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Die Zeitreise Kapitel 17
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Kapitel 17 – Versuch?!

Vorsichtig trennten Harry uns Snape den Kuss und sahen sich keuchend an. Harry musterte dessen Gesicht genau. Snape war wirklich sehr hübsch. Auch wenn kurze Haare bei ihm gewöhnungsbedürftig waren, doch sie waren noch immer kinnlang und umschmeichelten sein Gesicht. Er sah wirklich sehr viel jünger aus. Wenn Harry es sich genau nahm, in den Problemen, die die beiden in den letzten Tagen hatte, hatte er sich überhaupt keine großen Gedanken um ihren Altersunterschied gemacht. In dem Fall waren da so viele andere Gedanken, die Harry Sorgen machten. An erster Stelle, was das zwischen ihnen überhaupt war. Dann noch, dass Snape mit Harrys Vater zusammen war.
 

Harry stutzte und beugte sich von Snape weg. Der hatte zum ersten Mal bewusst die Initiative ergriffen und Harry konnte auch keine Reue in dessen schwarzen Augen erkennen. „Ich… ich bin nicht James.“, hauchte er und seine Augen huschten immer wieder von Snapes Augen weg und zu diesen hin. „Ich weiß.“, brummte sein Lehrer. Er klang nicht überheblich freundlich, aber auch nicht so kühl wie sonst. Er legte eine Hand auf Harrys Wange und zwang den Jüngeren, ihn anzusehen. Harry schluckte einen dicken Kloß runter und sprang dann vom Sofa auf. Er wusste nicht, was ihn auf einmal so nervös machte. Immerhin hatte der Schüler bereits festgestellt, dass er Snape liebte, er wollte mit ihm zusammen sein und sich küssen.
 

Doch das hier wirkte so irreal. Bevor sie weiter machten, sollten sie erstmal darüber reden, wie es nun weiterging und wie sie weitermachen wollten. Snape sah zu Harry auf. Er versuchte merklich, seinen ruhigen Blick zu bewahren, doch er sah auch etwas verwundert und irgendwie… traurig aus. „Was… was…?!“, mehr brachte Harry nicht hervor. Er wollte wissen, was das alles zu bedeuten hatte und Snape schien ihn zu verstehen. „Ich habe bemerkt, dass sich was verändern muss.“, sagte er nun ruhig, „Sicher ist es nicht leicht für mich, ich war schon immer der verhasste, grimmige Lehrer, wie ihr mich alle kennt… aber ich kann James nicht ewig nachtrauern… auch wenn…“ Snape brach kurz ab und musste doch schlucken, „Ich ihn geliebt habe. Und natürlich sind meine Gefühle nicht vergessen, aber…“
 

Wieder unterbrach Snape sich selber, doch er machte auch keine Anstalten, weiterzureden. Harry schluckte. Natürlich liebte Snape seinen Vater noch und trauerte um dessen Tod. Er war einfach nicht bereit für etwas Neues, doch wieso kam er nun von sich aus auf Harry zu? Hier wirkte er so verändert. Aber hatte Snape ihm nicht eben erklärt, dass er etwas verändern wollte? Nun offensichtlich hatte er da bei seinem Aussehen angefangen. Auch wirkte er absolut nicht abweisend und mürrisch. Dafür verwirrt und nervös. Harry fühlte sich ebenfalls verwirrt und nervös. Snape sah irgendwann wieder zu ihm. „Es fällt mir nicht leicht, hier zu sitzen und dir zu erklären, dass ich mich ändern möchte. Es fällt mir nicht leicht, nicht mehr einfach kühl zu sein und es ist nicht leicht, Menschen wieder an mich heran zulassen, denn ich habe Angst, wieder jemanden zu verlieren…“
 

Harry starrte seinen Lehrer an. Das war wirklich nicht mehr Snape. Snape redete nicht über seine Gefühle und Ängste. Nun, natürlich war es schön, dass er sich langsam öffnete und auf dem Weg der Besserung war, trotzdem verwirrte Harry diese ganze Situation. Auch Snape wandte den Blick ab. Es überraschte ihn wohl selbst sehr, wie weit er sich Harry nun geöffnet hatte. Irgendwann holte der Jüngere tief Luft und setzte sich auf das Sofa, aber mit leichter Distanz zu seinem Lehrer. Sie sahen sich beide schweigend an. Natürlich war klar, dass Snape sich nicht von jetzt auf gleich umstellen konnte, doch wenn er es wirklich versuchen wollte…
 

