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Harry streichelte Tom über die weiche Babywange und sah Dumbledore an. Er war verwundert. Natürlich kam es wohl ab und zu mal vor, dass jemand durch den Kamin zu Dumbledore reiste. Trotzdem wirkte der Mann ziemlich gelassen und eigentlich nur neugierig, wer denn die beiden fremden Männer mit dem Baby waren. Aber so war Dumbledore eben. Harry hatte ihn noch nie erschrocken oder verwirrt erlebt. Immer nur freundlich und neugierig. Mit, wie Ron einmal gemeint hatte, einem leicht schwulen Hauch. Harry hatten laut lachen müssen, als der Weasley den Kommentar abgegeben hatte, doch er hatte ihm Recht gegeben. Hermine hatte Ron eher getadelt, wie er so etwas überhaupt denken konnte. Aber trotzdem, Dumbledore wirkte manchmal tatsächlich ein wenig schwul. Harry musste leicht kichern, als er daran dachte und Snape sah ihn fragend an.
 

Harry schüttelte nur den Kopf und trat zu ihm. Beide sahen zu Dumbledore, der sie noch immer erwartend ansah und sich eine Antwort auf seine Frage erhoffte. Doch weder Harry noch Snape wussten genau, wie sie ihre Situation schildern konnten. Harry überlegte, wieso genau sie eigentlich zu Dumbledore gekommen waren. Natürlich, sie erhofften sich Hilfe von dem Mann. Aber wie sollte Dumbledore ihnen helfen. Er war viel jünger als der Dumbledore, den sie kannten, vielleicht Anfang dreißig. Vielleicht war er ja noch gar nicht so weise und so schlau, wie der Albus Dumbledore, den Harry kannte. Und wie sollte er ihnen auch helfen? Wie aus dem Nichts ein Zeitglas her beschwören? Aber Dumbledore war es ja auch, der sie in die Vergangenheit geschickt hatte und der einzige, den sie kannten, der zu dieser Zeit schon lebte. Wenn sie Dumbledore ihre Situation genau schilderten, konnte es sehr gut sein, dass dieser eine Lösung fand oder sie zumindest unterstützte.
 

Harry konnte sich schon vorstellen, dass Dumbledore auch früher schon so gewesen war. Also dass er hilfsbereit und für andere da war, wo er konnte. Aber Harry hatte sich Dumbledore auch nicht als jungen, gut aussehenden Menschen, wie er jetzt einer war, vorstellen können. Snape räusperte sich auf einmal und trat an den Schreibtisch. Harry zuckte etwas überrascht zusammen und folgte ihm. Snape begann nun zu sprechen und versuchte es erst einmal mit Vorstellen: „Professor Dumbledore, ich bin Severus Snape und das ist Harry Potter…wir…brauchen Ihre Hilfe.“ Guter Anfang, dachte Harry sich, Snape überrumpelte Dumbledore nicht gleich damit, dass sie aus der Zukunft kamen und wartete die Reaktion des Professors ab. „Ja? Wie kann ich Ihnen helfen?“, wollte der Mann wissen und sah sie über seine Brille hinweg mit einem Lächeln an. Er musterte Harry und dann das Baby auf dessen Arm.
 

„Nun, wir haben ein Problem. Wir sind in der Zeit gereist. Wir kommen aus der Zukunft, um genau zu sein sind wir 70 Jahre zurückgereist.“ Snape erwiderte Dumbledores Blick und setzte sich, als dieser auf die Stühle wies. Auch Harry setzte sich und überließ Snape das Reden. Er wusste immer noch nicht so recht, was er sagen wollte. Außerdem hatte Snape bereits mit dem Reden begonnen. Also warum sollte er ihn noch unterbrechen. Er wunderte sich mehr über Dumbledore, der wirklich nur leicht überrascht wirkte und immer noch mehr neugierig war. Er fragte sich, ob der Braunhaarige ihnen ihre Geschichte überhaupt abkaufte. „Oh, tatsächlich?“, fragte Dumbledore, als Snape eine kurze Pause einlegte und er musterte die beiden Schwarzhaarigen genau. Diesen Blick kannte Harry auch von dem alten Dumbledore. Der so aussah, als wenn er versuchte, jemand mit seinen Blicken zu röntgen.
 

