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Die Zeitreise Kapitel 13
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Kapitel 13 Herzklopfen
 

„DU HAST WAS?“ Harry erschrak so heftig vor Snapes Wutanfall zurück, dass er gegen die Tür stieß und die Tasche mit den Klamotten fallen ließ. Tom, der in dem Bettchen lag, welches Snape für ihn gezaubert hatte, wurde wach und fing heftig an zu schreien, doch zum Glück zauberte er sich nicht wieder unsichtbar. „SPINNST DU?“, Snape ließ sich weder von Harrys Zusammenzucken noch vom Babygeschrei zurückhalten. Schuldbewusst senkte der Schüler den Kopf, während Snape nun etwas leise auf ihn einschimpfte. „Wir sollten niemandem… NIEMANDEN… von der Zeitreise erzählen… verdammt, Potter.“, fluchte Snape und er legte seine Hände auf Harrys Schultern, „SIEH MICH AN.“ Nur vorsichtig sah Harry zu ihm auf. Snape machte ihm wirklich Angst, er hatte ihn zwar schon oft wütend erlebt, aber nicht so.
 

Snape seufzte noch mal tief, als er in Harrys Augen sah und fragte sich selbst, wieso er ausgerastet war, aber sobald er Richards Namen gehört hatte, hatte sich ein Schalter bei ihm umgelegt. „T- Tut mir Leid, Sir…“, Harry wandte sich aus Snapes Griff und ging zu Tom, um den Kleinen zu beruhigen. „Ich… es war… irgendwie aus Versehen… dass ich es ihm gesagt habe… ich wollte nur, dass er mich versteht und… es war ein Fehler… aber ich habe auch nicht gesagt, wie wir wirklich heißen… nur, dass wir durch die Zeit gereist sind.“ Snape stöhnte. „Jetzt ist eh zu spät, am besten lösche ich ihm bei der nächsten Gelegenheit die Erinnerung daran, ansonsten weiß es bald die ganze Schule.“ „Nein…“, bat Harry leise, „Er hat versprochen, dass er nichts weiter erzählt. Ich glaube ihm.“
 

Snape brummte nur leicht. „Du weißt, dass Dumbledore uns verboten hatte, etwas zu sagen.“, sagte er nun aber ruhiger. „Ja…“, murmelte Harry und wiegte Tom in seinen Armen, denn der schrie immer noch. Aber Harry mochte seinem Lehrer nun auch kein Kontra geben, denn der hatte ihn wirklich eingeschüchtert. Er wusste nicht einmal, wieso Snape gleich so heftig ausgerastet war. Harry hatte ja erwartet, dass der Lehrer wütend auf ihn wurde, aber dass der gleich so ausrastete? Tom hatte sich langsam wieder beruhigt aber Harry drückte ihn weiterhin fest an sich. Snape seufzte tief und sah Harry genau an. Dann murrte er noch mal. „Ich fasse es nicht. Du machst mich wahnsinnig. Immer tust du was, was du nicht tun sollst… Du bist wie…“, mitten im Satz brach Snape ab und starrte Harry etwas geschockt und überrascht an.
 

Harry sah nun zu ihm auf. „Ja? Wie wer?“, fauchte er nun doch, „Wie mein Vater?“ Snapes Blick wandte sich langsam zu Boden. „Nur zu komisch, dass Sie eine Affäre mit meinem Vater hatten und ihn somit geliebt haben… ja gehen Sie nur in die Küche, das wollen Sie wieder nicht hören, stimmt’s?“, fügte Harry noch hinzu, als Snape zu seiner Küche ging. „Halt den Mund, Hastings…“, meinte sein Lehrer nur wieder gereizt und auch etwas heiser in der Stimme. Er hatte sich schon gut an Harrys Decknamen gewöhnt und benutzte ihn ständig, um den Schüler anzufauchen. Tatsächlich sagte Harry nichts mehr. Er hatte eigentlich nicht vorgehabt, so gemein zu sein. Snape hatte einen ganz wunden Punkt, wenn das Gespräch auf Harrys Vater kam.
 

