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Die Zeitreise Kapitel 3
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Kapitel 3 Erste Erfahrungen

Der 15-jährige Harry Potter räumte gerade im Raum der Wünsche auf. Diesen Raum benutze er, um anderen Schülern Verteidigung gegen die dunklen Künste beizubringen. Sie nannten sich Dumbledores Armee, doch darüber war ja einiges bekannt. Es war ihre erste Stunde nach den Weihnachtsferien. „Geht schon mal vor.“, sagte Harry zu Ron und Hermine. Das taten seine Freunde auch ohne weitere Fragen. Harry bemerkte aber gar nicht, dass noch jemand im Raum war. Er stapelte gerade die Kissen, als er Schritte hinter sich hörte. Harry drehte sich um. Seltsamer Weise hatte er ein Dejavue. Eine Woche vor Weihnachten hatte er bis hierher so etwas Ähnliches erlebt.
 

Da hatte allerdings Cho Chang dann hinter ihm gestanden. Doch das war eindeutig nicht Cho. Es war ein junger Mann zwei Klassen über Harry und somit in der Abschlussklasse. Harry wusste, dass der Junge nach Ravenclaw ging, doch er konnte sich den Namen einfach nicht merken. Es war irgendetwas Spanisches. Der 18-jährige war ziemlich attraktiv. Er hatte dunkelbraunes Haar, wovon ihm einige Strähnen ins Gesicht fielen. Seine dunkelbraunen Augen hatten eine verblüffende Ausstrahlung. Er war groß und braungebrannt, dünn, aber auch gut trainiert. Harry hob leicht eine Augenbraue. Der Ravenclaw hatte ein süßes Lächeln aufgesetzt und trat näher, sagte aber nichts.
 

Harry wusste nicht, wieso, aber er wurde nervös und sein Herz begann zu rasen. „Ich finde, du machst den Unterricht wirklich sehr gut.“, sagte der Größere mit tiefe Stimme, die Harry eine angenehme Gänsehaut verpasste. „Danke.“, antwortete er also leise. Er war einfach nicht mehr fähig, in normaler Lautstärke zu reden. Der Ravenclaw stand genau vor ihm und sah zu ihm runter. Er war über einen Kopf größer, als der zierliche Gryffindor. Harrys Herz hatte seinen Rhythmus verloren. Er konnte nicht beschreiben, was er im Moment fühlte und wo diese Gefühle herkamen. Er war nicht einmal fähig, sie zu beschreiben, wusste nicht, ob sie gut oder schlecht waren. Harry starrte einfach nur in die dunkelbraunen Augen, die ihn so intensiv ansahen.
 

„Wirklich, ich habe dich in den Unterrichtsstunden beobachtet. Du machst das gut.“, er sprach leise und sanft zu dem Jüngeren, „du hast eine unglaubliche Ausstrahlung.“ „D- danke.“, Harrys Stimme bebte und er war sicher um einige Nuancen röter geworden, „Du bist auch nicht…schlecht.“ Tatsächlich, erst jetzt fiel Harry selbst erst auf, dass er die letzten Tage wirklich besonders diesen speziellen „Privatschüler“ oft beobachtet hatte. Doch das war ihm bisher gar nicht richtig bewusst geworden. Er hatte den Älteren auch nicht nur beobachtet, weil dieser ein unglaublich talentierter Zauberer war. Es war wohl eher seine Ausstrahlung, die den Gryffindor fasziniert hatte.
 

Harry starrte immer noch in die faszinierenden Augen des Älteren, nicht fähig, den Blick abzuwenden. Er traute sich nicht einmal zu blinzeln. Der Ravenclaw lächelte ihn weiterhin an und kam ihm langsam mit dem Gesicht näher. Automatisch öffnete Harry leicht seinen Mund. Er befürchtete fast, dass der Ravenclaw hören konnte, wie sein Herz rasend schnell schlug, denn das sprang ihm fast schon aus der Brust. Harry spürte, wie sich die Hände des Älteren auf seine Hüften legten und ein angenehm warmes Gefühl breitete sich in ihm aus. Harry sah noch immer in die Augen, die seinem Gesicht langsam näher kamen. Als sich ihre Nasen sanft berührten, schloss Harry die Augen. Da spürte er warme, weiche Lippen, die die seinen berührten.