Snape nickte. „Ja.“ Er sah kurz zu Harry und dem Baby. „Sie, also so wie wir Sie kennen gelernt haben, sind Schuldirektor geworden. Allerdings gab es zu unserer Zeit einen schwarzmagischen Zauberer, ein wahnsinniger Massenmörder. Er tötete viele Zauberer und hasste Muggel und Muggelabstammende. Wir alle haben versucht gegen ihn zu kämpfen. Der Zauberer hat Sie gefürchtet und sein größter Feind war Harry Potter.“, Severus nickte zu Harry, „Das sagte zumindest eine Prophezeiung aus…aber das spielt jetzt keine Rolle. Wichtig ist, dass Voldemort, so hieß der schwarzmagische Zauberer, innerhalb vieler Jahre zahlreiche Anhänger um sich gescharrt hat. In unserer Zeit hat er vor einigen Wochen dann den Krieg gewonnen und die Macht über Hogwarts, die Zaubererwelt und das Ministerium erhalten. Einige von uns, darunter Sie und wir zwei…“, Snape nickte wieder zu Harry, „haben sich in einer Höhle versteckt. Wir haben dort einen Plan aufgestellt, dass zwei Leute in die Vergangenheit reisen werden, um Voldemort noch als kleines Kind zu töten. Sodass wir die Zukunft verändern, die ganzen unschuldigen Leute nie sterben müssen und Voldemort nicht an die Macht kommt. Potter und ich haben sich dafür bereiterklärt… nun wir sind also hier her gekommen und unser Problem liegt nun darin, dass wir das Zeitglas, mit dem wir hier hergereist sind, verloren haben.“ Snape endete seine Erzählung.
 

Harry seufzte, na wenigstens hatte er gesagt, dass sie es verloren hatten. Harry hätte dem Professor durchaus zugetraut ihn vor Dumbledore die Schuld in die Schuhe geschoben. „Ah…“, Dumbledore dachte offensichtlich über die Erzählung von Severus nach und legte die Fingerkuppen aneinander. Auch etwas, was er im höheren Alter noch oft tat, vor allem, wenn er nachdachte. „Nun, Ihre Mission war also, den Jungen Voldemort zu töten? Wie alt ist dieser Voldemort zu dieser Zeit.“, harkte der Mann noch mal nach. Harry und wie der merkte, auch Snape waren etwas überrascht. Sie hätten jetzt mit etwas anderem gerechnet. Zum Beispiel, dass Dumbledore erst einmal ihre Erzählung anzweifelte. Allerdings richtete Dumbledores Blick sich auch auf das Baby, welches Harry instinktiv leicht an sich drückte.
 

„Ähm…einen Tag.“, meldete sich nun auch mal der Gryffindor leise zu Wort, „Ich…konnte ein Baby einfach nicht töten.“, gestand er noch und streichelte Tom wieder über die Wange. Dumbledore lächelte leicht. „Das ist verständlich. Und Sie haben das Kleine mitgenommen?“ „Ja…es war…also ich…“ „Es war dumm.“, warf Snape ein und seine schwarzen Augen blitzten kurz. Harry grummelte. Er hatte schon gehofft, dass Snape sich zumindest in Dumbledores Gegenwart ein wenig von ihren Streitereien zurückhielt. „War es gar nicht.“, verteidigte Harry sich, „Sie haben ihn ja auch nicht töten können. Und wieso müssen wir ihn als älteren töten, wenn wir ihn als Baby einfach mitnehmen können. Das ist unmenschlich.“ „Red doch nicht, Potter. Und definiere mir erst einmal deine Meinung zu ‚unmenschlich’.“ Snape knurrte.
 

