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Die Zeitreise Kapitel 15
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Kapitel 15 Was ist das nur?

Eine Zunge streifte über Harry Lippen. Willig öffnete der junge Mann seinen Mund und ließ der Zunge eintritt. Forschend drang die nun in die Mundhöhle und stupste auch Harrys Zunge an. Der seufzte leicht auf und setzte nun seine eigene Zunge ein. Eine Hand legte sich um die Hüfte des Schülers und er wurde näher an den anderen, warmen Körper gezogen. Er lehnte sich etwas vor und schielte kurz zu dem Baby runter. Doch Tom schien schon wieder zu schlafen. Also schloss der Slytherin die Augen und seufzte noch mal in den Kuss. Einfach unbeschreiblich. Er war ganz seinen Gefühlen zum Opfer gefallen. Irgendwann mussten die beiden sich allerdings wegen Luftmangel trennen.
 

Sie sahen sich einfach nur schweigend an. Harry musterte Snapes Gesicht genau. Der keuchte noch etwas und wirkte etwas verwirrt und unsicher. Trotzdem musste Harry feststellen, dass sein Lehrer für sein Alter doch noch sehr attraktiv war und gar nicht so schlimm aussah, wie immer alle sagten. Er hatte sich ihn einfach noch nie richtig angesehen. Zwar hatte der Mann keine perfekte Nase, doch sie war nicht so groß, wie es immer den Anschein hatte. Vorsichtig strich Harry über eine Wange. Die Haut war weich und noch immer straff, kein bisschen faltig. Nur um die Augen hatte Snape doch tatsächlich ein paar Lachfalten.
 

Seine Haare gelte sich der Lehrer in dieser Zeit nicht mehr, weswegen sie nicht fettig wirkten, sondern seidig und weich. Im Moment hatte er sie zu einem leichten Zopf zusammengebunden. Harry blinzelte leicht. Snape knabberte auf seiner Unterlippe herum, doch er machte dieses Mal keine Anstalten, wieder zu gehen. „Potter…“, brummte Snape leise, ohne seinen Blick abzuwenden. Er hatte schöne, fast schwarze Augen. Harry vermutete aus der Nähe, dass sie Nachtblau sein mussten. Dann senkte Harry leicht den Blick und lehnte sich zurück. Sie saßen nun eng nebeneinander, schwiegen aber. Jeder hing seinen eigenen Gedanken nach.
 

Was war bloß los mit Harry. Er fühlte sich so gut… er mochte den Kuss… er mochte Snape… Nun, zumindest konnte er sagen, dass er anfing, Snape zu mögen… obwohl… Wenn sie sich nun schon küssten und Harry absolut nichts gegen hatte, dann musste er ihn doch mögen… Er war einfach nur noch verwirrt. Selbst der Versuch, seine Gedanken zu ordnen, brachten ihn durcheinander. Snape brachte ihn durcheinander! Snape neben Harry seufzte leicht. Er musste sicher auch ziemlich verwirrt und verunsichert sein. Gerade, da der Tot von James ihn nach all den Jahren noch immer nicht losließ. Sicher war es seltsam für ihn, dass er sich nun auf einmal mit Harry verstand, dem Sohn von James. Und der sah fast so aus, wie dieser.
 

Harry seufzte noch mal. Wieder kamen ihm die Gedanken, dass Snape in ihm eh nur James sah und er ihn als Harry Potter einfach nur hasste. Doch Snape hatte ihm eigentlich indirekt erklärt, dass er in Harry nicht James sah. Es war einfach der allgemeine Gedanke, dass James tot war und er sich auf nichts Neues einlassen konnte. Da hatte ihn der Kuss am Tag zuvor ziemlich verunsichert. Und dieser hier sicher auch. Doch nun floh er nicht wieder, sondern blieb sitzen. Immerhin ein Fortschritt. Ein Fortschritt für Harry war es, wenn er endlich Klarheit in seinem Kopf bekam, was das mit ihm und Snape war und wie er für den Mann empfand.
 

