Nervensäge sah, kam ihm eine Idee. Potter stand ihm nicht mehr im Weg und so sollte er keine Probleme mehr haben, Voldemort ein für alle Mal aus der Erinnerung der Zaubererwelt zu entfernen. Wie sie dann zurück in ihre Zeit kamen, da ließ sich schon noch was finden.
 

Snape hatte auch keine Probleme damit, Potter in dieser Zeit zu lassen. So konnte der ihm nicht mehr auf die Nerven gehen und er…er konnte seinen Schmerz vergessen. Seine Erinnerungen an James… Snape knabberte auf seiner Unterlippe und richtete seinen Zauberstab auf das schreiende Baby. Als wenn dieser das bemerkt hätte, verstummte sein Geschrei und er sah Snape aus verweinten Augen mit leicht offenem Mund an. „Bei Slytherin…“ Snape sah den Jungen genau an. Andere Gedanken tauchten in ihm auf. Egal, ob sie ihre Zukunft nun retten konnten oder nicht, wenn sie wieder in ihre Zeit reisten, würden sie doppelt existieren. Sicher lebten James und die anderen dann doch, vielleicht blieb der neue Snape dann sogar mit ihm zusammen. Und was war dann mit ihm selbst? So konnte Severus auch wieder glücklich werden.
 

Er war mit in die Vergangenheit gereist, um James zu rächen. Doch nun wurde Snape bewusst, dass er sich dadurch nur noch mehr sein Schicksal versaut hatte. Am Besten wäre gewesen, wenn er einfach in seiner Zeit geblieben wäre. Er hätte seine Erinnerungen daran verloren, was eh nie passiert wäre und hätte sein Leben mit James führen können, ohne dass da noch ein anderer Snape war. Sie hatten sich mit Dumbledore nicht drüber unterhalten, dass sie dann ja doppelt existierten. Außerdem verlor der Dumbledore, der sie in die Vergangenheit geschickt hatte, auch die Erinnerungen ans Eigentliche und der Dumbledore, dem sie als jungen Mann ihre Geschichte erzählten wäre an dessen Stelle da. Das alles fand Severus sehr kompliziert und es machte ihm irgendwie Angst. Wie sollten sie jetzt in ihre Zeit kommen und dann ihr Leben leben können? Sie konnten natürlich die anderen Snape und Potter aus dem Weg räumen, aber das war wohl nicht richtig.
 

Severus seufzte. Er wollte über all das lieber nicht mehr nachdenken. Das Baby wurde nun unerträglich, da Tom wieder mit Weinen begonnen hatte. Wütend knallte Snape den Zauberstab auf den Tisch und hob das Baby vorsichtig hoch. Er achtete besonders darauf, das Köpfchen zu stützen und das Baby leicht aufrecht zu halten. Als Tom nun die Körpernähe spürte, hörte er sofort auf zu weinen und sah mit geröteten Augen zu Severus hoch. Der Lehrer knabberte auf seiner Unterlippe herum, als er in diese Augen sah. Er musste schon zugeben, dass der Kleine irgendwie… niedlich war, doch den Gedanken verscheuchte er schnell wieder aus seinem Kopf, immerhin war das hier Voldemort auf seinem Arm. Während der Lehrer, der nun Grant hieß sich setzte, schlief das Baby wieder ein.
 

Der Mann beobachtete den Kleinen beim Schlafen, der wieder seine niedlichen Saugbewegungen machte und die Nase im Schlaf kräuselte. Snape fühlte sich mit mal seltsam ruhig, so wie schon lange nicht mehr. Er konnte sich einfach mal entspannen und an nichts denken. Woher er diese Gefühle, diese innere Ruhe, auf einmal hatte, konnte er nicht sagen. Aber im Moment war es ihm auch egal, es genoss es einfach, sich endlich mal wieder entspannen zu können. Er lehnte sich zurück und schloss die Augen. Als Snape gegen Mitternacht das Baby wieder schreien hörte, benötigte er eine Weile, um zu realisieren, dass er überhaupt eingeschlafen war. Aber er fühlte sich unheimlich ausgeruht.
 