„Die Herren, wenn Sie sich beruhigen würden.“, versuchte Dumbledore den Streit zu schlichten, „Ich bin mir sicher, dass ist nun alles sehr stressig und verwirrend für Sie und ich bin sicher, Sie wollen jetzt schnellstmöglich einen Weg finden, zurück in Ihre Zeit zu kommen.“ Die Schwarzhaarigen sahen wieder zu dem Direktor. Sie wirkten beide leicht wütend, schwiegen aber. Snape verschränkte die Arme und Harry streichelte das schlafende Baby wieder, um sich zu beruhigen. Tatsächlich beruhigte ihn der Kleine, alleine, wenn er das niedliche Gesicht betrachtete. „Nun...“ Dumbledore dachte einen Moment nach, „Es könnte schwierig sein…in Ihrer Zeit gibt es scheinbar Mittel und Wege durch die Zeit zu reisen.“ Er sah die beiden aufmerksam an. Severus nickte.
 

„Ja, ein Zeitglas, sieht aus wie eine Sanduhr an einer langen, goldenen Kette.“, erklärte er dem jungen Dumbledore. „Ich erinnere mich nicht, dass es zu unserer Zeit einen solchen Gegenstand gibt.“, sagte Dumbledore, „Geschweige denn, dass es überhaupt Möglichkeiten gibt, durch die Zeit zu reisen.“ Harry und Snape keuchten gleich auf. „Das ist nicht Ihr Ernst.“, kam es etwas verzweifelt von Harry. Er wollte nicht für immer in dieser Zeit bleiben. Und das Zeitglas fanden sie sicherlich auch nicht wieder, denn sie hatten es schon Meilen weit hinter sich gelassen. Sie wussten ja nicht einmal, wo sie es verloren hatten. Oder war es vielleicht verschwunden, da es zu dieser Zeit noch keine Zeitgläser gab? Dumbledore sah die Schwarzhaarigen mitleidig an.
 

„Ich versichere Ihnen, ich werde Ihnen helfen, wo ich nur kann, damit Sie zurück in Ihre Zeit kommen. Allerdings wird es schwierig. Immerhin kenne ich keine Mittel zu dieser Zeit, durch die Zeit zu reisen… um die Zeit nicht zu sehr zu ändern sollten Sie zwar erst einmal in dieser Zeit bleiben, aber unter falschem Namen.“ Dumbledore überlegte kurz und sah die beiden Zeitreisenden an, die beide deprimiert und nachdenklich wirkten. „Welchen Berufhaben Sie zu Ihrer Zeit ausgeführt?“, erkundigte sich Dumbledore bei ihnen. „Ich war Lehrer für Zaubertränke.“, sagte Snape leise und immer noch abwesend mit seinen Gedanken. „Ich war in der sechsten Klasse in Gryffindor.“, berichtete Harry dem späteren Schuldirektor, der tatsächlich und ohne große Verwirrung ihre Geschichte abgekauft hatte. Vielleicht, so überlegte Harry sich, hatte der Mann ja die besondere Fähigkeit Lüge von Wahrheit zu unterscheiden.
 

Tom quengelte leicht, ballte seine kleinen Händchen zu Fäusten und öffnete dann müde die Augen. Harry lächelte den Kleinen an, der seinen Blick nur kurz auf Harrys Augen fixieren konnte, bevor er sich umsah. Er gähnte lautlos und suchte dann suchte er mit seinem Mund etwas. Vermutlich einen Flaschennuckel. Er versuchte an Harrys Pulli zu nuckeln. Der nahm ihm das vorsichtig aus dem Mund und holte eine Flasche aus einer Tasche, die er sich hervorgezaubert hatte. Die Flasche war mit einem Wärmezauber belegt, sodass die Milch ihre perfekte Temperatur behielt. Tom quengelte, als er nichts mehr im Mund hatte. Bevor er doch mit Weinen beginnen konnte, gab Harry ihm den Flaschennuckel in Mund. „Hier, Kleiner, hast du Milch.“ Er strich dem Baby wieder liebevoll durch das flauschige Haar. Gierig saugte das einen Tag alte Baby an der Flasche und noch während des Trinkens fielen ihm schon wieder die Augen zu.
 