Er folgte seinem Lehrer mit Tom auf dem Arm in die Küche. Snape saß schon mit einer Tasse Kaffee am Tisch und als Harry eintrat, deutete er auf den Platz neben sich, wo auch schon eine Tasse Kaffe stand. „Danke.“, Harry setzte sich. Scheinbar wollte Snape nun im Stillen wieder Frieden schließen oder sich zumindest nicht mehr mit Harry streiten. Auch er wollte nicht noch mal Streit anzetteln. Ihm war selber klar, dass er Richard eigentlich nichts sagen durfte. Umso öfters hatte er den Gryffindor gebeten, dass er absolut nichts und niemandem etwas verraten durfte und Richard hatte dem immer wieder ruhig zugestimmt. „Vielleicht sollten wir, um einfach sicher zu gehen, auch Professor Dumbledore noch sagen, dass jemand bescheid weiß.“
 

Harry sah auf und meinte: „Aber der Dumbledore aus dieser Zeit…“ „PROFESSOR Dumbledore.“, unterbrach Snape ihn kühl. Harry holte einmal tief Luft, um ruhig zu bleiben und fuhr fort: „Professor Dumbledore aus dieser Zeit hat doch sowieso nicht die Informationen wie der Dum… Professor Dumbledore aus unserer Zeit. Und wenn Richard wirklich nichts verrät, ist doch alles in Ordnung.“ „Wegen dir ist eben nicht alles in Ordnung. Nun gut, wollen wir mal für dich hoffen, dass er wirklich dicht hält. Sonst kann ich noch wütender werden als eh schon.“, knurrte der Meister der Zaubertränke und schlürfte an seinem Kaffee. Harry seufzte nur und nickte. Wenigstens schien Snape nicht mehr vor zu haben, zu Dumbledore zu gehen.
 

Wieso Harry das so wichtig war, dass sie dem späteren Schuldirektor nichts verrieten, wusste er selbst nicht so genau. Vielleicht, weil er schon ein schlechtes Gewissen hatte, denn der Dumbledore aus der Zukunft hatte ganz deutlich festgestellt, dass absolut niemand von der Reise durch die Zeit wissen durfte, denn dadurch konnte viel geändert werden. Außerdem konnten Harry und Snape Probleme bekommen, auch wenn Harry nicht genau wusste, was für welche, dass hatte der Schuldirektor vor ihrer Zeitreise nicht genau erläutert. Harry schreckte aus seinen Gedanken, als Tom wieder begann zu quengeln. Er sah auf die Uhr. „Zeit fürs Fläschchen.“ Er drückte seinem Lehrer das Baby in die Hand, der Tom nur widerwillig an sich nahm und so hielt, als wenn er ihn so schnell wie möglich wieder an Harry abgeben wollte.
 

Währenddessen kramte Harry in seiner Tasche nach einem Fläschchen, dass durch einen speziellen Zauber, den Harry nun perfekt drauf hatte, wieder die perfekte Temperatur bekam. Harry überlegte kurz und drückte Snape das Fläschchen in die Hand. „Wenn Sie mir bei dem Kleinen helfen sollen, dann fangen Sie doch gleich an.“, schlug er gleich vor, „Und ich benutze dann mal ihr Bad. Wo haben Sie wohl Handtücher und so, dass ich mich duschen kann?“ Harry stand etwas missgelaunt auf, da er wieder bemerkt hatte, dass es Snape schon wieder zu viel war, dass er Tom nur halten sollte. Sein Lehrer brummte einen Augenblick genervt und meinte dann grimmig: „Im Schrank neben dem Waschbecken.“, ehe er Harry das Fläschchen aus der Hand riss um Tom zu füttern. Harry konnte nicht anders. Er grinste leicht triumphierend und ging in das Bad, das ans Schlafzimmer grenzte, wie er schon wusste.
 

Snape hatte das Baby währenddessen gefüttert und Tom war eingeschlafen. Er trug ihn ins Schlafzimmer und legte ihn dort in das bereitgestellte Babybett. Deutlich nahm Snape die Duschgeräusche nebenan im Bad wahr. Ziemlich deutlich. Als er aufsah, bemerkte er, woran es lag. Harry hatte wohl aus Versehen vergessen, die Tür richtig hinter sich abzuschließen und sie stand einen Spalt auf und wurde durch Windzüge immer wieder einen Spalt weiter geöffnet oder auch geschlossen. Snape ging zu der Tür, mit der Absicht, die Tür zu schließen, doch instinktiv sah er durch den offenen Spalt rein. Von hieraus hatte man eine gute Sicht auf die Dusche mit den durchsichtigen Vorhängen. Seine Hand legte er auf die Klinke und vorsichtig lehnte er sich gegen den Türrahmen.
 