Er murmelte etwas ungehalten, weil der kleine Bengel ihn wach gemacht hatte und verfluchte Potter erneut für seine Aktion. Trotzdem konnte er sich ja nun um das Baby kümmern, das überlebte er ja schon. Außerdem schob er es einfach darauf, dass der Kleine ihn sonst mit seinem Geschrei nur auf die Nerven ging. Das war, wie er sich einredete, der einzige Grund. Snape sah sich um und nahm die Milchflasche vom Schreibtisch, die Harry ihm hingestellt hatte. Der Lehrer hielt dem Baby den Nuckel hin und sah zu, wie Tom diesen in Mund nahm und begann zu saugen. Aber nicht lange und dieser verzog das Gesicht und stupste mit seiner Zunge ein paar Mal gegen die Flasche. Severus bemerkte plötzlich verwundert, wie die Flasche sich erwärmte und Tom dann wieder zufrieden weitersaugte. Seine Augen wanderten halb verschlafen durch den Raum.
 

Snape war doch ziemlich erstaunt, der Kleine konnte mit seinen knappen zwei Tagen seine Magie bereits einsetzen und in seinem Unterbewusstsein so kontrollieren, dass er das bekam, was er wollte, wie zum Beispiel seine warme Milch. Da dem Baby selbst noch nichts davon bewusst sein konnte, musste man wirklich ein Auge auf ihn haben, denn so konnte er selbst als kleines Baby gefährlich werden. Aber bisher kam ihm der Kleine, wenn er es sich genau überlegte, noch gar nicht so gefährlich vor. Das hieß nicht, dass er nun unaufmerksamer war. Er wollte den Balg auch so schnell wie möglich wieder loswerden. Sobald er Potter wieder sah. Als Tom fertig war mit Trinken, drückte er mit seiner Zunge gegen die Flasche und Severus nahm sie ihm weg. Das Baby sah ihn an und gähnte. Dann hickste es und ein Schwappen Milch kam wieder hervor und lief über seine Wange auf Snapes Roben.
 

„Oh nein…“, der Lehrer musste sich zusammenreißen, um nicht zu fluchen, tupfte den Mund des Kleinen mit einem Tuch ab und reinigte sich mit einem Zauber. Tom war schon wieder halb am Schlafen und so legte er den Kleinen aufs Bett, um sich fertig zu machen. In der Nacht wurde er ungefähr noch sechs Mal geweckt und irgendwie verstand der Lehrer Potter langsam, dass dieser so müde und fertig, alleine nach zwei Nächten war. Es war eine anstrengende Aufgabe, sich um ein Baby zu kümmern. Am nächsten Morgen schlurfte er völlig müde mit dem Baby auf dem Arm in die Küche und machte sich Kaffee. Er unterdrückte ein müdes Gähnen. Tom schlief friedlich und ihm schien es völlig egal, dass er seine Mitmenschen um deren Schlaf brachte. Er schien glücklich und zufrieden.
 

„Kleiner Balg.“, fluchte Severus, als er an seinem schwarzen Kaffe nippte. Es hatte ihm eigentlich nichts ausgemacht, sich um das Baby zu kümmern und den Kleinen irgendwie…ja, er konnte es nicht anders ausdrücken…in sein Herz geschlossen. Doch das gab er sicher nicht zu und er hatte auch nicht vor, sich weiter um das Baby zu kümmern. Das sah er gar nicht ein. Er wollte Tom ja nicht mitnehmen, Potter konnte das schön alleine machen. Snape war wütend auf den Schüler und seine dämliche Idee, dass er den Jungen einfach bei seinem Lehrer lassen konnte. Tom war gerade wieder wach und schielte zwischen seinen Augenliedern hervor. Er gähnte herzhaft. Severus seufzte. „Verdammter Bengel.“, sagte er nur, um sich selbst erneut klar zu machen, dass er den Kleinen nicht in sein Herz schließen durfte.
 