 

Harry seufzte leise auf, sein Herz schien für einen Augenblick stehen zu bleiben, bevor er regelmäßig und hart weiter schlug. Der Gryffindor erwiderte den Kuss nun vorsichtig und er legte seine Arme um den Größeren. Eine Zunge strich über seine Lippen und bereitwillig öffnete Harry seinen Mund. Neckisch stupste er mit seiner eigenen Zunge gegen die andere. Er fand einfach keine Worte für das, was er im Moment fühlte. Es war einfach…schön. Unglaublich schön. Übernatürlich schön. Ganz anders als mit Cho. Die Tatsache, dass er hier einen Mann küsste, hatte er ganz aus seinem Gehirn verdrängt. Harry hoffte, dass dieser Moment nie endete.
 

Allerdings ging ihnen bald die Luft aus und sie waren gezwungen, sich zu trennen. Keuchend und mit leicht geschwollenen Lippen sahen sie sich an. „Du bist wirklich süß.“, flüsterte der Namenlose und Harry wurde leicht rot um die Nasenspitze. Der Ravenclaw lachte leise und drückte Harry sanft nach hinten, dass der auf die gestapelten Kissen fiel. Der Braunhaarige lag nun halb über ihm und küsste Harry wieder sanft. Er verteilte auch Küsse auf dessen Kinn und Hals und jede einzelne Stelle, die er mit seinen weichen Lippen berührte, brannte angenehm. Harry keuchte leicht erregt und wurde rot. Etwas verschämt sah er weg. Der andere legte jedoch sanft seine Finger unter Harrys Kinn und hob es wieder an. „Ist okay, ich will dich hören.“, raunte er ihm ins Ohr und Harry spürte gleichzeitig, wie seine Hose immer enger wurde.
 

Eine angenehm warme Hand, die trotzdem Schauer über Harrys Körper jagten, strich unter seinen Pullover. Doch dieser Moment schien einen Schalter bei ihm umgelegt zu haben. Er griff nach der Hand und zog sie wieder raus. „Nicht.“, sagte er schnell und verunsichert, „Ich…ich kann nicht.“ Er drückte den Ravenclaw an von sich weg und stand schnell auf. „Hey, was ist denn?“, der Spanier sah ihn leicht schmollend an. „Ich…also…das geht einfach nicht. Ich…“; Harry fand nicht die richtigen Worte. Er war verunsichert, wenn er daran dachte, was der Ältere mit ihm tun wollte. Nervös…ein wenig Hilfe suchend sah er sich im Raum um und verschwand dann fluchtartig aus diesem, ohne, dass er sich noch einmal umdrehte.
 

~~~
 

„Potter, hörst du nicht? Du sollst aufwachen. Wir sind gleich da.“, ‚sanft’ wurde Harry von der vertrauten Stimme seines Lehrers geweckt. Müde sah der Gryffindor auf. Tom lag noch in seinen Armen und schlummerte. Dabei machte er wieder seine Saugbewegungen mit dem Mund und sah richtig niedlich aus. Die Lokomotive wurde nun langsamer und fuhr in den Bahnhof Kings Cross ein. Mit quietschenden Reifen kam er Zug zum stehen. Einige Personen strömten durch den Gängen nach draußen. Harry und Snape erhoben sich schweigend und schlossen sich der Menge an. Sie hatten ja kein Gepäck, bis auf das Baby. „Hm.“, Harry sah sich im Bahnhof Kings Cross um. Sie waren bei Gleis 8 ausgestiegen. Allerdings schien es nicht mehr Gleise zu geben. Scheinbar waren Gleis 9 und 10 noch nicht erbaut. Das war natürlich schade, denn so konnten sie nicht sehen, ob sie zu Gleis 9 ¾ kamen.