Dumbledore hatte währenddessen geschwiegen und Harry dabei beobachtet, wie er sich um Tom kümmerte. „Ich denke…“, begann er, „Sie beide und auch der Kleine könnten in Hogwarts bleiben.“ Harry und Severus sahen überrascht auf. Sie wussten nicht, wie sie damit umgehen, ob sie sich nun freuen oder nicht freuen sollten. Natürlich, es war gut, dass sie eine Bleibe gefunden hatten und Hogwarts war ihnen immerhin vertraut. Auch wenn sie am liebsten zurück in ihre Zeit wollten, war Hogwarts zumindest das Beste, was ihnen in dieser Zeit passieren konnte. „Ist das Ihr Ernst?“, fragte auch Snape vorsichtshalber noch einmal nach. Auch er schien sehr erstaunt über diese Nachricht.
 

„Ja, wie gesagt, Sie sollten andere Namen annehmen und niemand sollte hinter Ihre Zeitreise kommen. Wir werden dann gemeinsam nach einer Lösung suchen… Und außerdem fehlt uns hier an der Schule ein zweiter Zaubertranklehrer. Sie könnten ebenfalls als Zaubertranklehrer eingesetzt werden und unserem Professor für Zaubertränke ein paar Stunden abnehmen. Das heißt, wenn Sie es wollen.“ Dumbledore nickte Severus zu und sah dann zu Harry. „Und Sie könnten wir für die sechste Klasse neu einschulen, dann werden Sie Ihren Abschluss hier machen. Ich will Ihnen beiden natürlich nicht zu viel Hoffnung machen. Es kann durchaus sein, dass wir erstmal keine Möglichkeiten finden werden, dass Sie zurück in Ihre Zeit kommen, vielleicht finden wir auch gar keine Möglichkeiten. Ich weiß nicht, wie ein solches Stundenglas erstellt wurde.“
 

Snape entgleisten alle Gesichtszüge und Harry war leicht geschockt, obwohl er sich auch schon das schlimmste vorgestellt hatte. „Nun…“, Snape knurrte leicht, „Ich werde hier unterrichten und Potter lässt sich einschulen…“ Er schwieg eine Weile und dachte über alles genau nach. „Aber ich werde für den Rest meines Lebens nicht in dieser Zeit bleiben wollen.“ Das hatte er eher zu sich selbst gesagt. Natürlich, Harry konnte ihn verstehen, doch er konnte scheinbar besser mit dieser Tatsache umgehen, als sein Lehrer. Aber Harry hing auch nicht sehr an seiner Zeit, so viele schöne Erinnerungen verband er nicht damit. Er wusste ja nicht viel über Snape und dessen Vergangenheit. Trotzdem, sie wollten beide in ihre Zeit zurück. Snape hatte sich wohl einfach noch keine Gedanken gemacht, dass sie auch in dieser Zeit stecken bleiben konnten und umso mehr schockte es ihn jetzt.
 

Harry sah wieder zu dem jungen Dumbledore. „Was ist mit Tom? Kann er…dann trotzdem bei mir bleiben?“ Er sah den Brünetten schon fast bittend an. „Ja, ich denke, du kannst ihn mitnehmen. Egal in welches Haus du eingeteilt wirst. Vielleicht solltest du dann aber ein Einzelzimmer bekommen, damit deine Mitschüler nicht zu sehr von dem Kleinen gestört werden. Wenn es dir nicht zu viele Umstände macht, dich nachts um den Kleinen zu kümmern. Natürlich könntest du auch zusammen mit Mr. Snape in eine Räumlichkeit. Wenn Sie sich zusammen um den Kleinen kümmern wollen.“ „Auf keinen Fall.“, warf Snape schnell ein, „Ich kümmere mich weder um den Balg noch um Potter.“ Er verschränkte die Arme und Harry funkelte ihn wütend an. Er meinte aber: „Es macht mir nichts aus, mich alleine um Tom zu kümmern.“
 