Sie sahen sich beide an, nicht sicher, was sie sagen sollten. Irgendwann setzte Harry dann doch zum Sprechen an: „Sir… wie… also… wie wird das weitergehen? Mit uns…? Wie haben Sie sich das überlegt… ich meine, wir können doch nicht so tun, als wäre nie etwas gewesen.“ Snape seufzte kurz. „Wie ich sagte, habe ich vor, etwas zu verändern. Das heißt auch, dass ich wieder andere Personen an mich heranlassen möchte… und da ich dich schon näher rangelassen habe, als ich je vorhatte, fällt es mir vielleicht etwas leichter… ich weiß nicht, was du empfindest und was du dir vorstellst, aber wir könnten uns kennen lernen und versuchen, zumindest weniger zu streiten.“
 

„Aber… willst du… äh… wollen Sie die Küsse und das alles, was zwischen uns war, jetzt einfach vergessen?“ Harry sah zu seinem Lehrer auf. Der Gedanke gefiel ihm ganz und gar nicht. Snape blinzelte und schien zu überlegen, was er nun sagen sollte. Harry konnte ihn nur abwartend ansehen. Ein dicker Knoten bildete sich in seiner Magengegend. „Sir?“, harkte Harry nach, als der Lehrer nicht reagierte. „Nein… vergessen auf keinen Fall… nur… langsam angehen. Du musst verstehen, es ist nicht leicht für mich, etwas zu verändern und der Tod deines Vaters wird mich auch noch eine Zeit verfolgen, weil ich es nun schon fünfzehn Jahre in mich hineingefressen habe. Aber…“ Er machte eine kleine Unterbrechung und musste allen Mut zusammennehmen, um zu sagen, was er sagen wollte: „Ich weiß nicht, wie du es siehst, aber wir können uns gerne besser kennen lernen und vorsichtig weitermachen.“
 

Harrys Herz machte automatisch ein paar kräftige Hüpfer. Das war fast so etwas Ähnliches wie ein Liebesgeständnis und aus Snapes Mund war es das schönste Liebesgeständnis, dass man bekommen konnte. So sagte Harry es sich zumindest. Er lächelte seinen Lehrer an, auch wenn der gerade in die andere Richtung sah und vorsichtig legte er seine Hand auf die des Älteren, die auf dem Sofa ruhte. Snape sah zu ihm auf. Sie sahen sich beide an. Ihnen war ihre Verwirrung und Unsicherheit ins Gesicht geschrieben, doch gleichzeitig waren die beiden auch entschlossen, es zu versuchen. Das freute Harry wirklich… er war verliebt… in seinen eigentlich verhassten Lehrer. Doch er hatte sich mit dem Gedanken abgefunden.
 

Es war sehr verwirrend, dass er sich ausgerechnet in Snape verliebt hatte. Fast als wenn er sich in Voldemort… okay, das war nun ein blöder Gedanke, denn Voldemort liebte er nun wie seinen eigenen Sohn. Aber na gut, wenn er nun an den bösen Voldemort dachte… Harry sah seinen Lehrer wieder etwas unsicher an. „Wollen… wollen wir dann mit dem „Du“ beginnen?“, hauchte er leise. Snape sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an und nickte. Harry lächelte. Sein Lehrer erwiderte das Lächeln nur kurz, aber das war schon ein Fortschritt. Harry fragte sich, ob er Snape je richtig Lachen gesehen hatte. Aber vielleicht kam das ja noch. Er wollte Snape dabei helfen, sich zu verändern und sich dem Mann anpassen.
 