 

Harry setzte sich erst einmal auf eine Bank, wo er Tom die Flasche gab, denn der Kleine hatte schon wieder angefangen zu schreien. „Nerviger kleiner Balg. Kann er eigentlich nur Schreien? Das geht jede Stunde so.“, knurrte Snape mal wieder genervt und ging auf dem Bahnsteig auf und ab, der immer leerer wurde. „Er ist ein Baby. Natürlich macht er noch nichts anderes als Schreien und Schlafen.“, verteidigte Harry den Kleinen, „Er hat eben Hunger. Außerdem schreit er nicht stündlich, sondern alle zwei Stunden.“ Der Schüler legte das Baby nun über seine Schulter. Sofort kam das Bäuerchen und mit dem spuckte das Baby auch gleich wieder ein wenig Milch mit aus. Harry seufzte und da sein Shirt nun eh hin war, wischte er den Mund des Kleinen mit diesem sauber.
 

Snape verzog dabei nur angewidert das Gesicht. Auf seiner Robe war wahrscheinlich nie auch nur ein Fleck. Snape war der schlimmste Perfektionist, den Harry kannte. Nahezu unerträglich…nein, es war unerträglich. An allem hatte der Mann etwas auszusetzen und er fand immer etwas und wenn alles perfekt zu laufen schien. Harry konnte dazu nur noch seufzen. Er gab sich auch Mühe, gar nichts mehr dazu zu sagen. Auch wenn es schwer war, Tom die ganze Zeit zu tragen und seine Arme schmerzten, Snape hatte sich natürlich nicht angeboten, das Baby zu tragen. Sicher war dies unter seiner Würde, ein kleines Baby auf den Arm zu nehmen. Harry wollte ihn auch gar nicht erst fragen. Allerdings hatte er jetzt eine Idee und zauberte sich eine Babytragetasche. Diese schnallte er sich um den Bauch und das Baby legte er vorne rein.
 

Der Kleine hatte auch gleich seinen Kopf auf Harrys Brust abgelegt. Er war natürlich auch noch nicht fähig, sein Köpfchen alleine zu heben und zu stützen. Seine dunkelblauen Augen fielen dem Kleinen auch langsam wieder zu. Harry lächelte fröhlich. Er liebte diese Äuglein einfach. Er liebte dieses Baby und dabei war Tom nicht einmal 24 Stunden alt. Er streichelte dem Baby über das flauschige, schwarze Haar. Er wirkte wirklich wie ein kleiner Engel. Dieses Baby und Lord Voldemort alias Tom Riddle waren für ihn schon lange zwei verschiedene Personen geworden. Er hoffte, dass er sein Ziel auch wirklich erreichte und er Tom zum Guten großziehen konnte. Aber was hatte Snape gesagt?
 

Er musste schon in dieser Zeit bleiben, wenn er Riddle aufziehen wollte? Harry sah das anders. Wenn er Tom mit in ihre Zeit nahm, dann konnten sie oder konnte er ihn dort großziehen. Wenn sie Tom mitnahmen, verschwand dieser aus der jetzigen Zeit und somit war ihre Aufgabe erfüllt, Voldemort aufzuhalten, da er gar nicht in dieser Zeit existierte. Vielleicht stellte Harry es sich auch einfacher vor, als es war. Er seufzte frustriert. Momentan kamen sie sowieso nicht in ihre Zeit zurück, also brauchte er sich noch keinen Kopf drüber zu machen. Er ärgerte sich schon ein wenig über Snape, dass der das Zeitglas verloren hatte. Aber Snape hatte natürlich ihm die Schuld dafür gegeben. Harry war nicht erpicht darauf, in seine Zeit zurückzukehren. Zumindest nicht, wenn sie so verlief, wie die letzte Zeit, seit Voldemort die Macht übernommen hatte. In dieser Zeit fühlte er sich auch nicht besonders wohl. Diese Zeit war ihm bis hierher einfach fremd. Die ganzen Menschen waren einfach anders und die ganze Lebensweise war komplett verschieden.