Während Snape sich rumärgerte, obwohl er irgendwie schon gut drauf war, durchsuchte Harry aufmerksam die Bibliothek. Er hielt sich vor allem in dem Bereich, was zu seiner Zeit die „Verbotene Bibliothek“ war, doch hier waren selbst diese Bücher noch erlaubt. Die meisten handelten von schwarzer Magie. Die Bücher, auf welche Flüche lasteten, waren hinter einer dicken Glasvitrine mit unzähligen Bannzaubern geschützt. „Hi, suchst du was?“, hörte Harry plötzlich hinter sich und er erschrak etwas. Er drehte sich um. „Oh, hallo Richard…“, sagte er und versuchte sein Herzrasen wieder zu kontrollieren. „Entschuldige bitte, ich wollte dich nicht erschrecken, Harry. Du sahst nur aus, als wenn du was Bestimmtes suchst. Ich dachte, ich könnte dir helfen.“, Richard lächelte ihn freundlich an und Harry verlor sich fast in den grünen Augen. „Das macht doch nichts… ja, ich suche ein Buch über seltene magische Fähigkeiten, die nur wenige Zauberer beherrschen.“, erklärte Harry dem Gryffindorvertrauensschüler.
 

Richard überlegte. „Hm…ich glaube das hatten wir in unserem vierten oder fünften Jahr. Meinst du besondere Fähigkeiten, die nur wenige lernen können oder besondere Fähigkeiten, die man dann schon angeboren hat und die nur bei höchstens jedem tausenden vorkommt?“ „Ja, genau die angeborenen Fähigkeiten meine ich.“, Harry nickte bestätigend und auf Richards Handzeichen hin folgte er ihm durch die Regalreihen in den fast hintersten Gang, der ziemlich dunkel war, da keine Fenster mehr da waren. Die Bücherregale sorgten zusätzlich dafür, dass das Licht von vorne nicht durchdrang. Auf dem Tisch standen ein paar Kerzen. Richard sah sich nun die Buchreihen genau an und zog dann ein dickes, braunes Buch hervor. „Hier, das ist es.“ Er reichte es Harry. „Danke.“, sagte der und sah sich das Buch an. „Besondere magische Fähigkeiten“, stand in goldenen Buchstaben auf dem Ledereinband. Harry sah wieder zu Richard auf, der ihn anlächelte.
 

„Wo ist eigentlich Tom?“ „Oh ich habe ihn über Nacht bei Professor Grant gelassen.“, Harry hatte endlich mal wieder eine Nacht ausschlafen können und er schlief sogar recht gut. Dass er den Kleinen bei Snape gelassen hatte, machte ihm kein schlechtes Gewissen. Er glaubte schon, dass Snape sich um den Kleinen kümmerte. Morgens war er schon früh aufgewacht und da er noch Zeit bis zum Unterrichtsbeginn hatte, sie hatten nämlich Freistunden, war er in die Bibliothek. Er wollte sich endlich über diese besonderen Fähigkeiten informieren, die Tom in sich trug. „Ach so, kümmert ihr euch also beide um ihn?“ „Im Moment ja.“, Harry musste leicht schmunzeln, „Ich komme sonst gar nicht mehr zum Schlafen.“ „Ansonsten habe ich kein Problem mich auch mal um ihn zu kümmern.“, bot Richard an, „Ich bin ja auch der älteste von acht Geschwistern.“ „Oh, das ist wirklich nett von dir, Richard.“, Harry setzte sich mit dem Buch an den Tisch und Richard setzte sich ungefragt gegenüber hin.
 

Harry schlug nun das Buch auf und sah sich das Inhaltsverzeichnis an. Richard blieb stumm sitzen und beobachtete ihn. Harry fand dessen Nähe keines Wegs unangenehm. Ganz im Gegenteil. „Wo sind denn die anderen?“, fragte der neue Slytherin beiläufig, als er eine Seite suchte. „Vermutlich noch im Slytheringemeinschaftsraum.“, Richard lächelte wieder, „Wie sagt Jason immer… Sie verbringen ihre Zeit lieber mit etwas sinnvollerem als Lernen. Ich frag mich noch immer, wie er Klassenbester sein kann.“ Harry lachte leicht. Er mochte Richard wirklich gerne. Natürlich auch die Slytherins, die alle nett zu ihm waren. Trotzdem war es mit Richard irgendwie noch anders. Harry konnte es nicht beschreiben. Nun dachte er aber nicht weiter drüber nach, denn er hatte gefunden, wonach er suchte. Eine genaue Beschreibung über die Fähigkeiten, die Tom offensichtlich in sich trug. Harry sah noch Mal zu Richard, der jetzt ruhig war, da er den Slytherin lesen lassen wollte und lächelte noch mal. Dann begann er zu lesen:
 