Harry stand unter der Brause, den Rücken hatte er ihm zugedreht. Das Wasser tropfte auf seinen nackten Körper und zog seine Bahnen über den Rücken und die Beine, ehe es in dem Ausfluss landete. Snape hatte mit wenigen Zaubern das Bad in ein Bad aus seiner Zeit verwandelt. Das andere Bad war, wie er fand, eine Zumutung. Doch der Anblick nun… und vor allem mit Harry. Snapes Herz raste und er wusste, er bildete sich nur an, dass sich der duschende nun umdrehte und ihn mit blauen Augen grinsend ansah. James… er schüttelte leicht den Kopf und sah noch mal hin. Harry stand da und seifte sich gerade genüsslich ein, während sich das Wasser mit der Seife nun schäumte.. Und trotzdem wollte Snapes Herz nicht aufhören zu rasen, konnte er seinen Blick nicht abwenden… Harry war viel kleiner und schmaler als James… aber trotzdem, er war… heiß…
 

Das war das erste Wort, dass Snape dazu einfiel und sicher wurde er nun alleine bei dem Gedanken rot. Er besann sich wieder und schloss nun leise die Tür. Der Lehrer setzte sich auf sein Bett und zog sich nun um. Sein Herz raste noch immer und er wurde das Bild von dem duschenden Harry einfach nicht mehr los. Er zuckte erschrocken zusammen, als die Tür aufging und Harry, nur mit Boxershorts bekleidet, die etwas groß für ihn schienen, ins Schlafzimmer trat. Auch er schien etwas überrascht, seinen Lehrer hier anzufinden, fragte dann aber, während er Klamotten aus seiner Tasche nahm: „Hat Tom ausreichend getrunken?“ „Hm…?“, etwas verpeilt starrte Snape ihn an und seine Augen wanderten automatisch über Harry Körper.
 

Harry wurde unter den Blicken doch tatsächlich rot und wandte ihm den Rücken zu, während er sich sein Shirt anzog. „Ob… äh… Tom genug getrunken hat.“, fragte er etwas unsicher und sich unwohl fühlend. „Tom?... oh… Tom, ja… hat er…“, Snape fasste sich langsam wieder, „Die ganze Flasche.“ „Oh gut.“ Als Harry sich angezogen hatte, nahm er sich ein Notizbuch aus der Tasche und schrieb irgendwas rein. „Was machst du?“, fragte Snape ihn verwundert. „Aufschreiben, wie viel Milch er am Tag getrunken hat, dass ich den Überblick behalte, ob er mal zu viel oder vor allem zu wenig trinkt.“, antwortete Harry und warf das Buch wieder in seine Tasche. Dann blickte er noch mal in Toms Wiege und strich dem schlafenden Baby über die Wange.
 

Snape beobachtete ihn dabei. Er musste wieder daran denken, dass er Harry eben in der Dusche beobachtet hatte und automatisch dachte er wieder an das Bild. Er schluckte. Was war nur los mit ihm? So kannte er sich ja selbst nicht wieder. Lautlos räusperte sich der Lehrer, ehe er den Blick abwandte. Er musste unbedingt auf andere Gedanken kommen und nicht über den nackten Harry nachdenken. Das ging einfach nicht. Er war sein Schüler, ehemaliger Gryffindor, eigentlich hasste er den Jungen… oder nicht? Harry war James Sohn, er hatte James geliebt, obwohl der oft zynisch und albern war. Aber Harry war nicht wie James, mehr wie Lily, wie Snape nun festgestellt hatte, wobei er trotzdem einige Züge seines Vaters geerbt hatte. Er hatte auch Lily gemocht, die Jahrelang seine Beziehung zu James gedeckt hatte.
 