Harry drückte das Baby wie zum Beweis wieder an sich. Er hatte sich wirklich schon sehr in den Kleinen verliebt. Ein Wunder, dass das so schnell ging, immerhin hatte er Tom noch keine 24 Stunden bei sich. Trotzdem fühlte sich Harry verpflichtet für den Kleinen und er seufzte immer wieder verliebt auf, wenn er diese blauen Äuglein sah. Snape neben Harry verdrehte aber die Augen. „Potter, verdammt, verstehst du es nicht? Das Baby hat unglaubliche Kräfte. Er WIRD später wieder der dunkle Lord werden. Das liegt nicht an seiner Vergangenheit, es liegt daran, dass es einfach in seinem Blut liegt. Da wirst auch du nichts dran ändern können.“ Snape knurrte. Dumbledore sah die beiden schwarzhaarigen Männer abwechselnd an. „Ich glaube nicht, dass das so ist.“, sagte Harry ruhig, auch wenn er schon wieder wütend auf den Professor war, „Es gibt auch Zauberer, die mit dieser besonderen Magie geboren wurden, die nicht böse wurden. Und Tom wird nicht böse.“ Tom machte ein Bäuerchen und spuckte wieder Milch. Harry wischte es ihm liebevoll mit einem Tuch ab.
 

„Nun, wenn Sie über diese angeborenen Fähigkeiten eines Zauberers reden, die sehr selten vorkommen, versichere ich Ihnen…“, Dumbledore wandte sich vor allem an Severus, „dass der Kleine mit einer richtigen Erziehung auch gut werden kann. Es ist vielleicht nur ein wenig anstrengender. Aber das wirst du dann noch sehen.“ Harry sah Dumbledore genau an und war innerlich sehr froh, dass der Mann auf seiner Seite stand und auch nichts gegen Tom hatte. Er lächelte den Professor dankbar an. Der erwiderte das Lächeln. „Allerdings solltest du trotzdem ein wenig Unterstützung bekommen, aber da reden wir noch drüber.“ „Vielen Dank, Sir.“ Harry streichelte Tom wieder durchs Haar und freute sich wirklich sehr, dass sie eine wirklich gute Lösung hatten.
 