„Es ist nicht viel über diese besonderen, magischen Fähigkeiten bekannt, die von Geburt an vorhanden sind. Nur etwa jeder tausende Zauberer trägt die Fähigkeiten in sich und bei vielen wird es gar nicht festgestellt. Umso eher die magischen Fähigkeiten zum Vorschein kommen, umso mächtiger ist der Zauberer, der sie in sich trägt. Durchschnittlich werden die magischen Fähigkeiten bei Betroffenen zwischen dem 12 bis 18 Lebensjahr entdeckt. Bei besonders mächtigen Zauberern geschieht dies schon vor dem fünften Lebensjahr.
 

Folgende Fähigkeiten weißt der oder diejenige auf:
 

Sie können die Emotionen und Gefühle ihrer Mitmenschen spüren und das auch schon unbewusst als Babys, selbst wenn ihre Mitmenschen sehr verschlossen sind. Außerdem können sie die Gefühle genau kontrollieren. Sie können einen Mitmenschen alleine durch ihre Anwesenheit wütend, traurig, aber auch fröhlich machen und dafür sorgen, dass sie entspannen. Auch im Babyalter passiert dies alles unbewusst. Sie sind fähig, die Gedanken der Menschen ohne den Imperio-Fluch zu steuern.
 

Zauberer und Hexen mit diesen Fähigkeiten übernehmen oft die Führung und gewinnen schnell das Vertrauen ihrer Mitmenschen. Treffen jedoch zwei Zauberer mit diesen Fähigkeiten aufeinander, kommt es häufig zu einem Machtkampf, der erst beendet ist, wenn einer nachgibt. Doch dies geschieht äußerst selten.
 

Die Betroffenen spüren Magie im Umfeld von über 10 Kilometern auf. Das bedeutet, sie spüren Banne und Zauber, die auf etwas liegen oder in einem Gegenstand sind und erkennen die Magie, wenn sie ihnen bereits bekannt ist und sie erkennen auch normale Menschen und Zauberer. Genauso sind sie fähig, die besten Lügen von der Wahrheit zu unterscheiden. Es ist unmöglich, ihnen etwas vorzumachen. Sie sind besonders schlau und haben keine Probleme, die kniffligsten Sachen ganz ohne Hilfe zu lösen.
 

Die Zauberer und Hexen mit dieser Magie erlernen komplizierte und schwierige Zauber in kürzester Zeit, während normale Zauberer dafür Jahre brauchen oder besagte Zauber nie erlernen. Neben ihren besonderen Fähigkeiten haben die Zauberer auch oft von Geburt an Begabungen wie Parsel, Telepathie, Unsichtbar machen, apparieren auch durch Banne und Schweben ohne Besen, sowie Wahrsagen. Diese Fähigkeiten können aber auch normale Zauberer von Geburt an haben, was nur äußerst selten vorkommt.
 

Die besonderen Zauberer und Hexen entwickeln allerdings auch häufig zwei Persönlichkeiten, die sie beide kontrollieren. Allerdings kann die zweite Persönlichkeit oft gefährlich werden. Verhindern kann man die Entwicklung einer zweiten Persönlichkeit nur durch besondere Erziehung und guter Betreuung.
 

 

 

 

Eine weitere Besonderheit ist, dass die Magie, die der betroffene Zauberer ausstrahlt so stark ist, dass andere Magie im Raum oft schwer zu erkennen ist."