Nun Harry hatte sich Liebe immer einfach und schön vorgestellt. Schön… ja natürlich, aber nicht leicht. Sehr schwer und teilweise vielleicht verletzend. Es wurde mit Snape an der Seite sicher nicht einfach, aber Harry nahm sich fest vor, das durchzustehen. Solange er bei seinem Lehrer sein konnte. Außerdem hatte er ja noch Tom, quasi ihren gemeinsamen Sohn. Harry schmunzelte leicht bei dem Gedanken. Es war noch ein weiter weg, bis sie wirklich glücklich waren, aber Harry fühlte sich schon besser als in den letzten paar Monaten. „S-… Severus?“, nuschelte er dann unsicher und fragte sich, wie seine nächste Frage wohl auf Snape wirkten sollte. Der sah ihn nun aufmerksam an. „Ja?“
 

„Kann… also… darf ich dich… küssen?“, das letzte Wort hatte Harry nur noch gequietscht. Eine Weile geschah nichts, doch der Schüler wagte es auch nicht, aufzusehen, um zu schauen, ob in dem Gesicht seines Lehrers nun Abweisung stand. Doch dann spürte er zwei vorsichtige Finger unter seinem Kinn, die sein Gesicht leicht anhoben, bis Harry wieder zu Snape sah. Als Erstes fragte sich der Jüngere, wann die Distanz zwischen ihnen aufgehoben wurde, doch dann konnte er auch schon nicht mehr denken, als er diese weichen Lippen auf seinen spürte. Es wurde wieder ein zärtlicher Kuss und Harry hatte die Augen geschlossen.
 

Doch er war noch nicht ganz zufrieden, sodass er seine Zunge mit ins Spiel brachte. Es war irgendwie nichts Neues, denn sie hatten sich schon einmal so geküsst und doch war alles so fremd und schön. Man merkte, dass sein Lehrer auch nicht unerfahren schien, dessen Hände langsam Harrys Hüften hoch und runter strichen. Als sie sich aus Luftmangel wieder trennen mussten, sahen sich die Beiden keuchend an. „Wollen wir es versuchen?“, fragte Severus, der seine Stirn an Harrys gelehnt hatte. „Okay… versuchen ist gut.“, antwortete Harry etwas benommen, ehe er seine Lippen noch mal kurz auf Snapes legte, „Aber… und ich bin wirklich… wirklich kein Ersatz von… James?“ Das brannte ihm nun doch noch auf dem Herzen, auch wenn er die Antwort schon gehört hatte.
 

„Ganz sicher nicht.“, versicherte Severus, „Ich weiß nicht, was ich für dich fühle… da sind Gefühle und… du bist auch kein Ersatz, egal wie du nun aussiehst, du bist eine ganz andere Person als James und ich… kann dich leiden.“ Harry lächelte. Das war wieder ein Liebesgeständnis auf die Art von Snape. Mehr erwartete er auch nicht. Diese Worte hatten ihn schon glücklich gemacht. Vielleicht schaffte es Severus ja wirklich irgendwann, seine Gefühle besser auszudrücken. „Das bedeutet mir wirklich eine Menge.“, erklärte Harry, dem es seltsamer Weise selber nicht leicht fiel, über seine Gefühle zu reden, „und ich mag dich auch sehr.“, hauchte er noch. Sein Liebesgeständnis ließ er lieber, denn er wollte Severus nicht überfordern. Vielleicht fühlte er sich selber noch verwirrt. Auf jeden Fall verwirrten ihn seine Gedanken.
 

In jeder Sekunde dachte er an etwas anderes und seine Gefühle passten sich dem an. Zuerst überglücklich und zufrieden, im nächsten Moment schon wieder verwirrt und nachdenklich. Nun aber konzentrierte Harry sich darauf, dass er an Severus’ Brust gekuschelt war und dessen Duft gemischt mit einem neuen After Shave roch. Er entspannte sich leicht und ließ es zu, dass der Ältere seinen Rücken streichelte. Selbst der Lehrer sah nun so friedlich aus, ganz anders, als der mürrische Lehrer, den Harry einst kennen gelernt hatte. Er schloss langsam die Augen und sie genossen ihre Zweisamkeit. Dabei redeten sie nicht einmal miteinander. Doch Harry wusste, Severus war nicht der Mann der großen Worte und die Stille war ganz und gar nicht unangenehm. Erst, als Tom nach einer Zeit anfing zu weinen, mussten sie sich notgedrungen voneinander lösen, um sich um das Baby zu kümmern.
 