Harry schüttelte den Kopf und sah zu Tom runter. Ach, er wusste einfach nicht, was er noch denken sollte… vielleicht sollte er es einfach lassen… Ja… wieso musste man eigentlich ständig denken? Gab es eigentlich einen Moment im Leben, wo man mal nicht mehr oder weniger bewusst dachte, zumindest wenn man wach war? Aber selbst im Schlaf träumte man ja noch. Das war doch alles kompliziert. Wieso waren gerade Gefühle so kompliziert. Harry verdrehte über sich selber die Augen. Er gab dem Baby einen leichten Kuss auf den Kopf und seufzte. Er spürte deutlich die Anwesenheit von Snape. Ihre Beine berührten sich leicht… Dieses Gefühl der Nähe… es fühlte sich… nett an…
 

Plötzlich erhob sich der Professor für Zaubertränke. Harry sah etwas verwirrt und unsicher zu ihm auf. Snape erwiderte seinen Blick, doch der Mann sah überhaupt nich verwirrt oder dergleichen aus. Sein Blick war fest, vielleicht ein wenig versteinert und kühl. So typisch Snape halt. „Hast du Hunger? Es ist Zeit für Mittagessen.“, fragte er ruhig und leicht brummend. „Ah… oh… klar…“, Harry nickte etwas überrascht. „Gut…“ Snape ging zur Küche. Harry zögerte. Er starrte seinem Professor nach. Doch dann beschloss er einfach, seinem Lehrer zu folgen. Toms Liege stand hier noch auf einem Stuhl, weswegen er das Baby einfach reinsetzte. Mit einem Blick auf Snape setzte auch er sich daneben.
 

Mit zwei einfachen Zaubern von Seiten des Zaubertranklehrers war der Tisch gedeckt und lecker duftende Speisen erschienen. Erst jetzt bemerkte Harry, dass er ziemlich hungrig war. Er hatte es sich in dieser Zeit angewöhnt, zu frühstücken, doch das heutige Frühstück hatte er verschlafen. So knurrte sein Magen gleich noch mehr und das Wasser lief dem jungen Mann im Mund zusammen, als er das Essen sah. Snape setzte sich zu ihm und hielt ihm dann einen Teller hin. Harry nahm sich was runter und lächelte seinen Lehrer kurz an. Wieso er das gerade tat, wusste er selber nicht… er lächelte doch Snape sonst nie an… Der Lehrer erwiderte seinen Blick nur ausdruckslos und nahm sich dann selbst. Sie schwiegen weiterhin. Doch es war kein Unangenehmes Schweigen. Zumindest schienen sie sich im Stillen einig geworden, dass sie sich nicht Streiten wollten oder so…
 

Trotzdem… irgendwie fand Harry, dass zwischen ihnen noch etwas geklärt werden musste… dabei wusste er nicht mal selbst genau, was… Natürlich, das mit dem Kuss war schon mal ein Thema und überhaupt… was das nun zwischen ihnen beiden war. Aber Snape wollte sich ganz sicher nicht mit ihm über so etwas unterhalten. Er seufzte noch mal und begann zu essen. Er sollte sich wirklich keinen Kopf mehr darum machen. Es war einfach so anstrengend, wenn man ständig nur an eine Sache denken musste und sich von nichts ablenken ließ und das, obwohl man für jede Ablenkung dankbar war. „Professor…“ Harry sah überrascht auf… Jetzt hatte er seinen Lehrer doch glatt angesprochen und das, obwohl er keine Ahnung hatte, was er sagen sollte. Snape sah ihn nun fragend an. Sie blickten sich wieder eine Weile in die Augen. „Äh…“, meinte Harry dann etwas unbeholfen, „äh… es… ach… nichts.“
 