 

„Könnten wir dann langsam weiter?“, fragte Snape schon wieder gereizt, als Harry mit dem schon wieder schlafenden Baby noch immer auf der Bank saß und keine Anstallten machte, aufzustehen. Aus seinen Gedanken gerissen sah der Gryffindor zu Snape auf. Der sah ihn mit verschränkten Armen und wütendem Gesichtsausdruck an. „Ist ja gut, ich komme ja schon.“, Harry setzte das Baby zurück in seine Tragetasche und stand auf. Sie verließen den Bahnhof. „Der Tropfende Kessel“ war nicht weit weg vom Bahnhof und Harry hoffte, dass es die Bar und den Eingang zur Winkelgasse bereits gab. Er erzählte Snape seine Gedanken und der blaffte: „Natürlich, den Eingang zur Winkelgasse gibt es schon länger als Hogwarts selbst. Würdest du im Unterricht aufgepasst haben, Potter, wüsstest du das.“ „Tut mir ja leid.“, auch Harry war wieder gereizt, „Aber bei ‚Geschichte der Zauberei’ mit Professor Binns ist es einfach ziemlich einschläfernd. Sie hatten den Geist doch auch schon als Lehrer gehabt.“
 

Snape schnaubte. „Ich habe mir trotzdem Mühe gegeben, aufzupassen und habe immer gute Zensuren in dem Fach gehabt.“ Oh ja, natürlich. Harry vergaß. Snape war perfekt. Das hieß auch, dass er im Unterricht des langweiligsten Lehrers, den man sich überhaupt vorstellen konnte, auch nicht einschlief. Er verdrehte die Augen, als sie eine durch das alte London gingen. Es gab noch keine Straßenbahnen. Ersetzt wurden sie durch unzählige Kutschen, die wie Taxen wirkten. Die Luft in der großen Stadt roch sauber. Ab und zu vielleicht mal nach Pferd. Ab und zu fuhr ein altes Automobil an ihnen vorbei, welches aber nicht viel schneller über die Holperwege fuhr, als die Kutschen. Auf jeden Fall gab es hier schon mehr Automobile als in dem Dorf, wo sie Tom mitgenommen hatten.
 

Snape deutete auf eine kleine Straße und Harry erkannte sie wieder. Sie war fast menschenleer, doch Harry erblickte das vertraute, alte Haus, in dem der Pub „Der Tropfenden Kessel“ drin war. Sie hatten zu Fuß schon eine Zeit gebraucht, um hier herzukommen. Doch sie hatten den Weg über geschwiegen, was mal sehr angenehm war, so machten sie sich nicht die ganze Zeit gegenseitig fertig und da war dieses Beisammensein auch ganz nett. Tom schlummerte an Harrys Brust. Diese Saugbewegungen mit seinem Mund schienen schon normal für den Kleinen zu sein, denn er tat sie schon wieder und sah wieder richtig süß aus. Harry seufzte entzückt und strich dem Baby noch mal über die flauschigen Haare. Snape ging vor Harry auf den unauffälligen Eingang zu, der nicht darauf hinwies, dass dort ein Pub war.
 

Harry sah sich um und bibberte leicht. Der Januarbeginn war nicht besonders warm und er war froh, dass sie bald im Warmen waren. Snape öffnete die Tür zum Pub und hielt sie Harry auf. Der ging sofort rein. Es roch nach Pfeifenrauch und Alkohol, sowie einem unangenehmen Geruch nach altem Schweiß und abgestandener Luft. Harry verzog die Nase und sah besorgt zu Tom. „Warte kurz.“, Snape ging nach vorne zur Bar, wo ein ziemlich großer und breiter Zauberer im schwarzen Umhang stand und sich mit dem Unterarm auf die Ablage lehnte, als Snape sich mit ihm unterhielt. Er sah grimmig und missmutig aus, noch schlimmer als Snape selbst.
 

Harry beobachtete das und drückte Tom vorsichtshalber fest an sich. Hier und da saßen einige betrunkene Zauberer, die lauthals nach noch mehr Feuerwhiskey verlangten und hie und da rasteten sie auch mal aus. Der Mann hinter der Bar nickte Snape ein paar Mal zu, während der sprach und antwortete dann leise. Snape nickte nur und winkte Harry dann zu sich. Etwas unsicher ging der Gryffindor zu seinem Lehrer. „Und?“, fragte er diesen leise. „Wir können den Kamin hier benutzen um nach Hogwarts zu kommen.“, erklärte Snape kühl und sie folgten dem Wirt in einen Hinterraum. In einen, wenn man sich die muffelige und uneinladende Bar ansah, wirklich gemütlichen Kaminzimmer mit einer großen, alten Coach, wie es die Eltern von Harry Onkel Vernon im Wohnzimmer hatten.