Harry konnte nicht genau erklären, wie die nächste Zeit ablief. Es war etwas kompliziert. Sie machten es nicht öffentlich, dass sie zusammen waren, denn sonst trafen sie nur auf Ablehnung und flogen wohlmöglich von der Schule. Wenn sie nicht sogar schlimmer bestraft wurden, wenn man bedachte, wie abgelehnt Homosexualität zu dieser Zeit noch wurde. Jetzt waren es schon drei Woche her, als Severus und Harry mehr oder weniger zusammengekommen waren. Sie sahen sich meist nur abends, denn beide hatten lange Schule. Meist kuschelten sie dann nur schweigend miteinander und kümmerten sich um Tom. Doch eine Distanz herrschte immer noch zwischen ihnen. Es war nicht so, dass sie sich wie zwei verliebte Turteltauben beim Essen gegenseitig fütterten und nachts dicht aneinandergekuschelt lagen.
 

Harry wollte gar nicht erst an hemmungsloses Küssen und wilden Sex… nun gut… die Gedanken schnell wieder vertreiben. Trotzdem ging es bergauf und er war recht glücklich. Auch wenn sie weniger redeten, als dass sie des Öfteren stritten. Zwar waren ihre Streitigkeiten auch weniger geworden, doch sie fanden immer Gründe, sich in den Haaren zu liegen. Oft war das Thema Tom, sie wurden sich partout in der Erziehung des Kleinen nicht einig. Noch war das Baby klein und Harry war der Meinung, dass das Baby so jung ständig gepflegt werden musste, wenn es weinte, während Severus mehr der Meinung war, dass der Kleine schnell lernen musste, dass er nicht immer alles bekam, sonst würde er später verwöhnt sein.
 

Harry schnaubte. Er hatte eine Menge darüber gelesen, noch zu seiner Zeit und wenn Babys noch so jung waren, brauchten sie für ihre Entwicklung die volle Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Severus meinte aber nur, man musste nicht alles ernst nehmen, was in den Büchern stand. Da sie sich an diesem Tag wieder besonders darüber gestritten hatten, ging Harry am Abend nicht mit Tom zurück in die Räume des Lehrers, sondern machte sich mit seinen Freunden auf den Weg zu einem Spazierganz. Langsam wurde es wieder wärmer, die Temperaturen draußen lagen schon über dem Nullpunkt. Harry sehnte den Frühling herbei, wenn es wieder wärmer wurde und er öfters mit Tom nach draußen konnte.
 

Vielleicht wurde sein Traum ja doch war, dass Severus und er draußen am See waren und Tom bei seinen ersten Laufversuchen beobachteten. Allerdings kam es vielleicht nicht ganz hin, denn Babys lernten meist um den Dreh von einem Jahr zu stehen und später ein paar Schritte zu laufen. Da Tom am Anfang des Jahres geboren wurde, lernte er wohl im Winter erst laufen. Doch Harry freute sich schon sehr darauf, wenn Tom Fortschritte machte. Das Baby war nun mit seinen sechs Wochen fähig, auf Bauchlage seinen Kopf für kurze Zeit zu heben. Harry strich dem Baby über die Wange und sah auf. Emily sah gerade zu ihm und lächelte ihn an. Er lächelte zurück.
 

Er hatte der jungen Frau anvertraut, was nun zwischen Severus und ihm war und er war wirklich glücklich darüber, wie locker sie es auffasste. Nur Theodor und Jason wussten nichts davon, während Richard nicht genau bescheid wusste, denn man sah ihm an, dass er immer noch damit haderte, auf Männer zu stehen. Ihm wurde immer beigebracht, dass Homosexualität verboten gehörte. Außerdem hatte er nun eine Freundin. Er schien recht zufrieden mit ihr, aber noch nicht sehr glücklich. Harry hatte ihn mal darauf angesprochen. „Ich… liebe sie. Wirklich… also noch nicht so innig, aber da sind schon Gefühle… weißt du, ich kann wohl nicht mehr leugnen… dass ich auch irgendwie zu Männern… na ja du weißt schon… aber ich stehe auch auf Frauen. Sogar mehr…“, hatte er Harry im vollen Ernst erklärt.
 