Schnell sah der Schüler wieder weg. Er konnte sich vorstellen, dass er rot geworden war. Wieso musste er auch immer so stammeln, wenn er verunsichert war. Irgendwie war es Harry so vor seinem Lehrer peinlich. Sonst hatte er sich nie wirklich Gedanken darüber gemacht, wenn er mal stammelte. Wieso gerade jetzt vor Snape? Der Meister der Zaubertränke schwieg eine Weile. Er sah grimmig auf seinen Teller. „Das eben… was soll ich sagen… so was passiert nicht einfach.“ Etwas verwirrt sah Harry wieder auf. Er verstand nicht ganz, was Snape sagen wollte. „Sir?“, harkte er nach. Snape sah ihn lange schweigend an. Seine Miene war nicht mehr kalt und abweisend, wie sonst auch, sondern einfach nachdenklich und irgendwie auch überrascht. Als Harry etwas verwirrt seine Augenbrauen nach oben zog, schüttelte der Lehrer allerdings nur den Kopf und meinte: „Ach, schon gut.“ Damit wandte er sich wieder seinem Essen zu. Harry sah ihn noch eine Weile an und tat es ihm dann gleich.
 

Für den Rest des Tages hatte er dann noch Hausaufgaben auf. Snape war in seinem Büro und ließ sich nicht blicken. Später am Abend gingen sie dann ins Bett, wobei sie kaum ein Wort wechselten. Tom lag wieder zwischen ihnen und Harry war irgendwie sehr dankbar dafür, dass er eine Art Schutzmauer abgab und nicht zu nahe an seinen Professor kam. Auch die Nacht verlief ziemlich angenehm. Das hieß, so angenehm, wie es eben sein konnte, wenn man mit einem Baby ein Raum teilte. Zumindest kümmerten sie sich abwechselnd um den Kleinen, weshalb sie am nächsten Morgen wenigstens einigermaßen ausgeschlafen waren. Sobald sie sich fertig gemacht hatten, verabschiedeten sie sich noch mal kurz und gingen dann getrennt zur großen Halle.
 

Snape hatte sich bereit erklärt, dass er sich heute um Tom kümmerte. Auch wenn der Lehrer das nicht zugab, Harry glaubte doch, dass der das Baby ins Herz geschlossen hatte. Vielleicht sorgte ja Tom dafür, dass Snape endlich offener wurde. Aber wenn Harry es genau nahm, dann war Snape irgendwie schon ein wenig offener geworden. Lag es vielleicht an Tom? Harry konnte sich vorstellen, dass das Baby zumindest Mitschuld hatte. Ein leichtes Lächeln legte sich um seine Lippen, auch wenn sich der Schüler fragte, wieso er sich so darüber freute. Hm, aber irgendwie gönnte er es Snape ja auch, dass dieser endlich glücklicher wurde.
 

In der großen Halle steuerte Harry auf den Tisch seiner Freunde zu. Zu dieser Zeit war es mit der Sitzordnung ganz anders. Es gab viele kleinere Tische für zwei bis zehn Personen und man musste nicht Häuserweise zusammensitzen. Es gab ein großes Buffet, von dem sich jeder bedienen konnte. Harry fand immer mehr Gefallen an der Zeit hier. Nur seine Freunde vermisste er doch sehr, doch er war sich sicher, dass es denen nun gut ging. Er hatte sich sowieso noch keine großen Gedanken darüber gemacht, wie er in seine Zeit zurückkam und was das alles bedeutete. Aber sicher war, dass sie auf jeden Fall dann doppelt existierten. Nun, Harry wollte sich auch keine großen Gedanken machen. War vielleicht auch besser so.
 

„Hey…“, grüßte er Theodor und Richard, die schon an einem Tisch saßen. „Morgen, Harry.“, meinte Theodor und sah nur kurz von der Zeitung auf, die er gerade aufmerksam studierte. Richard lächelte Harry an, wieder ganz typisch für ihn. Harry erwiderte das Lächeln. Wenn er Richard jetzt so sah, war ihm klar geworden, dass er eigentlich nichts von Richard wollte, er mochte ihn einfach als guten Freund. Trotzdem fand er es schade für den Gryffindor, dass dieser nicht zu seiner Homosexualität stand. Aber Richard schien auch nicht weitererzählt zu haben, dass Harry und Snape Zeitreisende waren. Tja dann hätte Snape sich ja seinen Wutanfall sparen können.
 