Snape schluckte. Harry… dieser Name spukte ihm die ganze Zeit durch seinen Kopf. „Ähm, Sir?“, sprach Harry ihn irgendwann an und er sah nun doch wieder auf, direkt in zwei grüne Augen. „Ja?“ „Wo kann ich denn wohl übernachten? Wenn wir uns beide um Tom kümmern und er hier im Schlafzimmer schläft, wäre es wohl ratsam, wenn wir beide auch in einem Zimmer schlafen.“, sagte er etwas verlegen. „Hm…“, brummte Snape, „Wie du siehst, ist hier in dem Raum kein Platz für ein Sofa oder weiteres Bett, aber ich habe auch ein Doppelbett. Das wird ja wohl kein Problem sein.“ Snape versuchte gleichgültig zu klingen, doch er fand es gar nicht mal so gleichgültig, dass er sich ein Bett mit dem Schüler teilen musste, über den er gerade so viel nachdachte. Nicht, dass er es gar nicht wollte, ganz im Gegenteil. Doch genau das verwirrte ihn.
 

„Oh…“, kam es von Harry und er riss etwas überrascht die Augen, „O-kay…“, der Gedanke, mit Snape in einem Bett zu liegen, auch wenn das breit genug war, machte ihn wieder unsicher. Er wusste nicht, ob ihm das gefallen sollte oder er es sich doch noch mal anders überlegen sollte. Ob das auf Dauer mit ihnen beiden gut ging? Irgendwie wünschte Harry sich, sie wären nie erst in die Vergangenheit gereist. Doch dann würde er Tom nicht bei sich haben. Sie währen wieder in der Zeit, in der Voldemort an die Macht gekommen war und die wenigen Leute, die entkommen waren sich in einer Höhle im dunklen Wald versteckten. Wobei sie alle Angst hatten, dass sie jederzeit entdeckt werden konnten.
 

Harry seufzte tief und da er nun sein Schlafschirt anhatte und total müde war, setzte er sich auf die andere Bettseite, weit weg von seinem Lehrer. Snape sah eine Weile zu ihm, ehe er wortlos aufstand und ins Bad ging. Er musste nun einfach aus dem Raum. Raus, weg von Harry, wo er seine Gedanken ordnen konnte. Er wusste einfach nicht, was los war. Sein Herz trommelte rasend. Sein Kopf schien ganz unklar und seine Gedanken waren verwirrend. So hatte er sich, soweit er sich erinnern konnte, noch nie in seinem Leben gefühlt… Obwohl, wenn er es genau nahm, hatte er sich nicht so ähnlich gefühlt, als er langsam Gefallen an James fand? Gefallen… Snape schnaubte. Er hatte bestimmt kein Gefallen an Harry gefunden, nicht an ihm.
 

Auch Harry plagten ähnliche Gedanken, als er sich unter die zweite Bettdecke legte und die Augen schloss. Er wusste ja nicht, dass Snape ihn beim Baden beobachtet hatte, das wäre es ja noch gewesen, dennoch machte er sich wieder einige Gedanken um seinen Lehrer. Er wurde den Gedanken einfach nicht mehr los, dass er vor einer Woche an Snape gedacht hatte, als er Richard küsste. Snapes Augen verfolgten ihn sogar noch nachts, vor allem wenn er die Augen geschlossen hatte, sah er nur noch die schwarzen Iris vor sich. Nach einer halben Stunde hörte er Snape wieder aus dem Bad kommen, er tat so, als wenn er schlief. Harry konnte genau spüren, wie Snape sich auf seine Bettseite legte, die leicht knarrte.
 

Harry schluckte leicht, gab aber weiterhin vor zu schlafen. Sein Herz raste wieder ungewöhnlich schnell, bei dem Gedanken, dass Snape nun direkt neben ihm saß. Wenn er sich drehte und die Hand ausstreckte, konnte er seinen Lehrer sogar berühren. Harry legte seine Hände auf sein Gesicht. Was war das bloß. Wieso machte er sich so viele Gedanken um Snape? Sollte er nicht mehr über Richard und seine Beziehung nachdenken. Ihm tat Richard doch leid, dass der sich nicht zu seiner Homosexualität, denn Harry fand wirklich, dass Richard zu Männern stand, bekennen konnte. Aber scheinbar war ihm seine „Beziehung“ zu Snape wichtiger. Harry hatte nichts mehr gegen den Lehrer. Er fand sogar irgendwie Zuneigung zu ihm. Ja, vielleicht mochte er Snape sogar.
 