 


 

 

Harry las den Artikel noch ein paar Mal. Langsam machte das alles Sinn. Vor allem der letzte Abschnitt wies darauf hin, wieso der Hut sich so sicher war, dass Harry noch Slytherin gehörte. Harry hatte zu dem Zeitpunkt Tom auf dem Arm gehabt. Jetzt wusste Harry auch, wieso er sich so gut entspannen konnte und wenn er überhaupt die Möglichkeit hatte, auch zu einem ruhigen Schlaf fand. Das lag alles an Toms Anwesenheit. Harry fand das auch gar nicht schlecht. Aber noch mehr Sachen wurden jetzt klarer, obwohl er sich dazu nie die Fragen gestellt hatte. Voldemort war somit wohl auch die zweite Persönlichkeit von Tom Riddle und sie hatte sich in den Vordergrund gedrängt. Doch man konnte ja auch verhindern, dass dies geschah und Harry hatte genau das vor. Außerdem war jetzt klar, wieso Dumbledore und Tom sich so hassten, denn beide trugen diese besonderen Fähigkeiten in sich. Jetzt war auch klar, wieso Dumbledore ihre Geschichte geglaubt hatte. Er war Fähig Lügen von Wahrheit zu unterscheiden.
 

Parsel sprechen konnte Tom auch und er konnte sicherlich auch Telepathie, sich unsichtbar machen, ohne Bewesen schweben und solche Sachen. Wann die Magie bei ihm ausbrach, konnte Harry nicht ahnen, aber er konnte sich vorstellen, dass dies noch vor dessen fünften Geburtstag geschah. Zum einen war die Magie, die das Baby in sich trug schon unheimlich, doch wenn er sie kontrollieren konnte und später einmal zur guten Seite gehörte, musste man sich sicherlich keine Sorgen machen. Harry seufzte und klappte das Buch zu. Er lächelte zufrieden. Erst jetzt fiel ihm wieder ein, dass Richard ja ihm gegenüber saß. Der hatte ihn die ganze Zeit neugierig gemustert. „Hattet ihr die magischen Fähigkeiten gar nicht im Unterricht durchgenommen?“, fragte der ihn nun interessiert.
 

„Doch schon, aber ich wollte mich noch mal genauer informieren…weißt du…“, Harry zögerte kurz, „Ich habe bei Tom ein paar Anzeichen gesehen und vermute, dass er eventuell zumindest ein wenig von diesen Fähigkeiten in sich tragen könnte.“ „Wirklich? Das ist ja interessant. Und was meinst du jetzt?“ Richard war wirklich überrascht, scheinbar aber auch total gespannt. „Hm…ich denke, dass er schon ein paar der Fähigkeiten in sich trägt. Mal sehen, wie das in den nächsten Jahren wird.“ Harry stand auf und packte das Buch zurück ins Regal. „Ich geh Professor Grant jetzt auch erstmal erlösen. Ich vermiss den Kleinen schon richtig.“ Richard lächelte Harry an. „Kommst du mit?“, fügte Harry noch an ihn gewandt hinzu. „Natürlich.“ Richard stand auf und folgte ihm aus der Bücherei. Gemeinsam gingen sie in die Kerker und zu Snapes Büro. Harry klopfte an. „Was?“, fauchte Snape von drinnen. Harry verdrehte die Augen und trat ein.
 

„Morgen Professor Grant. Ich wollte Tom abholen.“, sagte er, als er eintrat. Snape funkelte ihn unglaublich wütend an und schien sehr schlecht gelaunt zu sein. „Gut, dann kannst du den kleinen Balg ja jetzt suchen.“, fauchte er. Harry sah ihn verwirrt und besorgt an. „Wieso?“, fragte er misstrauisch und verengte die Augen. „Er hat sich unsichtbar gemacht, vielleicht hat er sich auch zu einem anderen Ort gezaubert.“, knurrte Snape wütend und verschränkte die Arme. „Wieso hat er das gemacht?“, Harry wurde wütend auf Snape. Das war natürlich klar, dass irgendwas passieren musste. „Gar nichts, ich war nur wütend und als ich eine Tasse fallen gelassen habe, hat er sich erschrocken. Es war aus Versehen, verstanden.“, fauchte Snape aggressiv. Harry verdrehte die Augen. „Vielleicht wäre er ja wieder aufgetaucht, wenn Sie sich endlich beruhigt hätten.“, knurrte er zurück. Richard sah sie abwechselnd an und wusste scheinbar nicht genau, was er davon halten sollte. Harry seufzte jetzt. Er machte sich Sorgen um Tom. Er musste ihn jetzt finden, doch das wurde sicher schwierig, wenn der sich unsichtbar gemacht hatte. „Verdammt…“, knurrte er und versuchte es mit ein paar Suchzaubern. Ohne Erfolg.
 

 






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