Harry schmunzelte leicht, nahm sich ein Brötchen und schmierte sich was. „Wo sind Em und Jason?“, fragte er neugierig. „Die haben sich ein wenig zurückgezogen. Wollen ein wenig allein sein.“, meinte Richard. „Hm, ein bisschen knutschen und so.“, meinte Theodor und faltete seine Zeitung zusammen. „Theo…“, Richard wurde rot, „Über so was redet man nicht in der Öffentlichkeit.“ „Ach, wieso nicht?“, fragte Harry, bis ihm einfiel, dass ja früher noch einiges anders war. „Ah, schon gut… nur da, wo ich herkomme, da geht man schon mit einigen Sachen viel offener um. Da küsst man sich auch in der Öffentlichkeit vor anderen Leuten und es ist auch kein Problem über solche Dinge zu reden.“ Richard hob nur eine Augenbraue. „Hm… ich weiß nicht…“
 

Harry lächelte. „Für dich mag es nicht richtig sein, über so was zu reden, aber das ist einfach eine Frage, wie man aufgewachsen ist. Den einen wurde gelehrt, dass man über so was nicht reden darf und so und den anderen wurde gelehrt, dass das kein schlimmes Thema ist. Diese finden es wiederum total normal, über so etwas zu reden.“ „So wie du…“, schloss Richard. Harry nickte und sah ihn direkt an. Richard schluckte leicht und errötete, ehe er verlegen wegsah. Harry war klar, dass Richard gerade an ein weiteres Thema dachte, was zu deren Zeit noch nicht so offen behandelt wurde, während es nun in Harrys Zeit akzeptiert wurde. Vielleicht konnte Richard ja doch eines Tages akzeptieren, dass er schwul war.
 

~~~
 

Harry ging mit Emily zum nächsten Unterricht. Sie hatten Kräuterkunde. Theodor und Jason hatten das Fach abgewählt und stattdessen Pflege magischer Geschöpfe. Richard hatte als Gryffindor einen teilweise anderen Stundenplan und war nun bei Verteidigung gegen die dunklen Künste. Eine Weile schwiegen die beiden Slytherins. Dann sah Emily Harry genau an. „Hattest du Streit mit Richard?“, fragte sie freundlich und mitfühlend. Harry sah sie überrascht an. „Na ja, als wir letztens die Hausaufgaben für Schwarze Magie gemacht haben, da habt ihr euch immer so komisch angesehen und kein Wort miteinander verloren.“, schilderte sie ihre Beobachtung, „Und Richard hat sich dazu nicht geäußert. Er meint, es wäre alles okay. Na ja und im Moment beobachtet er dich häufiger und wenn du zufällig zu ihm siehst, wird er ganz verlegen und schaut weg.“
 

„Hm… ja, aber es ist auch alles okay.“, gestand Harry, „Nun, wir hatten wirklich mehr oder weniger einen Streit, aber das hat sich schon wieder geklärt. Wir haben uns vertragen und sind uns einig geworden.“ „Darf ich fragen, warum ihr euch gestritten habt? Ich meine, ihr seid doch beide nicht so die Menschen, die schnell Streit suchen.“, Emily hob fragend eine Augenbraue. Harry fand, dass sie so Draco Malfoy ähnlich war, auch wenn sie weiblichere Gesichtszüge hatte. Die Beiden waren ja schon hübsch und hatten eine starke Ausstrahlung. Auch wenn sich Draco Malfoys Charakter nicht mit denen seiner Ur-Großeltern glich. Harry wich ihren Blicken aus.
 

„Na ja, weißt du…“, er brach ab. Emily ging schweigend neben ihm und sah ihn eine Weile nachdenklich an. „Ich habe eine Vermutung, weißt du?“, sagte sie ruhig und freundlich, „Ich meine, vielleicht sehe ich das auch nur so und das ist völliger Unsinn… Aber… habt ihr etwas miteinander?“, kam sie dann doch zur Sache. Harry starrte sie überrascht und mit aufgerissenen Augen an. Sie errötete leicht. „Tut mir leid, ich meine… ihr seid ganz sicher nicht schwul und so… ich muss ehrlich gestehen, ich habe nichts gegen Homosexualität, aber…“ „Nein, schon gut.“, unterbrach Harry ihre Rede, „Es stimmt.“ Sie sah ihn überrascht an. „Na ja, ich bin schwul…“, flüsterte Harry nun und senkte leicht den Blick, „aber zwischen mir und Richard ist nicht direkt was.“
 