 

Harry sah sich neugierig um. Hier waren einige Regale mit einigen Büchern in Ledereinband. Auf dem ersten Blick konnte er von den Titeln, die er erkannt hatte, sagen, dass es sich hauptsächlich um Schwarze Magie handelte. Wenn sich der junge Mann genau erinnerte, war die Schwarze Magie in dieser Zeit noch nicht so negativ bewertet worden. Das begann erst, als Voldemort an die Macht gekommen und die Schwarze Magie für seine Zwecke verwendet hatte. An sich fand Harry die Schwarze Magie sehr interessant. Sie war auch gar nicht viel schlimmer als die Weiße Magie, mit der man genauso gut Schaden anrichten, wie Gutes zaubern konnte. So war es auch in der Schwarzen Magie. Sie musste nicht nur für schlimme Sachen eingesetzt werden, denn es gab auch sehr viele gute Zauber. Der einzige Unterschied war, dass die Schwarze Magie mächtiger und sehr schwer beherrschbar war.
 

Der Wirt wies stumm zum Kamin und reichte Snape einen Pott Flohpulver. Snape nickte ihm dankend zu. Harry sah sie verwirrt an und fragte sich, ob es so die Art von griesgrämigen Menschen war, mehr nonverbal als verbal zu kommunizieren. Der Wirt nickte auch noch mal Harry zu und verließ den Raum wieder. „Tschüss.“, sagte Harry nur etwas verdutzt und sah ihm nach. Snape ging zum Kamin. „Potter, lass uns zusammen reisen, das ist sicherer, weil wir uns hier nicht richtig auskennen und nicht wissen, was uns erwartet. Es ist besser, wir bleiben zusammen.“, wie immer kühl, doch Harry war überrascht über Snapes Aussage. Aber na gut, er hatte Recht. In dieser ihnen fremden Zeit war es wirklich nicht sinnvoll, sich einfach zu trennen. Also stieg der Jüngere mit seinem Lehrer in dem Kamin. Sie mussten eng beieinander stehen und die Köpfe einziehen, da der Kamin ziemlich klein war.
 

Ihre Oberarme und Hüften berührten sich und Harry wandte etwas verlegen den Blick ab. Snapes Miene blieb ausdruckslos und er warf eine Hand voll Flohpulver in den Kamin. „Hogwarts, Büro Professor Dumbledore.“, sagte er laut und deutlich. Harry hatte noch schnell ein Tuch über Toms Gesicht gelegt und selbst seine Augen geschlossen, als sie sich nun in Windeseile um sich selbst drehten. Es dauerte nicht lange und sie kamen hustend und etwas verschmutzt in einem anderen Kamin wieder hervor. Als Harry sich ein wenig von dem Ruß aus dem Gesicht gewischt hatte und aufsah, sah er direkt in zwei verwunderte, blaue Augen die über den Rand der Halbmondbrille zu ihnen sah.
 

Albus Dumbledore…er war jung, bartlos und auch relativ gut aussehend. Sein langes, braunes Haar war zu einem Zopf zusammengebunden und er hatte scheinbar gerade ein paar Dokumente bearbeitet. Er hielt eine Feder in der Hand und auf dem großen Schreibtisch waren Unmengen an Pergamentrollen. Snape trat als erster aus dem Kamin und klopfte sich mit gerümpfter Nase etwas Ruß von seinem Umhang. Harry musste leicht grinsen. Doch nicht so perfekt, der fehlerlose Severus Snape. Harry folgte ihm dann und nahm das nun verschmutzte Tuch von Toms Gesicht. Das Baby schlief zum Glück noch. Harry hatte auch nach kurzer Sorge festgestellt, dass er schlief, denn er atmete noch immer laut und sein Bäuchchen hob und senkte sich bei jedem Atemzug. „Professor Dumbledore…“, Snape klang ein wenig erleichtert, verwundert, als er die jüngere Version des Mannes sah und daher auch etwas fragend. Der Mann nickte. „Ja, was kann ich für Sie tun?“, der spätere Direktor sah sie neugierig an und zeigte beim Lächeln seine weißen Zähne.

 






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