Aber wieso dann sein Herzrasen, die schwarzen Augen, die immer wieder vor seinem Geist herumwanderten und ständig dachte er nur noch über seinen Lehrer nach. War das normal, wenn man von jemandem ein komplett neues Bild erhielt? Wie dachte Snape wohl nun über ihn? Er hatte doch bereits gesagt, dass er langsam ein anderes Bild von Harry erhielt, doch verwirrten ihn seine Gedanken genauso? Harry seufzte noch mal leicht. Er hatte das Glück, dass er schon so müde war, dass er nicht mehr allzu lange über alles nachdenken musste und einschlief. Doch auch in seinen Träumen folgten ihm die schwarzen Augen nun. Sie kamen ihm im Traum gefährlich nahe.
 

Harry stand in einem leeren Raum. Es war so dunkel, dass er nich einschätzen konnte, wie weit alles um ihn herum ging. Er sah nur in der Ferne eine große Gestalt auf sich zukommen, die nach und nach immer näher kam und immer mehr Züge zeigte, die auf seinen Lehrer hindeuten ließen. Erst als sein Lehrer direkt vor ihm stand, erkannte Harry auch Snapes Gesicht. Er musste zu dem Mann aufsehen, da der um einiges größer war als er. Snape senkte sein Gesicht etwas, sodass er Harrys immer näher kam. Harry begann schnell zu atmen und er konnte seinen Blick nicht von den schwarzen Augen nehmen, die ihn richtig fesselten. Erst, als ihre Lippen nur noch Zentimeter voneinander entfernt waren und Harry ihren Kuss förmlich ersehnte, hörte er in weiter Ferne Babygeschreie.
 

Es dauerte eine Weile, bis Harry wach wurde und langsam realisierte, dass das Schreien eines Babys echt war und aus der Ecke kam, wo in der Dunkelheit nun Toms Babybettchen lag. Er wollte sich gerade müde aufrichten, um zu dem Kleinen zu gehen, als er neben sich hörte, wie Snape aufstand und stöhnend um das Bett ging. Wenige Sekunden später hatte Tom aufgehört zu schreien und Harry vermutete, dass Snape ihn auf den Arm genommen hatte. Doch etwas überrascht legte Harry sich zurück in seine Laken. Da er sich langsam an die Dunkelheit gewöhnte, konnte er Snapes Gestalt erkennen. Der Mann kam zurück zum Bett, das Baby noch immer auf dem Arm. Er knipste sein Nachttischlicht an und nahm eines der bereitgestellten Fläschchen. Harry beobachtete ihn dabei. Er war doch ziemlich beeindruckt, dass Snape ziemlich gut mit Tom umgehen konnte. Nachdem Tom wieder ausgetrunken hatte, wiegte Snape das Baby noch in den Schlaf. Dann legte er sich hin, den Kleinen fest an sich gedrückt, nur das Licht machte er noch nicht wieder aus.
 

Er legte Tom zwischen sich und Harry und kuschelte sich wieder zurecht in seine Decke. Sowohl Harry und Snape lagen nun an den Kanten ihrer Matratzen, wo sich die beiden Betthälften trafen und sie starrten sich in ihre Gesichter. Sofort begann Harrys Herz wieder schneller zu rasen, als er wieder in diese schwarzen Augen sah, die nun ganz sicher nicht von ihm geträumt wurden. Nein, dass hier war echt, er lag gerade mal eine Handbreit von Snapes Gesicht weg, nur Tom lag als Schutz zwischen ihnen. Harry schluckte leicht. Keiner von ihnen wagte es, den Blick abzuwenden oder sich wegzudrehen. Sie starrten sich eine Weile einfach nur an. Schweigend… Harry wusste nicht, wie es um ihn geschah, er konnte auch hinterher nicht mehr sagen, was ihn da geritten hatte, doch er konnte sich noch erinnern, wie sich sein Gesicht vorsichtig dem von Snape näherte, bis sich ihre Lippen zu einem vorsichtigen, fast noch zurückhaltenden und schüchternen Kuss trafen.
 

 






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