Hier in Hogwarts zu bleiben und Tom behalten zu können…besser hätte es nicht gehen können. Wer wusste auch schon, wann sie zurück in ihre Zeit konnten. Wie Dumbledore gesagt hatte, es konnte durchaus auch sein, dass sie vielleicht gar nicht zurück konnten. „Auch von mir…“, meinte Snape zwischen den Zähnen, „so können wir zumindest in Hogwarts bleiben. Wir kennen uns immerhin auch nicht in dieser Zeit aus.“ „Auch da werde ich Ihnen natürlich zur Seite stehen. Sie können jeder Zeit zu mir kommen. Ich muss natürlich nur noch mit dem Schuldirektor Armando Dippet reden, aber ich denke, er wird keine Einwände haben.“ Dumbledore lächelte die Beiden aufmunternd an und schob ihnen dann eine Dose mit Bonbons hin. „Zitronendrops?“ Harry sah Dumbledore verdutzt an und musste sich dann ziemlich zurückhalten, nicht laut loszulachen.
 

~~~
 

„Nun, Sie scheinen wirklich Erfahrungen in Ihrem Fach zu haben, Professor Grant.“ Armando Dippet sah zu Snape. Bevor sie zu dem Vorgänger Dumbledores gingen, hatten sich Snape und Harry noch neue Namen ausgesucht, unter denen sie zu dieser Zeit leben wollten. Ihre Vornamen hatten sie behalten, doch Snape hatte sich als Nachnamen Grant überlegt und Harry war nun ein Hastings. Tom wurde auch ein Hastings, damit niemandem auffiel, dass er der letzte Erbe Slytherins war. Harry hatte nach einer Weile eingewilligt, Tom als seinen Sohn auszugeben, während die Mutter tot war. Das war dem Gryffindor schon ein wenig peinlich gewesen, immerhin war er schwul und noch Jungfrau, doch zu dieser Zeit schien es ja auch noch üblicher zu sein, schon etwas früher Kinder zu haben.
 

Snape nickte. „Danke Professor.“, sagte er kühl. „Nun, dann werde ich Sie als weitere Kraft für den Tränkeunterricht einstellen. Ich denke, Sie könnten die ersten bis siebten Klassen von Slytherin und Gryffindor übernehmen und Professor Prins behält Hufflepuff und Ravenclaw. Snape sah etwas überrascht auf. Harry sah ihn etwas verwundert an und irgendwas in ihm arbeitete. Etwas, was Prins und Snape miteinander in Verbindung brachte. Da fiel es Harry wieder an. Halbblutprinz. In seinem letzten Jahr das Buch, das er im Tränkeunterricht hatte. Es hatte sich hinterher rausgestellt, dass dies Snapes Buch war und das Prins der Geburtsname seiner Mutter war. Vielleicht war diese Person ja Snapes Großmutter oder auch Großvater. Denn wenn es die Mutter war, dann hatte sie noch sehr spät Mutter werden müssen.
 

Snape war nur kurz überrascht und dann nickte er. „Okay.“ Er hatte zwar nur geteilten Unterricht, denn zu seiner Zeit hatte er alle Klassen, auch Ravenclaw und Hufflepuff gehabt, doch Harry fand, dass sein Lehrer für Zaubertränke zumindest schon etwas erleichterter wirkte. Dippet sah nun zu Harry. „Und Sie werden einfach noch einmal den Hut aufsetzten und der wird Sie dann in ein Haus einweisen.“ Harry nickte. Der Grund, wieso Dippet dem allen zusagte war, dass sie dem Schuldirektor gesagt hatten, dass sie aus Amerika kamen, wo sie vorher zur Schule gingen bzw. dort unterrichteten. Sie hatten angegeben, dass sie ausgewandert sind und dann einfach zusammen gereist waren.
 

Dippet holte nun den alten sprechenden Hut von einem Schrank. Dieser sah wie üblich ziemlich schäbig aus, doch er hatte nicht halb so fiele Flicken wie zu seiner Zeit. Der Grünäugige nahm den Hut entgegen und setzte ihn sich auf. ‚Hm.’, tauchte eine Stimme in seinem Kopf auf, ‚Sehr interessant. Nein, das ist aber eindeutig…’ Eine kurze Stille und Harry hob etwas verwirrt und abwartend seine Augenbrauen in die Höhe, die unter dem Hut verschwanden. ‚Nein, ich bin sicher, das wäre das beste für dich. Du kommst nach Slytherin.’ Harry zog sich den Hut wieder vom Kopf. Er starrte ihn überrascht an. Nicht weniger überrascht sah Snape seinen Schüler an. Beide hätten nicht damit gerechnet, dass Harry nach Slytherin kam. Bevor Harry sich jedoch mehr Gedanken drüber machen konnte, quengelte Tom los und Harry sah zu ihm. Wahrscheinlich war es auch ein Glück, dass Tom ihn ablenkte, denn sonst hätte Dippet was bemerkt und sich gewundert, wieso Harry und Snape so überrascht waren.
 

Harry legte den Jungen über seine Schulter und wiegte ihn sanft. Tom sah mit seinen müden Äuglein zu Snape. Der sah kühl zurück, doch umso länger das Baby ihn fixierte, desto verwirrter sah Snape zurück. Snape schluckte leicht. Diese kleinen Äuglein… er konnte dem Blick des Babys kaum standhalten und doch wagte er nicht, wegzusehen. Snape war froh, dass Potter ihm den Rücken zugedreht hatte, denn so bemerkte dieser nicht, dass sich ein leichtes Lächeln auf seine Lippen stahl. Etwas, war er lange nicht mehr getan hatte. Als wenn das Baby das bemerkt hätte, schien es jetzt zufrieden und es ließ sein Köpfchen, das vorher von Harrys Hand gestützt wurde, auf Harrys Schultern fallen. Snape verdrehte die Augen. Er fantasierte doch. Das Baby war keinen Tag alt, es konnte noch nichts bewusst tun. Es war sicherlich nur Zufall, dass das Baby scheinbar gelächelt hatte und seinen Kopf auf Harrys Schulter ablegte, als Snape anfing, leicht zu lächeln.

 






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