Emily sah ihn erst überrascht an, doch da sie etwas in der Richtung bereits vermutet hatte, war sie nicht allzu geschockt. „Hm… was heißt denn nicht direkt?“, wollte sie wissen. „Nun… wir haben uns schon geküsst und so. Aber… wie soll ich sagen, er kann nicht dazu stehen, dass er schwul ist, ich nehme es ihm ja auch nicht übel oder so… darum ist er mir erst aus dem Weg gegangen. Bis vor kurzem, da konnten wir uns einiger Maßen aussprechen. Aber er steht eben nicht zu und direkt will ich auch nichts von ihm… er ist mehr ein guter Freund.“ Harry seufzte. „Aber du wirkst trotzdem in letzter Zeit ziemlich nachdenklich und so.“, teilte Emily ihre weitere Beobachtung mit, nachdem sie das Gesagte von Harry langsam durchgegangen war.
 

„Hm?... Oh… äh… na ja, kann gut möglich sein.“, nuschelte Harry. Seine Gedanken schweiften sofort wieder zu seinem Meister der Zaubertränke. Moment mal, was dachte er da? Seinem? So was dummes, er meinte natürlich zu DEM Meister der Zaubertränke. „Willst du darüber reden? Ehrlich, mit mir kannst du über alles reden?“ Emily lächelte ihren Klassenkameraden aufmunternd an. Harry sah sie eine Weile nachdenklich an. Er mochte Emily und fand sie recht vertrauenswürdig. Konnte er ihr wirklich von seiner Verwirrtheit der letzten Tage erzählen? Würde sie ihm wirklich zuhören und ihm helfen? Sicher tat es dem Schüler gut, über all das zu reden, was ihn im Moment bedrückte. Also holte Harry noch mal tief Luft und begann zu erzählen.
 

Er fing erstmal damit an, dass er seinen Lehrer Professor Grant, wie Snape ja nun hieß, eine Zeit lang gehasste und verabscheut hatte. Erst, als sie hierher kamen und einige Sachen aus der Vergangenheit geklärt hatten, habe er langsam Vertrauen zu dem Mann gefasst und ihn respektiert. Zwar trieb Snape ihn immer noch oft in den Wahnsinn, doch er hatte nach und nach gelernt, seinen Lehrer auch zu schätzen. Als dieser dann auch angefangen hatte, sich um Tom zu kümmern, bekam er eine immer positivere Meinung. Auch erzählte Harry, dass er herausgefunden hatte, wieso Snape sich so zurückgezogen und teilweise verbissen benahm und dass er ihn verstehen konnte. Zuletzt erzählte er dem Mädchen noch von dem ersten Kuss, Snapes Wutanfall und dem Gespräch danach und von dem zweiten Kuss. Was Harry alles fühlte und dass ihn seine Gefühle ganz durcheinander brachten.
 

Emily hatte ihm den ganzen Weg runter zu den Gewächshäusern aufmerksam zugehört und Harry nicht unterbrochen. Schließlich sah sie ihn lächelnd an. „Harry, kann es sein, dass du dich vielleicht in Professor Grant verliebt hast?“ Abrupt blieb Harry stehen und starrte sie an. Verliebt? In Snape?... An so etwas hatte er noch gar nicht gedacht. Der Gedanke schockte und überraschte ihn. Wieso fing sein Herz denn auf einmal so an zu rasen? Emily blieb verwundert stehen und drehte sich zu ihm um. Harry blinzelte ein paar Mal. Diese dunklen, fast schwarzen Augen… diese seidigen, schwarzen Haare, dieses schöne Gesicht, diese zarten Lippen, Lippen, die auf seinen lagen und sich gegenseitig liebkosten. Konnte es wirklich sein, dass er sich in seinen Lehrer, in Professor Severus Snape verliebt hatte?
 

 






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