Harry glaubte ihm sogar und Richard konnte sicher glücklich werden, aber vielleicht auch nicht so glücklich, als wenn er mit einem Mann zusammen gekommen wäre. Harry seufzte. Er schaffte es wohl nicht mehr, dass Richard sich selber komplett glücklich machte, aber es war schön, wenn er wenigstens etwas glücklich war. „Ach ich verstehe Zaubertränke im Moment nicht.“, klagte Theodor gerade, „Professor Grant setzt einen sehr hohen Maßstab mit Zaubertränken, die ich in noch keinem Buch gefunden habe.“ „Ach, armer Theo.“, meinte Jason und klopfte seinem Freund auf die Schulter, „Aber was macht das für ein Unterschied, du warst noch nie gut in Zaubertränke.“ „Ach ja, vielen Dank für deine Hilfe, Jason.“, maulte Theodor, doch als die anderen lachten, konnte er nicht anders und stimmte mit ein.
 

Als sie eine Weile am See entlanggingen, sahen sie einen Mann am Ufer stehen. Harry erkannte den Mann schon vom weiten. Groß, nun kurze schwarze Haare, in einer schwarze Stoffhose und einem schwarzen Mantel. Der Lehrer sah auf, als die kleine Gruppe näher kam. Sein Blick fiel auf Harry und der sah zurück. Er seufzte leicht. Er fühlte sich unwohl, eigentlich hatte Harry sich nicht mit Severus streiten wollen. Doch so etwas blieb wohl nicht aus. Schon gar nicht in ihrer ganz speziellen Beziehung, die sie führten. Harry sah runter zu Tom, der gerade die Augen aufgeschlagen hatte und dann zu seinen Freunden. „Geht mal vor. Ich komm dann nach.“, sagte er und sie nickten einverstanden.
 

Als seine Klassenkameraden weitergegangen waren, ging Harry zu Severus. „Hi.“, sagte er leise und streichelte über Toms Wange. „Hallo.“, sagte der Ältere ruhig und sie schwiegen. „Es tut mir leid…“, sagten sie nach einer Weile des Schweigens wie aus einem Munde. Harry und Severus sahen sich überrascht an und lächelten. „Ich denke, es nützt uns nichts, wenn wir uns nicht einig werden. Das würde nur zu mehr Streit führen. Und es ist wichtig, dass Tom eine einheitliche Erziehung erhält und nicht jeder sein Ding macht.“, sagte Severus dann und sah Harry noch immer entschuldigend an, auch wenn er wie üblich kühl und ruhig sprach. Harry nickte. „Ja… aber… Severus bitte… vor allem jetzt, wo Tom noch so jung ist, braucht er noch viel Aufmerksamkeit. Du kannst ihn nicht einfach weinen lassen, wenn er etwas hat.“
 

Harry sah nun doch wieder zu seinem Lehrer hoch, sein Blick flehend. Severus seufzte leicht. „Schon gut, du hast ja Recht. Wir können ihn nicht weinen lassen.“ Harry lächelte. Er war froh und wusste, dass Severus das Baby auch schon sehr ins Herz geschlossen hatte. Er überreichte dem Größeren Tom. Severus wiegte den Kleinen leicht und kraulte ihn. Tom schloss sofort die Augen und schlief weiter. „Er fühlt sich immer wohler bei dir.“, teilte Harry seine Meinung mit. „Ist ja nicht nur so bei mir.“, brummte Severus, doch seine Freude über diese Erkenntnis konnte er nicht ganz verbergen.
 

„Gehen wir rein?“, fragte Harry, denn eine frische Briese trat auf und dunkle Wolken zogen sich über ihre Köpfe zusammen. Severus nickte und sie machten sich auf den Weg zum Schloss. Gerade, als sie die Tore erreicht hatten, fing es an zu regnen. Auch in den Kerkern war es nicht besonders warm und Harry zog sich automatisch seinen Umhang etwas fester um den Körper. Er sah überrascht auf, als er eine Hand spürte, die leicht seinen Rücken rubbelte. Severus lächelte ihn an und er lächelte zurück. Sie blieben vor Snapes Bürotür stehen. „Severus…“, hauchte Harry und in dem Moment legten sich ihre Lippen aufeinander. „Severus… ich li-…“ „OH MEIN GOTT!!!“ Erschrocken sahen die Schwarzhaarigen auf und Tom fing an zu weinen. Sie liefen schnell um die Ecke. Dort stand Jason neben Emily, die ihn anstrahlte. „Wir… du… du bist schwanger?“
 


 






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